IPTV und Video on Demand

Youtube & Co.

Sie möchten kein Geld für den Fernsehspaß ausgeben, aber auf bewegte Bilder trotzdem nicht verzichten? Kein Problem: Mittlerweile gibt es im Internet unzählige kostenlose Angebote. Wir sagen ihnen, wo sie die besten finden und was sie bieten.

Youtube

Youtube

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youtube

Für den kleinen Spaß zwischendurch: YouTube gewinnt in den letzten Monaten immer mehr Fans, sieht sich aber auch zunehmender Kritik von Jugend- und Verfassungsschützern ausgesetzt.Das Portal ermöglicht seit Anfang 2005 das kostenlose Abrufen und Hochladen von Videos. So findet man dort neben Musikvideos und selbstgedrehtem Material auch Film- und Fernsehausschnitte. Gefällt der Clip, lässt sich das Video sogar zu den Favoriten oder einer persönlichen Wiedergabeliste hinzufügen und ist somit schnell wiedergefunden, wenn man es Freunden zeigen oder selber nochmals anschauen will.

Kritik handelt sich YouTube immer wieder wegen der zum Teil äußerst schlechten Qualität der Videos ein, was an der maximalen Größe von 100 MB pro Video liegt. Auch Jugend- und Verfassungsschützer laufen immer wieder Sturm gegen das Video-Portal: Bei YouTube können Inhalte mit fragwürdigem Inhalt zwar von jedem User gemeldet werden, doch anstatt diese nach einer Überprüfung zu löschen, werden sie danach nur noch für registrierte Benutzer zugänglich gemacht. Da bei der Anmeldung jedoch keine sichere Alterskontrolle durchgeführt wird, können die Inhalte von Kindern und Jugendlichen auch weiterhin ungehindert genutzt werden. Dennoch bietet YouTube ein enormes Potenzial und kann das Programm im herkömmlichen Fernsehen zumindest teilweise ersetzen.

Video-Podcasts

iPod

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video-podcasts für den ipod

Wer auf professionell aufbereitete Inhalte nicht verzichten möchte, findet in Video-Podcasts einen guten Mittelweg zwischen herkömmlichem Fernsehen und multimedialer Präsentationsform.So gibt es auf der Internet-Seite der Tagesschau beispielsweise täglich die aktuelle Ausgabe der Nachrichten zum Download auf den PC oder auf mobile Endgeräte. Aber auch Wissenssendungen, Musikshows und Comedy finden sich in Hülle und Fülle. Wer die Übersicht behalten möchte, lädt die Podcasts am besten mit iTunes herunter: Das Programm bietet dem Nutzer neben einem Podcast-Verzeichnis mit Bestenlisten und übersichtlichen Kategorien auch die Möglichkeit festzulegen, welche Episoden geladen werden und wie lange sie gespeichert bleiben sollen. So kann man etwa angeben, dass immer die jeweils letzten fünf Folgen der Lieblingsserie in der Bibliothek auf dem Rechner verbleiben, die aktuelle Ausgabe der Tagesschau aber nach einem Tag wieder gelöscht wird. Damit spart man nicht nur die Zeit, für das Herunterladen der einzelnen Podcasts, sondern auch jede Menge Festplattenkapazität. Wer sich nicht eigens ein Pro- gramm für die Verwaltung der Dateien installieren möchte, findet auf www.podcast.de eine Übersicht über die meisten Podcasts, sortiert nach Kategorien und Stichwörtern. Diese lässt sich mit wenigen Klicks auf den Rechner ziehen.

Joost.com

joost.com

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joost.com

Sie wollen sich nicht komplett vom guten alten TV-feeling verabschieden? Dann laden Sie sich einfach die Software von joost.com auf den Rechner und registrieren Sie sich für die Joost-Community. Als Mitglied haben Sie die Wahl zwischen einem Dutzend verschiedener Kategorien, wie "Drama" oder "Comedy", in denen zahlreiche professionelle und semi-professionelle Kanäle senden. Insgesamt können Sie aus über 20000 verschiedenen Shows wählen. Die einzelnen Programme haben sehr unterschiedliche Laufzeiten und es dauert ein wenig, bis man weiß, was tatsächlich sehenswert ist, aber dann macht die Sache richtig Spaß. Wer Lust hat, kann sogar seinen eigenen Kanal kreieren und der Joost-Community zur Verfügung stellen.

Finanziert wird das Ganze durch kleine Werbepopups, die von Zeit zu Zeit am Rande des Videofensters auftauchen, aber nicht weiter stören. Die Qualität der Videos lässt YouTube ziemlich alt aussehen - das entschuldigt dann auch den einen oder anderen Hänger während der Wiedergabe der Videos. Ärgerlicher ist da schon die hin und wieder erscheinende Meldung, dass die gewählte Sendung gerade nicht verfügbar ist. Weiteres Manko: Die Software läuft bislang nur auf Windows-Rechnern. Da sie sich zurzeit aber noch im Beta-Status befindet, darf man davon ausgehen, dass bis zum Erscheinen der endgültigen Version noch einige Verbesserungen vorgenommen werden.

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