E-Book-Reader Amazon Kindle Touch 3G im Praxistest
Amazon Kindle Touch 3G: Erster Eindruck
- +E-Ink-Display
- +kostenloser Zugriff auf Kindle-Store
- +lange Ausdauer
- -kein Netzteil im Lieferumfang
- -keine Unterstützung für Epub-Format
Konkurrenz für das iPad: Kindle Fire wird größer
Der Kindle Touch ist wie die Vorgänger mit einem E-Ink-Display ausgestattet. Die Schriften erscheinen tatsächlich wie auf Papier gedruckt, weshalb die Augen auch bei längerem Lesen nicht ermüden. Zudem liegt das solide verarbeitete Gerät mit seinen 220 Gramm angenehm in der Hand. Die Bedienung über den Touchscreen funktioniert einfach und zuverlässig.
Amazon Kindle Touch 3G: Ausstattung
+ weltweit kostenloser Zugriff auf Kindle-Store via Mobilfunk
+ großer interner Speicher von 4 GB für bis zu 3000 Bücher
+ unbegrenzter Cloudspeicher für Kindle-Books
+ PDF-Dateien und Dokumente lassen sich per E-Mail an den Kindle senden
+ integrierter Player für MP3 und Hörbücher samt 3,5 mm Klinkenbuchse für Kopfhörer und Stereo-Lautsprecher auf der Rückseite
- unterstützt keine E-Books im weit verbreiteten Epub-Format mit Adobe DRM.
- kein Netzteil im Lieferumfang, im Lieferzustand kann nur über USB am PC geladen werden
© Amazon
Amazon Kindle Touch 3G: Bedienung
+ Angenehmer Formfaktor (172 x 120 x 11 mm; 220 g)
+ solide Verarbeitung
+ lesefreundliches E-Ink-Display (6 Zoll)
+ einfache Touchscreen-Steuerung
+ aufgrund des stromsparenden Displays sehr gute Ausdauer, Amazon verspricht bis zu zwei Monate
Amazon Kindle Touch 3G: Kaufen oder warten?
Was der iPod unter den MP3-Playern ist der Kindle unter den E-Book-Readern. Andere Geräte mögen ähnlich gut ausgestattet und ähnlich schick verarbeitet sein. Das direkt angeschlossene Angebot an Inhalten und der kinderleichte Zugriff darauf ist im Moment einfach konkurrenzlos. Wer Spaß am Lesen hat, von Ladenöffnungszeiten unabhängig sein und daheim nicht unbedingt eine eigene Bibliothek aufbauen will, der kann hier getrost zugreifen. Ob's die 3G-Variante (189 Euro) sein soll, die etwas mehr Unabhängigkeit schafft, oder ob die WLAN-Variante (129 Euro) genügt, muss dann jeder selbst entscheiden.