Testbericht Acer Iconia Tab A100 im Test
- Testbericht
- Datenblatt
Acer Iconia A100
- Hersteller
- Acer
- UVP
- 299 €
- Wertung
- 309.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.0
So haben wir das gern: Der Preis ist niedrig, die Rechenleistung hoch. Wie beim Sony Tablet S sorgt beim 300-Euro-Modell Iconia Tab A100 ein mit 1 Gigahertz getakteter Nvidia-Tegra-2-Prozessor nebst 1 Gigabyte RAM für eine starke technische Basis (die UMTS-Version kostet 399 Euro). Auch das Gehäuse wirkt sehr hochwertig und lässt sich selbst bei beherztem Zugriff kein Knarzen entlocken.
Greifen kann man das 404 Gramm schwere Gerät dank der Bauhöhe von 13 Millimetern gut und sicher. Und trotz der eher bürolastigen Ausrichtung des kleinen Tablets ist ein HDMI-Ausgang ebenso an Bord wie mehrere DLNA-Server-Apps zur Heimvernetzung. Nützlich für die Organisation des Alltags ist die Acer-App "Planner", die Termine und Co verwaltet und im Blick behält.
Schwächen im Detail
Auch das Display könnte besser sein: Wer den Winkel beim Draufschauen genau trifft, hat zwar ein ordentliches Bild; doch rückt der Blick nur etwas nach oben oder unten, verschwimmt der Kontrast. Hält man das Tablet hochkant, sehen beide Augen gar einen unterschiedlichen Kontrastwert, was immens irritiert. Am Touchscreen gibt es dafür nichts zu mäkeln, der lässt sich gut bedienen.
Zwischen den Stühlen
Die perfekte Marktnische hat Acer mit seinem Iconia A100 nicht gefunden: Für Multimedia hat es zuwenig Speicher, für unterwegs ist es zu schwer und hat mit unter vier Stunden zu wenig Akkupower, für den Büroeinsatz könnte man auf die Multimedia-Software und den HDMI-Ausgang verzichten. Da fällt es nicht schwer, nach Alternativen zu suchen.
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