Kosten von Datentarifen unter Kontrolle halten

Vorsicht bei Internet-Profis!

Apple iPhone

© Archiv

apples iphone

Wer sich so ein Gerät zulegen will, sollte auch bereit sein, monatlich für ein Datenpaket von mindestens 100 MB zu zahlen. Denn die Gefahr, dass die Geräte ungewollt und obendrein unbemerkt online gehen, ist hier besonders hoch. Denn eins ist klar: Die Internet-Smartphones sind fürs mobile Surfen konzipiert.

Beispiel iPhone: Allein auf dem Startbildschirm führen acht Menüeinträge direkt ins Internet, das geht beim Browser los, setzt sich mit dem E-Mail-Client und dem App Store fort und endet bei der Wettervorhersage oder den Aktienkursen - beides Dienste, die sich ihre Informationen direkt aus dem Internet holen.

Ständige Datenverbindung beim Blackberry

Screen iPhone T-Mobile

© screens: connect

iphone-anzeige: gesendete und empfangene daten

Bei einem Blackberry besteht ständig eine Datenverbindung, über die empfangene E-Mails direkt weitergeleitet werden. Das Besondere: Die Mails werden vom Blackberry-Server kräftig komprimiert, sodass die Menge der übertragenen Daten sehr gering ist.

"Der Blackberry-Pushkanal ist grundsätzlich durch die Datenkomprimierung keinem Risiko ausgesetzt, weil erfahrungsgemäß der Datenverbrauch die vereinbarte Tarifgrenze selten übersteigt", erklärt Jens Kühner, Director Sales und Technical Services bei RIM.

Das gilt aber nur für die mengenbasierte Abrechnung. Wer hier mit einem zeitbasierten Tarif unterwegs wäre, müsste angesichts der Dauerverbindung kräftig zahlen.

Das Internet lauert überall

Screen Blackberry Bold

© screen: connect

blackberry online: zwei pfeile zeigen laufende datenübertragung an

Was sich bei den Internetspezialisten bereits deutlich abzeichnet, wird sich noch verstärken und ist auch schon auf "normalen" Handys teilweise angekommen: Datenverbindungen werden nicht nur bei offensichtlichen Internet-Diensten wie Webseiten und E-Mails genutzt, sondern mittlerweile auch da, wo man es nicht unbedingt erwartet. Zum Beispiel bei der Erkennung von Musikstücken, die manche Handys beherrschen.

Oder bei der Navigation: Hier ist es nicht nur das Kartenmaterial, das teilweise übers mobile Internet aufs Handy gelangt. Auch schon bei der Ortung des Handys werden im Hintergrund Daten übers Mobilfunknetz geschickt. Beim sogenannten Assisted GPS (A-GPS) holt sich das Handy zur schnelleren Ortung Daten aus dem Internet.

All das wird sich in Zukunft noch verstärken, deswegen ist mehr Transparenz bei den Tarifen, aber auch den Endgeräten wichtiger denn je. Da gibt es noch einiges zu tun. 

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