Convertible Notebook

Asus Zenbook Flip UX360CA im Test

Aufgrund ihrer Vielseitigkeit werden 360-Grad-Convertibles immer beliebter. Asus bereichert die 13,3-Zoll-Klasse mit einem hübschen, komplett lautlosen 2-in-1-Gerät, das sehr lange durchhält.

Asus Zenbook Flip UX360CA

© Asus

Asus Zenbook Flip UX360CA

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EUR 889,00

Pro

  • sehr schlankes und leichtes Convertible
  • elegantes Aluminiumgehäuse
  • überragende Laufzeit
  • passive Kühlung (lautlos)
  • großes, präzise bedienbares Touchpad
  • schnelle USB-3.1-Schnittstelle
  • Schutztasche im Lieferumfang

Contra

  • stark spiegelndes Display
  • leicht instabile Basiseinheit
  • viel lästige Bloatware
  • Lautsprecher auf der Geräte-Unterseite

Fazit

connect-Urteil: gut (393 von 500 Punkten)
78,6%

Convertibles mit 360-GradScharnier haben den großen Vorteil, dass sie mehr Nutzungsmöglichkeiten bieten als reine Notebooks, etwa im Tablet-Modus. Mit Windows 10 hat Microsoft zudem die Touchbedienung seines PC-Betriebssystems soweit optimiert, dass man auch ohne Tastatur und Mausersatz vernünftig damit arbeiten kann. 13,3 Zoll ist eine beliebte Größe für solche 2-in-1-Geräte, weil sie einen guten Kompromiss darstellen: groß genug, um vernünftig damit arbeiten zu können, aber doch so handlich, dass das Herumdrehen des Displays um die Basiseinheit nicht zum Kraftakt wird.

Asus, seit Jahren gut im Geschäft mit 2-in-1-Geräten unterschiedlicher Bauart, hat nun genau dieses Marktsegment um ein weiteres Gerät bereichert: Das Zenbook Flip UX360 ist das erste Zenbook mit 360-Grad-Scharnier, optisch sieht es sich jedoch in der Tradition des klassischen Notebooks UX305.

Schlanke Eleganz

Apropos Optik: Was die Taiwaner hier entwickelt haben, kann sich im wahrsten Sinne sehen lassen. Das UX360 ist nicht nur extrem schlank, sondern auch relativ leicht, und es besticht durch seine komplett aus Aluminium gefertigte Oberfläche. Von außen betrachtet spielt das Convertible definitiv in einer Liga mit Premiumgeräten wie dem Lenovo Yoga 900 oder dem HP Spectre x360. Mit dem feinen Unterschied, dass das UX360 mindestens 500 Euro weniger kostet als die 2-in-1-Notebooks aus dem obersten Regal.

Asus Zenbook Flip UX360CA

© Asus

Das ZenBook Flip UX360 macht nicht nur zusammengeklappt eine gute Figur, sondern auch in den vier verschiedenen Nutzungmodi. 

Was man an dem flexiblen Zenbook allerdings vergeblich sucht, ist der Lüfter - es gibt keinen. Der im Gerät verbaute, speziell auf mobile Bedürfnisse optimierte Core-m3-Prozessor aus der aktuellen Skylake-Serie braucht keine aktive Kühlung und damit auch kein lärmendes Gebläse.

Da das UX360 auch keine magnetische Festplatte hat, ist es vollkommen lautlos unterwegs. Für die Datenspeicherung ist eine flotte SSD mit einer ordentlichen Kapazität von 256 GB zuständig - gegen Aufpreis sind auch 512 GB möglich. Positiv zu erwähnen sind die Schnittstellen: Neben zwei schnellen USB-3.0-Anschlüssen hat das 2-in-1-Gerät auch einen superschnellen USB- 3.1-Anschluss (mit dem beidseitig einstöpselfähigen Typ-C-Stecker) implementiert.

Außergewöhnliche Ausdauer

Die Performance des Asus-Convertible ist zwar nicht überwältigend, aber mit 69 von 100 möglichen Wertungspunkten im connect-Test doch recht ordentlich. Dafür brilliert das UX360 mit seiner Ausdauer. Im MobileMarkTest, der im Szenario "Büro-Software" die Nutzungsgewohnheiten eines Office-Anwenders simuliert, hält der Akku fast neun Stunden durch - deutlich länger als die gängige 2-in-1-Konkurrenz.

Das Display des neuen ZenBooks ist weniger aufregend. Der 13,3 Zoll große Touchscreen löst mit 1920 x 1280 Pixeln (Full-HD) ordentlich auf, ist aber nicht unbedingt der hellste. Und er bringt eine unfreiwillige Zusatzfunktion mit: Wer auf Reisen den Spiegel zu Hause vergessen hat, kann sich freuen, denn der Hochglanzbildschirm des X360 erledigt diesen Job mehr als gut.

Besser gefallen haben uns das riesige, präzise steuerbare Clickpad und das klare, bedienfreundliche Tastaturlayout. Kleiner Schönheitsfehler: Beim Tippen werden nicht nur die einzelnen Tasten bewegt, sondern mit ihnen gleich das halbe Keyboard - das stärkt nicht gerade das Vertrauen in die Verarbeitungsqualität.

Eine gängige Unart der Notebook-Hersteller ist zudem, dass sie fabrikneue Geräte mit einem ganzen Bauchladen an Software vollstopfen: Verschiedene CloudSpeicher, proprietäre Einstellungs-Tools (parallel zu den Windows-eigenen) und diverse Software-Demos poppen nach dem Einschalten nacheinander hoch. Asus treibt diese Praxis auf die Spitze - im Zweifel hilft hier nur die Neuinstallation des "nackten" Betriebssystems.

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