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Testbericht Acer Travelmate 6292

von Florian Stein
Acer Travelmate 6292
Acer bringt mit dem 6292 ein zwar recht schweres, aber auch enorm rechenstarkes Subnotebook mit Business-Ausstattung.

Mit seinem 12,1-Zoll-Display und den dazu passenden schlanken Maßen ist das Acer auf den ersten Blick ein typisches Subnotebook. Doch in zwei Punkten sprengt es die Erwartungen: Hat man es erst einmal in der Hand, stellt es sich als doch recht gewichtiger Brocken heraus - mit rund zwei Kilo ist es deutlich schwerer als die meisten seiner Gattungskollegen. Zudem ist seine Rechenleistung dank Core-2-Duo-Prozessor um ein Vielfaches höher als beim Gros der Kontrahenten. Was wiederum zulasten der Ausdauer geht: Die gebotenen dreieinviertel Stunden sind zwar gut, aber andere Kleinrechner haben im connect-Test schon Werte jenseits der sechs Stunden geschafft, dann allerdings bei erheblich geringerer Rechenleistung.

Ausgewiesenes Arbeitsgerät

Sehr praktisch: Das Acer 6292 bietet neben einem Bluetooth-Modul auch noch eine Infrarot-Schnittstelle.
Sehr praktisch: Das Acer 6292 bietet neben einem Bluetooth-Modul auch noch eine Infrarot-Schnittstelle.

Zur sehr guten Systemleistung tragen neben dem Prozessor satte 2 Gigabyte Arbeitsspeicher sowie eine erfreulich flotte Festplatte bei. Auch in puncto Ausstattung bietet das Acer weit mehr, als der ambitionierte Nutzer erwartet: Sind die drei USB-Ports, Gigabit-Ethernet und WLAN in dieser Klasse noch selbstverständliche Features, so sind eine Firewire-Buchse und eine Infrarot-Schnittstelle in Kombination mit Bluetooth schon seltener. Für externe Displays oder auch Präsentationsbeamer steht eine VGA-Buchse zur Verfügung, die S-Video-Buchse dagegen fällt eher unter das Kapitel "nicht nötig, aber nett". Bei den Steckplätzen für PC-Cards zeigt sich das Acer konservativ und akzeptiert nur die Klassiker PC-Card Typ I/II, nicht aber die neuen ExpressCards. Dafür kann es mit einem Cardreader für sämtliche gängigen Speicherkarten aufwarten. Die schmale Tastatur überzeugt durch gute Bedienbarkeit, während der Screen mit einer Helligkeit von 137 cd/m2 nur in normal hellen Räumen praxistauglich ist und eine recht hohe Blickwinkelabhängigkeit aufweist. Unterm Strich erweist sich das Acer 6292 als Kraftzwerg, mit der erwähnten Einschränkung bei der Ausdauer. Zu bemängeln sind zudem der ziemlich häufig und vernehmlich laufende Lüfter sowie das nicht eben geringe Gewicht. Dafür kann das 6292 mit voller Windows-XP-Unterstützung punkten.

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