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Weitere Dienste
Google und Nokia haben noch viel mehr auf Lager, als wir auf den vorherigen Seiten getestet haben, denn beide treten als Vollsortimenter in Sachen Internetdienste auf. Hier erfahren Sie, was die Konkurrenten sonst noch zu bieten haben: Google etwa die Suche und Youtube, Nokia den Musicstore und Betalabs.
Google: Suche, Youtube und Co.
Google bietet ein riesiges Angebot an Diensten, das ständig wächst. Das meiste ist für den Zugriff per PC gedacht, immer häufiger kann aber auch das Mobiltelefon zum Einsatz kommen. Einen guten Überblick über die Dienste, die für Handys optimiert sind, gibt's unter m.google.com.
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Der Klassiker: Mit der Internetsuche ist Google groß geworden
© Screens: connect
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Der Klassiker: Mit der Internetsuche ist Google groß geworden
Zu den populärsten gehört die klassische Google-Suche, der Nokia nichts entgegensetzen kann. Google bietet beispielsweise für S60-Modelle eine kleine Anwendung, mit der die Suche direkt vom Standby-Display aus angesteuert werden kann. Neben der Suche gehört sicher das Videoportal Youtube zu den Rennern im Google-Portfolio.
Wie Google Maps ist auch die Handy-Version von Youtube auf einigen Geräten bereits vorinstalliert. Hinzu kommen nicht ganz so spektakuläre, aber durchaus praktische Dienste wie Google News. Die generelle Strategie lautet hier: Für gängige Plattformen entwickelt Google kleine Programme, die die Nutzung der Dienste vereinfachen.
Spezielle Zugänge über den Browser
Um den Zugang für möglichst viele Endgeräte zu ermöglichen, gibt es in vielen Fällen aber auch einen speziellen Zugang über den Browser, den ja praktisch jedes Handy mitbringt. Die Anwendung Google Notizbuch etwa, mit der sich schnell Notizen erstellen lassen, wird einfach über den Browser benutzt.
Wer ein Blog auf Blogger.com betreibt, kann neue Einträge vom Handy aus per E-Mail oder per MMS hochladen. Mit dem Google Reader lassen sich Nachrichten oder Blogs als RSS-Feed abonnieren und verwalten. Insgesamt listet Google auf der amerikanischen Seite derzeit 16 Dienste fürs Handy, auf der deutschen Seite sind es nur 9.
Das kann sich aber auch schnell ändern, denn Google versucht sich auf vielen Feldern und bietet Dienste immer wieder vor der eigentlichen Marktreife an. Unter www.googlelabs.com lässt sich verfolgen, woran die Amerikaner im Moment arbeiten. Keine Frage: Bei dieser Auswahl kann Nokia nicht mithalten, dafür sind die Finnen zu frisch im Geschäft.
Nokia: Betalabs und Musicstore
Dass sich Nokia von Google bei der Entwicklung neuer Dienste zumindest inspirieren ließ, liegt nahe. Denn wie Google versuchen sich auch die Finnen auf vielen Feldern und starten gerne auch einmal, bevor ein Dienst wirklich hundertprozentig funktioniert.
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Musicstore: Nokia verkauft auch Content wie Musik oder Spiele
Musicstore: Nokia verkauft auch Content wie Musik oder Spiele
Die Vorteile dieser Strategie: Es zeigt sich wohl schnell, wie gut ein Dienst ankommt und ob es sich lohnen könnte, in der eingeschlagenen Richtung weiterzumachen. Zudem lässt sich einiges an Entwicklungsarbeit, nämlich ein Teil der aufwendigen Tests, an die Kundschaft auslagern, die das gratis und mit großem Engagement betreibt.
Auf betalabs.nokia.com bekommt man einen guten Überblick über die neuesten Entwicklungen. Das Angebot ist zwar deutlich kleiner als das von Google.
Verkauf von Inhalten
Auf dem Ovi-Portal finden sich dennoch ein paar Dienste, die auf den vorherigen Seiten noch nicht vorgestellt wurden: Mit dem gebührenpflichtigen Dienst Files on Ovi lässt sich unterwegs auf wichtige Dokumente, die eigentlich zu Hause auf dem Rechner liegen, über eine Internetverbindung zugreifen. Der Online-Kalender auf Ovi beinhaltet neben der Terminverwaltung eine Notizfunktion sowie eine Aufgabenverwaltung.
Neben klassischen Internetdiensten versucht sich Nokia im Gegensatz zu Google auch am Verkauf von Inhalten. So findet sich auf Ovi der Nokia Musicstore, der den Kauf von digitaler Musik über den Rechner oder direkt mit dem Handy ermöglicht.
Für den Kauf von Spielen haben die Finnen ihre N-Gage-Plattform geschaffen, die auch eine Community für Wettkämpfe untereinander beinhaltet. Außer in die Entwicklung steckt Nokia auch in die Vermarktung der Angebote einiges an Gehirnschmalz.
Mit Comes With Music bieten die Finnen ein Modell für Musikhandys, das für ein Jahr den kostenlosen Zugang zum Musicstore erlaubt. Erst dann wird der Besitzer eines Comes-With-Music-Handys für Musik zur Kasse gebeten – was er bisher geladen hat, darf er behalten.