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Testbericht Acer Iconia Tab A100 im Test

von
Acer Iconia Tab A100
Labortest
61,8 %
Acer Iconia A100
Tablets
Pro
  • Gehäuse hochwertig
  • Kontrast ordentlich
  • Touchscreen lässt sich gut bedienen
Contra
  • einige Ruckler
  • internen 8 Gigabyte Speicher
Fazit

Die perfekte Marktnische hat Acer mit seinem Iconia A100 nicht gefunden

Das kleine Acer für nur 300 Euro macht mit guten Rahmendaten neugierig. Unser Test zeigt, ob das günstige Tablet auch im Praxiseinsatz überzeugen kann.

So haben wir das gern: Der Preis ist niedrig, die Rechenleistung hoch. Wie beim Sony Tablet S sorgt beim 300-Euro-Modell Iconia Tab A100 ein mit 1 Gigahertz getakteter Nvidia-Tegra-2-Prozessor nebst 1 Gigabyte RAM für eine starke technische Basis (die UMTS-Version kostet 399 Euro). Auch das Gehäuse wirkt sehr hochwertig und lässt sich selbst bei beherztem Zugriff kein Knarzen entlocken.

Greifen kann man das 404 Gramm schwere Gerät dank der Bauhöhe von 13 Millimetern gut und sicher. Und trotz der eher bürolastigen Ausrichtung des kleinen Tablets ist ein HDMI-Ausgang ebenso an Bord wie mehrere DLNA-Server-Apps zur Heimvernetzung. Nützlich für die Organisation des Alltags ist die Acer-App "Planner", die Termine und Co verwaltet und im Blick behält.

Schwächen im Detail

Grundsätzlich  ist der Kontrast ordentlich, er fällt aber horizontal und vertikal ungewöhnlich stark ab.
Grundsätzlich ist der Kontrast ordentlich, er fällt aber horizontal und vertikal ungewöhnlich stark ab.

Doch bei näherer Betrachtung offenbart das Acer Schwächen: Spielte das nebenstehende Sony mit seiner fast identischen Hardware das Test-HD-Video via WLAN einwandfrei ab, gab es beim Acer einige Ruckler. Auch das Gewicht und die Dicke sind für ein auf den vorwiegend mobilen Einsatz ausgelegtes Tablet eher hinderlich – das 7-Zoll-Display kommt im extremen 1024-x-600-Pixel-Querformat daher und setzt sich damit genau in die Mitte zwischen Tablet und Smartphone. Von den internen 8 Gigabyte Speicher stehen für den Anwender nur rund 5,5 zur Verfügung – für ein Arbeitstier ausreichend, für Multimedia viel zu wenig. Da hilft nur eine externe Micro-SD-Karte. 

Acer Iconia A500

Acer Iconia A500

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Auch das Display könnte besser sein: Wer den Winkel beim Draufschauen genau trifft, hat zwar ein ordentliches Bild; doch rückt der Blick nur etwas nach oben oder unten, verschwimmt der Kontrast. Hält man das Tablet hochkant, sehen beide Augen gar einen unterschiedlichen Kontrastwert, was immens irritiert. Am Touchscreen gibt es dafür nichts zu mäkeln, der lässt sich gut bedienen.

Zwischen den Stühlen

Die perfekte Marktnische hat Acer mit seinem Iconia A100 nicht gefunden: Für Multimedia hat es zuwenig Speicher, für unterwegs ist es zu schwer und hat mit unter vier Stunden zu wenig Akkupower, für den Büroeinsatz könnte man auf die Multimedia-Software und den HDMI-Ausgang verzichten. Da fällt es nicht schwer, nach Alternativen zu suchen.

Weitere Informationen:

Acer: Smartphone-Tests im Überblick

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Inhalt
  1. Acer Iconia Tab A100 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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