Testbericht Acer Iconia A500 im Test
- Testbericht
- Datenblatt
Acer Iconia A500
- Hersteller
- Acer
- UVP
- 499 €
- Wertung
- 346.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.0
Seine Gehäuserückseite ist in einen gebürsteten Aluminiummantel gehüllt und wirkt dadurch sehr hochwertig; das Look-and-Feel kommt zwar nicht an die Apple-Produkte heran, liegt aber auf deutlich höherem Niveau als der gängige Tablet-Durchschnitt. Zwar lassen sich hier und da ein paar Knarzlaute entlocken, alles jedoch im unkritischen Bereich.
So richtig mobil ist das A500 allerdings nicht – die 762 Gramm wiegen auf Dauer ganz schön schwer; den 10-Zoller hält man am besten in Couchnähe. Unter freiem Himmel fühlt sich das Display sowieso nicht wirklich wohl: Bei 20 Kilolux, was einem bedeckten Sonnentag entspricht, leidet der Kontrast mit 1:28,3 merklich, nur das Samsung Galaxy Tab ist in diesem Testfeld noch schlechter. Der ermittelte Gloss-Wert von 288 bestätigt messtechnisch, was auch subjektiv empfunden wird: die Anzeige spiegelt überdurchschnittlich.
Stubenhocker mit klasse Display
Die Helligkeit des Displays erreicht mit rund 310 cd/m² einen guten Wert, Farben werden sehr natürlich und satt wiedergegeben. Fingerberührungen und Multitouchgesten erkennt der kapazitive Touchscreen sehr zuverlässig. Dass die Anzeige im Test immer wieder und in unregelmäßigen Zyklen selbstständig aus dem Standby-Modus erwachte, ist etwas bizarr, sollte aber per Software-Update leicht zu beheben sein.
Für hohen Bedienkomfort sorgen das für Tablets optimierte Google-Betriebssystem Android 3.0 alias Honeycomb und die sehr gute Performance des Prozessors. Anwendungen starten unmittelbar, Menüs lassen sich verzögerungsfrei durchscrollen, alle Eingaben werden zuverlässig erkannt. Auch der Webbrowser ist flott unterwegs, allerdings muss man für uneingeschränktes Surfen den Flash-Player erst händisch aus dem Market laden.
Dabei kann man sich auch gleich einen Dateibrowser besorgen, der vor allem für die Nutzung als USB-Host notwendig ist. Das A500 erkennt USB-Sticks und externe Festplatten, die keine eigene Stromzufuhr benötigen, als Massenspeicher; den Dateibrowser braucht man, damit man auf die Inhalte zugreifen kann. Abgesehen davon hat Acer das Android-Softwarepaket etwas erweitert und ein Sammelbecken für Social-Networking-Clients, einen E-Book-Reader, drei Spiele und einen Webradio-Client installiert.
Wer Wert auf ein hochwertiges Gehäuse legt und mit seinem Tablet nicht oft in freier Wildbahn unterwegs ist, bekommt mit dem Iconia ein potentes Gerät an die Hand. Ein klares Votum für den Coucheinsatz geben auch die Ausdauermessungen: Im Nutzungsmix aus Surfen, Musik hören und Videos schauen hält der Akku keine fünf Stunden durch – das ist insgesamt ganz anständig, für den mobilen Einsatz aber doch etwas knapp bemessen.
Weitere Infos:
Nummer 1 bei Android: Das HTC Flyer im Test
Mobile Computing auf connect.de
zurück zur Startseite von connect.de
Alle Daten und Testergebnisse zum Acer Iconia A500