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Geld: Ratgeber Mobilfunk und DSL
Vorsicht, Kostenfalle!
Mobil- und Festnetzanbieter bewegen sich in einem hart umkämpften Markt und müssen mit spitzem Bleistift kalkulieren. Dabei schlagen manche jedoch in fast schon dreister Weise über die Stränge und versuchen, die Gutgläubigkeit von Kunden auszunutzen. Damit Sie nicht in die Kostenfalle tappen, hat connect die AGBs der Mobilfunk- und DSL-Anbieter durchforstet, zeigt, wo Gefahr droht, und erklärt, wie Sie sich schützen.
Vorsicht ist schon bei der Wahl des Handy-Vertrages geboten: Wer einen abschließt, darf sich in der Regel ein verbilligtes, topaktuelles Handy dazu aussuchen. Aber geht die Rechnung wirklich auf? Was zahlt der Vertragskunde tatsächlich für das subventionierte Wunschhandy?
Zu viel, wenn er zum Gerät einen Einsteigertarif wählt – denn je geringer die monatlichen Fixkosten sind, desto kleiner ist die Subvention. Beispiel: Für das Nokia-5-Megapixel- Flaggschiff N96 zahlen E-Plus-Nutzer in Verbindung mit dem kleinsten Minutenpaket "Time & More 150 Web Edition" bei zwei Jahren Vertragslaufzeit insgesamt bis zu 879,99 Euro.
Wer sich das Handy übers Internet holt und mit einem 9-Cent-Discount-Tarif über zwei Jahre zweieinhalb Stunden pro Monat plaudert, kommt mit etwa 484 Euro weg – und spart rund 400 Euro. Dafür kann man gut ein neues Handy kaufen.
Und die Discounter?
Anders sieht die Rechnung für Vielnutzer aus: Wer knapp über eine halbe Stunde täglich mit einem 9-Cent-Spartarif telefoniert, blecht bei den Discountern Simyo, Congstar oder Fonic 90 Euro pro Monat, was über zwei Jahre satte 2160 Euro ausmacht.
Rechnet man den Web-Kaufpreis des Nokia N96 hinzu, macht das insgesamt über 2600 Euro – für den gleichen Spaß zahlt man im E-Plus-1000-Minuten-Paket rund 1000 Euro weniger.
Lernen Sie auf den nächsten Seiten dieses Ratgebers weitere Fallstricke sowie Tipps und Tricks für eine günstige Telekommunikation kennen.