Testbericht

Asus R700t

Der Schlankheitswahn trifft beim Asus R700t zum Glück nur das Gehäuse - die Leistung ist wohl proportioniert.

  1. Asus R700t
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Asus R700t

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Asus R700t
Tacho-Ansicht

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Die Tacho-Ansicht sieht nicht nur cool aus, sie liefert praktisch alle nötigen Infos zur Strecke und zur Navigation.

Gegenüber dem voluminösen Vorgänger R600 ist der neue R700t ein deutlicher Fortschritt. Erstens: Durch die Attraktivität - leicht, schick und nur 15 Millimeter schlank. Zweitens: Durch die Software - hier werkelt nun die neuste iGo-Version, die vor allem durch ihre dreidimensionalen Gebäude und Geländeprofile hervorsticht. Die nett animierten Menüs führen intuitiv durch Zieleingabe, POI-Suche oder gespeicherte Favoriten und Routen. Allenfalls bei den Einstellungen muss man an der ein oder anderen Stelle im Handbuch nach Erklärungen suchen. In der Kartenansicht wollte Asus offensichtlich möglichst viele Funktionen unterbringen. So kann man über die Karte Routen mit Zwischenzielen planen, schnell zoomen und scrollen und sich mit den wichtigsten Streckeninfos versorgen lassen. Allerdings mussten Schriften und Buttons daher etwas schrumpfen, worunter die Bedienbarkeit leidet. Für die Karte bleibt dafür genug Platz; sie kann mit hohem Detailgrad, Kontrast und den 3-D-Objekten glänzen. Da die iGo-Software recht ressourcenschonend mit der Hardware umgeht, reagiert das System schnell auf sämtliche Eingaben, berechnet Routen in Rekordzeit und stellt die "Fahrt" auf der Karte äußerst flüssig dar. Der 400MHz-Prozessor darf sich nebenher noch um Medienplayer und Bluetooth-Freispreche kümmern, die sich für kurze Gespräche als äußerst tauglich erweist. Sämtliche Audiosignale beamt das Asus auf Wunsch per FM-Transmitter auf das Autoradio, sodass man von einer besseren Audioqualität profitiert. Auch die Routenwahl gelingt dem Asus meist sehr gut, nur einen Abstecher in eine 30er-Zone leistete sich das Navi trotz der Routenwahl "schnell" und vorhandenen Alternativen auf der Teststrecke. Schade auch, dass das Asus keinen Spurassistenten mitbringt und in Tunneln die Navigation abbricht. Dafür darf man sich auf die dynamischen Verkehrsinfos via TMC verlassen, die bei Staus zu einer automatischen Neuberechnung der Route führen.

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