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Geräte, Ortungsdienste und Tarife
Was taugen Kinderhandys?
Handys sind in Kinderhänden omnipräsent. Laut dem Marktforschungsinstitut IconKids & Youth plaudern mehr als zwei Drittel der Zehn- bis Elfjährigen und bereits ein Drittel der Acht- bis Neunjährigen via Handy. Und die Tendenz, dass noch jüngere Kinder zum Mobiltelefon greifen, ist steigend.
Keine Frage: Kinder haben viel Spaß an Handys, doch der richtige Umgang damit ist ihnen nicht in die Wiege gelegt. Hilfe versprechen den Eltern diverse Anbieter, die mit speziellen Kinderhandys vor Kostenfallen schützen und mit Ortungsdiensten für Sicherheit sorgen wollen.
connect hat die Angebote auf den folgenden Seiten getestet und sagt Ihnen, was sie taugen. Dazu erfahren Sie, welche alternativen Tarife und Handys sich für den Nachwuchs eignen und wo Sie oder Ihr Kind im Internet oder via Hotline Rat suchen können.
Für genaue Ortung eignet sich nur GPS
In puncto Ortung eines vorweg: Einige Anbieter werben groß mit dem Thema Sicherheit und lassen die Eltern in dem Glauben, dass sie stets genau wüssten, wo sich ihr Nachwuchs befindet. Dem ist nicht so: Bei den meisten Angeboten wird das Telefon über die Handyzelle geortet.
Und hier ist die Genauigkeit in erster Linie von der Dichte der Funkantennen abhängig – sogar in der Stadt kann es passieren, das die ermittelte Position weit mehr als einen Kilometer neben dem realen Standort liegt. Für eine gewisse Sicherheit sorgt die GPS-Ortung, mit der die Björn-Steiger-Stiftung bei ihrem Handyangebot arbeitet.