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Testbericht Acer Aspire Timeline Ultra M3 im Test

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Acer Aspire Timeline Ultra M3
Acer Aspire Timeline Ultra M3
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Gepäck an Bord: Auch mit zusätzlicher Grafikkarte und optischem Laufwerk bleibt das 15,6-Zoll-Ultrabook flach und leicht genug, das zeigt unser Test.

Acer Aspire Timeline Ultra M3

  • +500-Gigabyte-Festplatte
  • +Flash-Speicher für schnellen Start
  • +großer Öffnungswinkel
  • -anfällig für Fingerabdrücke
  • -öffnet sich leicht in der Tasche

Ultrabook-Pionier Acer startet mit dem Aspire M3 seine neue Linie Timeline Ultra und ersetzt damit die leistungsstarke Vorgängerin ­Timeline X.

Effiziente Grafikkarte

Trotz verringerter Bauhöhe bringen die Timeline-U-Modelle eine dedizierte Grafikkarte mit Kepler-Architektur mit – hier ist es die GeForce GT 640M. Basierend auf einer Fertigungstechnologie von 28 Nanometern hat der Hersteller Nvidia den Energieverbrauch stark gesenkt, womit sich die Grafikkarten besonders für die geringe Kühlung und die angestrebten langen Laufzeiten von Ultrabooks empfehlen.

Die seit Anfang 2012 erhältliche GeForce GT 640M zeigt sich im Aspire M3 der sonst in Ultrabooks werkelnden Intel HD Graphics 3000 deutlich überlegen. Die Auflösung von 1366 x 768 Pixeln ist für ein 15,6-Zoll-Display allerdings nicht besonders hoch. Aktuelle Modelle zum Vergleich:

Beim 13,3-Zoll-Display des Lenovo IdeaPad U300s ist die Auflösung die gleiche, beim HP Envy Spectre 14, das kleiner ist als das Acer, liegt sie mit 1600 x 900 Bildpunkten klar höher. Mit einer Helligkeit von 222 Candela pro Quadratmetern eignet sich das M3 nicht so gut für draußen, zumal das Display nicht entspiegelt ist.

DVD-Brenner inklusive

Die Größe macht es möglich: Neben der vollwertigen Tastatur sitzt ein Ziffernblock, der allerdings ein wenig klein ausfällt und Blindschreibern gelegent­liches Blinzeln abverlangt. Auf eine Tastaturbeleuchtung wurde verzichtet, das große Multigesten-Touchpad mit integrierten Maustasten lässt sich jedoch deaktivieren, um Fehleingaben zu vermeiden.

Trotz der zusätzlichen Features, zu denen erstmalig auch ein optisches Laufwerk gehört, bleibt das Aspire M3 mit 21 Millimetern Höhe und knapp über 2000 Gramm Gewicht innerhalb der für Ultrabooks definierten Grenzen. Einmal mehr zeichnen dafür besonders leichte Materialien verantwortlich, in diesem Fall Aluminium und Magne­sium in der Außenhaut. Diese ist leider empfänglicher für Fingerabdrücke als für die Versuche, diese wieder zu entfernen.

Acer Aspire Timeline Ultra M3
Acer Aspire Timeline Ultra M3 ©

Mit einem Winkel von mehr als 150 Grad lässt sich das Display sehr weit aufklappen, übrigens wunderbar bequem mit einer Hand – und dann fallen die Schlieren auf der Oberfläche zumindest vorübergehend nicht ins Auge. Der große Öffnungswinkel unterstützt ergonomisches Arbeiten sogar bei großen Menschen an einem normalen Tisch, der keine Schreibtischhöhe hat. Dem geschlossenen Acer täte eine Verriegelung gut: In der Tasche verstaut, öffnet es sich einen Spaltbreit und ist so anfällig für Schmutz oder den versehentlichen Einschub von Papieren.

USB-Slots an der Rückseite

Die Verteilung der Anschlüsse auf die linke und die hintere Seite lässt rechts Spielraum für eine optionale externe Maus. Im SD-Card-Reader, links neben dem DVD-Brenner, rastet eine voll versenkbare SD-Karte ein und muss für den Transport nicht entfernt werden. Der Kabel wegen liegen Netz-, HDMI- und Gigabit-LAN-Anschluss an der Rückseite sicher günstig.

Die Führung eines Headset-Kabels zur entsprechenden Buchse hinter dem Display-Deckel könnte allerdings lästig sein. Bei den beiden hinten angebrachten USB-2.0-Slots und dem USB-3.0-Port, der jederzeit Strom liefert, kommt es darauf an, was man dort anschließt: Bei einem Gerät, das länger dranbleibt, ist die Position kein Problem, bei USB-Speichern, die man öfter ein- und aussteckt, kann sie eines werden.

Große Festplatte

Wenn Ultrabooks mit großem Speicher daherkommen, handelt es sich meistens um eine herkömmliche Harddisk. So auch beim Aspire M3, bei dem die große 500-Gigabyte-Platte mit 19 Gigabyte Flash-Speicher für schnellen Start und schnelles Arbeiten kombiniert wird.

Letztlich sind die Zugriffszeiten der älteren Technologie deutlich langsamer als bei den Kandidaten mit den neuen, schnellen, aber auch teureren Speichern. Umgekehrt verhält es sich aber beim Preis: Das Acer Aspire M3 mit 799 Euro unterbietet viele andere Ultrabooks deutlich.

 
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Inhalt
  1. Acer Aspire Timeline Ultra M3 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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