Convertible-Notebook

Acer Spin 5 im Test

Besonders elegant kommt das Acer Spin 5 nicht daher, aber in dem unscheinbaren Gehäuse steckt ein solides Convertible, das im Test nicht nur mit einem günstigen Preis punkten kann.

Acer Spin 5

© Acer

Dank 360-Grad- Scharnier lässt sich das Spin 5 komplett um die eigene Achse drehen und so in vier verschiedene Betriebsmodi versetzen.

EUR 749,00

Pro

  • solide verarbeitetes Convertible
  • gute Ausstattung
  • lange Akkulaufzeit
  • leiser Lüfter
  • hintergrundbeleuchtete Tastatur
  • sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra

  • Displaydeckel wirkt nicht besonders hochwertig
  • mäßige Bildschirm-Helligkeit
  • vergleichsweise hohes Gewicht

Fazit

connect Urteil: gut (379 von 500 Punkten)
75,8%

Mit seiner geriffelten Oberfläche sieht das Spin 5 eher aus wie ein zu dick geratenes Frühstücksbrettchen als wie ein smarter Mobilrechner. Damit ist bereits viel über das Kombi-Notebook gesagt: Für das Gerätedesign wird es vermutlich keine Preise bekommen, es gibt aber dennoch gute Gründe, sich näher damit zu beschäftigen. Da wäre zunächst der Preis: Knapp 600 Euro ruft Acer für den multimodalen Laptop auf. Viele Convertibles mit 360-Grad-Scharnier gibt es nicht, die da mithalten können. Und der Blick aufs Datenblatt verrät, dass die Taiwaner im Spin 5 auch eine reichhaltige Ausstattung verpackt haben.​

Das beginnt bereits bei der Recheneinheit: Im Inneren des drehfreudigen Notebooks arbeitet ein leistungsfähiger Core-i3-Prozessor aus der Skylake-Serie – in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich. Erfreulicherweise hält sich der zur Kühlung notwendige Lüfter akustisch sehr zurück, sofern er überhaupt in Aktion tritt. Ebenfalls auf der Habenseite verbuchen lässt sich der schnelle SSD-Speicher. Mit 128 GB ist er zwar nicht allzu üppig bestückt – in einem Preissegment, in dem häufig noch lahme Magnetfestplatten zum Einsatz kommen, ist das dennoch lobenswert.

Acer Spin 5

© Acer

Das Spin 5 punktet mit einem außergewöhnlichen Preis-Leistungs- Verhältnis. Wer auf edle Optik verzichten kann, macht damit nichts falsch.

Auch die Schnittstellenausstattung ist ordentlich: Zu drei USB-Anschlüssen – zumindest einer überträgt Daten im flotten 3.0-Standard – gesellen sich eine HDMI-Buchse und ein Micro-SD-Einschub. Zur Diebstahlsicherung kann man ein Kensington-Schloss an dem Gerät befestigen. Erfreulich ist zudem, dass sich die Tastatur mehrstufig beleuchten lässt – das gehört im 600-Euro-Bereich ebenso wenig zur Standardausstattung wie ein im Keyboard integrierter Nummernblock. Der glänzende 13,3-Zoll-Touchscreen dürfte gerne etwas heller sein, ansonsten fanden wir aber kaum etwas Kritikwürdiges.​​

Viel Gerät fürs Geld 

Ein dickes Lob erhält das Spin 5 für seine Akkulaufzeit: Im MobileMark-Benchmark, der das typische Nutzerverhalten eines Office-Users simuliert, hält das Convertible trotz aktiver Kühlung fast achteinhalb Stunden durch, bevor es wieder ans Netz muss, und verdient sich in der Testkategorie Ausdauer die Verbalnote „sehr gut“. Angesichts der Ausstattung und der Testergebnisse bleibt abschließend festzustellen, dass sich für den Preis des Spin 5 kaum ein besseres Convertible finden lassen dürfte – zumal Kombigeräte dieser Art ohnehin meist teurer sind als vergleichbare Notebooks herkömmlicher Bauart. Wer bereit ist, 250 Euro mehr auszugeben, bekommt das Spin 5 sogar mit Core-i7-Prozessor, 8 GB Hauptspeicher und einer 512 GB großen SSD – das klingt nach mehr als nur mobiler Mittelklasse.​

Acer Spin-Serie, 2-in-1-Notebook

Quelle: Acer
Acer Spin-Serie, 2-in-1-Notebook

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