Testbericht

Acer Aspire Timeline Ultra M5 im Test

Im flachen Gehäuse des Acer Aspire Timeline Ultra M5 bringt Acer viel Notebook unter und nutzt dabei jeden verfügbaren Zentimeter.

  1. Acer Aspire Timeline Ultra M5 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Acer Aspire Timeline Ultra M5 581TG

© Acer

Acer Aspire Timeline Ultra M5 581TG

Pro

  • gute Verarbeitung
  • gute Ausstattung
  • guter Ausdauerwert
  • attraktiver Preis

Contra

  • Display-Helligkeit nicht optimal
81,2%

Ein großes Display, eine vollwertige Tastatur mit Nummernblock und ein DVD-Brenner - das Aspire Timeline Ultra M5 bringt echtes Notebook-Feeling ins Ultrabook. Dabei ist die Größe von 15 Zoll für diese Kategorie doch eher untypisch, denn sie bedingt ein entsprechend höheres Gewicht mit sich: So bringt es das matt-silbergraue Acer trotz leichter Materialien wie Aluminium und Magnesium auf mehr als zwei Kilogramm, was eher als unhandlich zu bezeichnen ist.

Bedienung: komfortables Touchpad

Die Grundfläche von etwa 37 x 26 Zentimetern ist gut genutzt: Auf dem großen Touchpad, dessen hauchdünner glänzender Rand die elegante Linie unterstreicht, lassen sich auch kompliziertere Gesten wie das Drehen von Bildern mit zwei Fingern problemlos durchführen.

Die Tasten des Nummernblocks sind etwas kleiner, aber so finden auch noch separate Drücker für den Bildlauf Platz in der ansonsten vollformatigen Tastatur. Gewöhnungsbedürftig sind lediglich die leicht nach oben gewölbten alphanumerischen Tasten.

Die Beleuchtung der Tastatur verdunkelt sich nach 30 Sekunden Inaktivität. Wer sich im Betrieb an ihrer Helligkeit stört, dem bleibt nur die Abschaltung - eine Stufenregelung gibt es nicht.

Display: etwas dunkel, etwas grob

Etwas mehr Helligkeit könnte dagegen das spiegelnde Display vertragen, die 178 cd/m² sind zwar in Innenräumen ausreichend, im hellen Sonnenlicht aber problematisch. Auch die Auflösung dürfte bei einer Diagonalen von 39,6 cm höher sein als die bei 13-Zoll-Ultrabooks typischen 1366 x 768 Pixel.

Test: Alle Notebook- und Tablet-Tests

Mit gutem Kontrast und erfreulich großem Öffnungswinkel von 150 Grad sorgt der große Screen jedoch für entspanntes Arbeiten - oder Entspannung beim Spiel. Denn dafür eignen sich große Bildschirme und Tastenfelder einfach besser. Insbesondere, wenn wie hier mit der Nvidia Ge- Force GT640M eine dedizierte Grafikkarte an Bord ist.

Acer Aspire Timeline Ultra M5

© Acer

Der gute Kontrast und große Öffnungswinkel des Acer Aspire Timeline Ultra M5 sorgt für entspanntes Arbeiten.

Ausdauer: langer Atem

Wer öfter mit einem Notebook spielt und dabei im Netzbetrieb zur Schonung den Akku entfernen will, hat allerdings Pech gehabt: Wie bei den meisten Ultrabooks ist der Akku auch beim Acer fest verbaut.

Praxis: Das sind die neuen Ultrabooks

Dafür bietet er in Verbindung mit den ressourcenschonenden Bausteinen im Normalbetrieb eine sehr gute Laufzeit von mehr als sechseinhalb Stunden, wobei der Lüfter nur selten abschaltet.

Ein paar Pünktchen in der Kategorie System gehen dem Aspire Timeline Ultra M5 durch die geringe Kapazität der Solid-State-Disc verloren, wenngleich das Medium schnell und ebenfalls energieeffizient arbeitet. Nur knapp 60 der 128 Gigabyte stehen für Nutzerdaten zur Verfügung.

Acer bietet das SSD-Modell wahlweise auch mit 256 Gigabyte oder alternativ mit einer 500-Gigabyte-Festplatte an. Der Arbeitsspeicher lässt sich von 4 auf 6 Gigabyte erhöhen.

Schnittstellen: alles da

Während das optische Laufwerk durch die von Intel begrenzte Gehäusedicke noch selten ist, etabliert sich der SD-Kartenleser erfreulicherweise zum Standard. Beim Timeline Ultra hat er an der rechten Gehäuseseite genügend Tiefe, um Karten vollständig zu versenken.

Die Anschlüsse für HDMI und den Gigabit-LAN-Port sitzen an der Rückseite, ebenso wie drei USB-Slots, zwei davon im neuen 3.0-Standard und einer mit Ladefunktion bei inaktivem Notebook.

Fazit: Ein Preishit

Für das gut verarbeitete und außergewöhnlich ausgestattete Aspire Timeline Ultra M5 mit Dual-Core-i5-Prozessor, das bei den Leistungstests eine sehr gute Performance beweist, ist die Preisempfehlung von 899 Euro ein Hit.

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