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Testbericht

Acer TravelMate 8204 WLMi

Acer TravelMate 8204 WLMi
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Das Kohlefaser-Gehäuse ist wie gemacht für Rennsimulationen in 3-D. Im TravelMate steckt auch die Rechenleistung dafür.

Der Displaydeckel ist deutlich sichtbar mit Kohlefaser verstärkt. Dieser unter anderem in der Formel Eins für Monocoques verwendete Werkstoff ist besonders leicht und gleichzeitig sehr stabil. Der sicherlich beabsichtigte Eyecatcher-Effekt verfehlt sein Ziel dabei nicht: Am Schreibtisch defilierende Kollegen stutzen, strecken die Finger aus und fragen: "Ist das echte Kohlefaser? Bringt das was?" Auf die erste Frage ein klares "Ja", auf die zweite eher ein "Nein". Ein Notebook ist kein Formel-Eins-Renner, und das Display des Acer ist bei weitem nicht so verwindungssteif wie man es angesichts des Materials vielleicht erwarten würde. Auch in Sachen Gewicht kann das Acer trotz Kohlefaser kaum punkten: Satte drei Kilo wiegt das TravelMate und hängt Arbeitern, die ihr Laptop viel durch die Gegend tragen, sehr schwer am Schultergelenk.

Rasante Grafikleistung

An anderer Stelle ist der Vergleich mit den schnellen Flitzern von Schumi & Co. aber doch  gerechtfertigt: Ein Core-Duo-Prozessor (T2500) und enorme 2 Gigabyte Arbeitsspeicher lassen bei Bedarf ordentlich die Reifen rauchen - bildlich gesprochen, versteht sich. Und damit die neuste 3-D-Rennsimulation überzeugend rüber kommt, ist auch für die Grafikabteilung das Beste gerade gut genug: Der Grafikchip Mobility Radeon X1600 von ATI hat enorme 3-D-Reserven. Er wird im 90-Nanometer-Verfahren gefertigt, bietet unter anderem zwölf Pixel Shader, fünf Vertex Shader, Support für Shader Model 3.0 und HDR. Mit ihm bestückte Notebooks lassen sich zudem mit zwei DVI-Schnittstellen ausstatten. Am Acer findet sich zwar nur eine, aber dafür ist zudem ein VGA- und ein S-Video-Anschluss an Bord - das sollte in den allermeisten Fällen genügen.

 
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