Egal wohin man schaut, an jeder Ecke lauert ein Galaxy S3, entweder auf übergroßen Werbeplakaten, in Mobilfunkshops oder in Zeitungen und Magazinen. In den Händen von glücklichen Käufern entdeckt man es dagegen seltener – die Nachfrage ist so groß, dass Samsung mit der Lieferung kaum hinterher kommt.
Überraschend ist der Siegeszug des Androiden nicht: Das äußerst flache Modell kombiniert einen riesigen 4,8-Zoll-Touchscreen mit einem 1,4 Gigahertz schnellen Quadcore-Chipsatz und einer sehr guten 8-Megapixel-Kamera.
Im Praxistest konnte das Galaxy S3 bereits überzeugen, den Volltest mit allen Laborergebnissen finden Sie in der nächsten connect-Ausgabe (8/2012), die ab 6. Juli am Kiosk liegt. Schon jetzt ist aber klar, dass Samsung mit dem Modell ein großer Wurf gelungen ist. Technisch wird alles geboten, was momentan machbar ist. Allerdings braucht man mitunter Zubehör, um alle Funktionen sinnvoll zu nutzen.
Beispiel Auto-Navigation: Das Galaxy S3 bringt zwar die entsprechende Navi-Software mit, zur vollwertigen Auto-Navi an der Frontscheibe wird es aber erst mit einer Kfz-Halterung. Neben solchem Standard-Zubehör, das für fast jedes Smartphone erhältlich ist, haben wir auch ein paar ganz besondere Gadgets gefunden, etwa eine WLAN-Box, die den Bildschirminhalt des S3 drahtlos auf den Fernseher überträgt. Hier finden Sie unsere Auswahl.
Mit der 64 Gigabyte großen MicroSD von SanDink pumpen Sie den internen 16-Gigabyte-Speicher noch einmal ordentlich auf, insgesamt 80 Gigabyte stehen dann zur Verfügung – das ist rekordverdächtig.
Sein 2100 mAh starker Akku verhilft dem S3 zu einer ordentlichen Ausdauer. Trotzdem kann es Situationen geben, in denen die Stromreserven zu Neige gehen und keine Steckdose in der Nähe ist. Gut, wenn man dann einen Zweitakku in der Tasche hat. Und zwar nicht irgendeinen, sondern das S3-Original von Samsung.
Wer auf Nummer sicher gehen will, kauft noch einen externen Akku dazu. Zum Beispiel den USB AccuPack 5200 von Raikko. Der speichert 5200 mAh und stellte im Test davon knapp 3500 mAh über seine USB-Schnitttstelle nicht nur dem S3, sondern auch anderen elektronischen Geräten zur Verfügung.
Das 4,8-Zoll-Display bietet eine große Angriffsfläche für Kratzer. Samsung setzt zwar Gorilla Glas 2 von Corning ein, das äußerst kratzfest ist. Wem das nicht reicht, der klebt noch eine Extra-Schicht darüber – und kann damit sogar zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Denn bei unserer Folie von Vikuti sorgt eine zusätzliche Entspiegelungsschicht für eine bessere Ablesbarkeit im Freien.
Wer ein Galaxy S3 hat, braucht kein separates Navi im Auto – entweder er nutzt die kostenlose Navigation via Google Maps oder er kauft eine Navi-App von Drittanbietern wie CoPilot oder Navigon im Google Play Store dazu. Was noch fehlt, ist eine entsprechende Halterung im Auto. Die ECS-K2 kommt direkt von Samsung und passt für verschiede Display-Größen – ein S2 kann man also auch problemlos andocken.
Zugegeben: Der Preis von Samsung ist heftig. Aber es gibt auch günstige Alternativen, etwa unser Beispiel von mumbi. Dass man da haptisch und optisch nicht zuviel erwarten darf, versteht sich von selbst.
HDMI realisiert Samsung über den Micro-USB-Ausgang – und hält sich dabei nicht an den MHL-Standard. Das bedeutet: nur der Original-Adapter des Herstellers arbeitet korrekt.
Wer die teure Technik besser vor Stößen, Kratzern und Schmutz schützen will, braucht eine Extra-Hülle. Direkt von Samsung kommt dieses Modell aus Kunststoff, das sich einfach aufklappen lässt.
Wer beim Joggen gerne Musik hört oder seine Strecke per GPS-Tracker aufzeichnen will, braucht ein entsprechendes Armband für das S3. Zu den besseren Vertretern gehört das Neopren Case von Belkin.
Natürlich gibt es auch vornehmere oder besser gesagt: altmodischere Möglichkeiten, das Galaxy S3 mit sich herum zutragen. Etwa diese Gürteltasche von vau. Praktisch: die Klappe schließt magnetisch,
Die klavierlackglänzende Docking Station von Samsung ist dagegen für die stationäre Nutzung gedacht: Einfach Smartphone einstecken und aufladen. Ein Klinkenstecker ist integriert. So hat das S3 seinen festen Platz im Haus.
Mit dem Display Hub von Samsung kann man drahtlos Inhalte vom Galaxy S3 auf einen Fernseher oder Monitor streamen. Dazu muss die kleine Box nur per WLAN ins Heimnetz eingebunden werden. Wenn der Fernseher kein WLAN hat, wird er einfach per HDMI mit dem Hub verbunden. In Deutschland ist er leider noch nicht lieferbar.