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Xing: Erste Schritte und Tipps für Einsteiger

Business-Smalltalk, Stellenangebote und Networking für die Karriere: Bei Xing geht es in erster Linie um das berufliche Fortkommen. Welche Funktionen bietet die App?

Xing Logo

© Xing

Xing-App

Was LinkedIn für den angloamerikanischen Sprachraum, das ist Xing für den deutschsprachigen Bereich: Das aus dem Open Business Club hervorgegangene soziale Netzwerk für das Berufsleben zählt inzwischen über zehn Millionen Mitglieder in Deutschland, Österreich und der Schweiz - damit ist rechnerisch jeder fünfte Berufstätige schon dabei.

Im Überblick

Früher hat man Bewerbungen geschrieben, heute pflegt man sein Xing-Profil? Noch ist es nicht ganz so weit gekommen, aber für manche Branche trifft diese Aussage bereits ins Schwarze. Ursprünglich zum Kennenlernen interessanter beruflicher Kontakte und zur Vernetzung mit potenziellen Arbeit- oder Auftraggebern gestartet, ist Xing heute auch eine Börse des Selbstmarketings und der Qualifikationen. Das ansprechende Design und der große Funktionsumfang haben allerdings ihren Preis: Wer Xing kostenfrei nutzt, ist grundsätzlich sicht- und ansprechbar; um Zugriff auf alle Features des Netzwerks zu haben, ist jedoch ein Premium-Account ab 7,95 Euro im Monat erforderlich. Der kann sich durchaus lohnen - laut Xing werden hierzulande die Hälfte aller Jobs über Kontakte vergeben.

Der Einstieg

Nach der Angabe einer validen E-Mail-Adresse, Ihres Namens und eines Passworts müssen Sie die Xing-App verlassen: Ohne Bestätigung über einen Aktivierungslink im E-Mail-Postfach geht bei diesem Netzwerk nichts. Und das ist auch gut so: Auf Xing geht es seriös zu, Wegwerf-Adressen und pseudonyme Anmeldungen sind weder erwünscht noch sinnvoll, schließlich ist man auf Xing präsent, um sich beruflich zu verbessern, Kontakte zu knüpfen und sich von seiner besten Seite zu präsentieren.

Xing Screenshots

© Weka/ Archiv

Links: Xing spürt Kollegen und Bekannte bei Bedarf über den Abgleich Ihrer Kontakte auf. Rechts: Xing-Kontakte lassen sich umgekehrt auch im Smartphone-Adressbuch speichern.

Ist der Bestätigungslink geklickt, so fragt Xing noch ein paar Daten zum aktuellen Beschäftigungsstatus ab und versucht, Ihnen den Schritt zum Premium-Account gleich mit einem Rabatt schmackhaft zu machen. Sie können aber auch standhaft bleiben und das Netzwerk erst einmal gratis nutzen. Danach nimmt Xing Sie an die Hand und schlägt Ihnen fünf erste Schritte vor - vom Ausfüllen Ihres Profils bis zum Finden von Kontakten.

Die Funktionen

In der Tat ist das Ausfüllen Ihres Profils das Erste, was Sie gewissenhaft tun sollten. Hier können Sie Ihre Ausbildung und besondere Qualifikationen ebenso angeben wie frühere Arbeitgeber und berufliche Erfahrungen, Interessen, Kenntnisse und Fähigkeiten oder weitere persönliche Daten wie Ihr Alter - alles Daten, nach denen potenzielle Arbeitgeber und Headhunter ständig die Xing-Datenbank durchforsten und Kandidaten herausfiltern. Umgekehrt können Sie sich natürlich auch selbst auf Stellensuche begeben und aktuelle Angebote sichten oder sich personalisierte Empfehlungen anzeigen lassen.

Xing Screenshots

© Xing

Ist Ihr Profil vollständig ausgefüllt, empfiehlt Ihnen Xing passende Stellenangebote.

Darüber hinaus können Sie sich mit alten Kollegen vernetzen, neue Kontakte knüpfen und auch einfach mal stöbern: Sie werden erstaunt sein, wer alles bereits bei Xing registriert ist und wie klein die Welt sein kann, denn Xing zeigt Ihnen auch stets an, über wie viele Kontakte Sie jede beliebige Person kennen, die Sie über die Suche finden.

Sicherheit und Datenschutz

Die Xing-App selbst bietet keine spezifischen Einstellungen zum Datenschutz - ein Verstecken von Informationen würde ja auch dem Sinn und Zweck des beruflichen Netzwerkens zuwiderlaufen. Trotzdem bietet Xing sehr fein abgestufte Privatsphäre-Einstellungen auf seiner Webseite xing.com. Dort können Sie beispielsweise festlegen, ob Ihre Kontakte bei Änderungen (Jobwechsel etc.) informiert werden sollen.

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