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Testbericht

Alcatel OT-C550

Alcatel OT-C550
Labortest
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Alcatel OT-C550
Handys
Pro
  • gute Verarbeitung
  • Beleuchtung ist gut
  • Bedienung gelingt ohne Probleme
  • hervorragenden Standby-Zeit
Contra
  • Kamera taugt nur für Schnappschüsse
  • Sende- und Empfangsqualität
Fazit

Das OT-C550 hat mit deutlichen Empfangsproblemen zu kämpfen und tut sich mit seiner mageren Ausstattung schwer.

Das OT-C550 hat mit deutlichen Empfangsproblemen zu kämpfen und tut sich mit seiner mageren Ausstattung schwer. Schade, denn Optik und Verarbeitung liegen auf hohem Niveau.

Stylish: Das Alcatel ist solide verarbeitet und sieht hübsch aus, die Bedienung der oberen Tasten ist jedoch etwas hakelig.
Stylish: Das Alcatel ist solide verarbeitet und sieht hübsch aus, die Bedienung der oberen Tasten ist jedoch etwas hakelig.

In einem ausgesprochen schicken Outfit tritt der Testkandiat aus dem Hause Alcatel der versammelten Konkurrenz gegenüber. Das nur 89 Euro teure OT-C550 geht entweder in edlem Schwarz oder in trendigem Weiß über den Tresen. Dabei kann die Verarbeitung durchweg überzeugen. Lediglich das unterschiedliche Weiß von Gehäuse und Tastatur des Testmodells störte die ansonsten makellose Ansicht. Etwas gewöhnungsbedürftig präsentiert sich der farblich abgesetzte obere Bereich des Keyboards. Hier nimmt die Fototaste relativ viel Platz ein, der besser in die beiden äußeren Wippen investiert wäre, die sich Gesprächsmanagement-Tasten und Softkeys teilen - denn diese lassen sich trotz kleiner Höcker nicht optimal bedienen. Dafür stimmen die Druckpunkte und auch die Beleuchtung ist gut.

Eingeschränkt: Das OT-C550 bietet acht Situationsprofile, die sich aber nicht bearbeiten lassen.
Eingeschränkt: Das OT-C550 bietet acht Situationsprofile, die sich aber nicht bearbeiten lassen.

Die Menüführung des Dualband-Handys entspricht dem gewohnten Muster mit neun Einträgen auf der obersten Ebene. Die Bedienung gelingt ohne Probleme, lediglich das kontrastarme und pixelige Display macht wenig Freude. Angesichts des niedrigen Preises muss man bei der Ausstattung natürlich Abstriche machen: Die Kamera taugt mit 0,3 Megapixeln nur für gelegentliche Schnappschüsse, da leistet die Diktierfunktion im Bedarfsfall schon weitaus nützlichere Dienste. Dazu gesellen sich ein WAP-Browser, diverse Rechner, drei Spiele, Java-Funktionalität und ein Kalender mit Erinnerungsfunktion. Schnittstellen sucht man dagegen vergebens, denn bis auf die 2,5- mm-Buchse für ein Headset ist nichts vorhanden. Dafür fasst das Adressbuch bis zu 500 Kontakte, die sich auch per Sprachwahl anklingeln lassen.

Im Labor trumpfte das Alcatel mit einer hervorragenden Standby-Zeit von knapp 16 Tagen in beiden Netzen auf. Die Gesprächszeit liegt im E-Netz bei guten fünf Stunden und 31 Minuten, während im D-Netz bereits eine Stunde früher Schluss ist. Erschreckend schwach fiel dann jedoch das Ergebnis für die Sende- und Empfangsqualität aus: Hier markiert das Alcatel das absolute Schlusslicht im Testfeld. Empfangsprobleme gab's in der Praxis schon im gut versorgten Redaktionsgebäude mitten in der Stadt. Bei eher schwacher Netzversorgung auf dem Land muss man mit verstärkten Ausfällen rechnen.

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