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Google vs. Nokia
Zweikampf im Cyberspace
Längst zeigt sich, wie der Erfolg des mobilen Internets die gesamte Branche verändert – oder vielleicht auch, wie diese Veränderungen das mobile Internet endlich in Schwung gebracht haben. Klassische Internetfirmen zeigen Präsenz, denn das Handy wird in Zukunft ein wichtiges Zugangsinstrument zum Web werden; den 1,4 Milliarden PCs stehen weltweit 4 Milliarden Handys gegenüber.
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Umgekehrt versuchen Handyhersteller vom Internetboom zu profitieren und bieten oft schon selbst Online-Dienste an. An den beiden Branchenführern ist diese Entwicklung am augenfälligsten.
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Die Nummer eins in Sachen Internetsuche und weiterer Dienste optimiert nicht nur ihr Angebot für das kleine Display eines Handys. Google hat gar in einer bis dahin beispiellosen Allianz die Entwicklung eines eigenen Handybetriebssystems vorangetrieben. Die ersten Android-Modelle sind auf dem Markt und durch das offene lizenzgebührenfreie Modell werden noch viele "Google-Handys" folgen.
Auf Seiten der Handyhersteller hat sich wiederum Marktführer Nokia an die Spitze der Entwicklung gestellt. Während Google weiter darauf verzichtet, als Gerätehersteller aufzutreten, und nur dafür sorgt, dass die eigenen Dienste auch mit dem Handy optimal zu nutzen sind, will Nokia in Zukunft mit Internetdiensten echtes Geld verdienen. Mit Ovi hat Nokia eine neue Marke ins Rennen geschickt und bietet bereits einen bunten Strauß, von der Kontaktverwaltung bis zum Onlineshop für Musik.
Praxistaugliche Dienste?
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Was springt dabei für uns Kunden heraus? Wie praxistauglich sind die Dienste der beiden Vorturner? Wie gelingt es Google, sich auf die Welt der kleinen Displays einzustellen? Und wie macht sich Nokia als Diensteanbieter? connect hat sich Angebote der beiden Kontrahenten angeschaut und geprüft, wie ausgereift sie heute sind.
Der Fokus lag dabei auf den Themen, die abseits des Surfens per Browser zu den beliebtesten mobilen Diensten gehören: Neben E-Mail sind das vor allem Kartenanwendungen, aber auch die Verwaltung von Fotos und Videos gehört dazu. Als nützliches Tool haben wir uns zudem die Kontaktund Terminverwaltung im Netz vorgeknöpft.
Der Vergleich kann dabei nur eine Momentaufnahme sein, denn beide Anbieter arbeiten nach einem ähnlichem Prinzip: Bestehende Angebote werden ständig weiterentwickelt und neue Ideen früh auf den Markt geworfen. Einige der Dienste laufen noch als Betaversionen, was bedeutet, dass man damit leben muss, dass noch nicht alles rund läuft.