Testbericht

Asus Zenbook UX32 im Test

Das Asus Zenbook UX32 ist das erste 13-Zoll-Ultrabook mit dediziertem Grafikchip und heizt im Test größeren Gaming-Notebooks ordentlich ein.

  1. Asus Zenbook UX32 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Asus Zenbook UX32 im Test

© Asus

Asus Zenbook UX32 im Test

Pro

  • zusätzlich 1 Gigabyte Grafikspeicher
  • gute Klangtechnologie
  • gute Akkulaufzeit

Contra

  • klapperndes Touchpad
75,0%

Mit dem Zenbook UX32 bleibt Asus seinem Erfolgsmodell treu: An den konzentrischen Kreisen auf dem Aluminiumdeckel und der feinlinigen Tropfenform, mit der das Zenbook UX31E den Ultrabook-Markt eroberte, hat sich wenig verändert.

Ausstattung: Mit Grafikkarte

Asus hat seinem Topmodell, dem hier getesteten Zenbook UX32VD-R4002 neben Intels neuem Core-i7-Prozessor auch einen Grafikchip spendiert. Damit ist das Asus-Ultrabook das erste im 13,3-Zoll-Format, das zusätzlich zu Intels HD-4000-Chipsatzgrafik 1 Gigabyte dedizierten Grafikspeicher besitzt - die Karte Nvidia GeForce GT 620M.

Dass sie die kleinste der mobilen GeForce-GT-Linie ist, dürfte da noch kaum eine Rolle spielen: In Kombination mit dem Prozessor, der in der neuen Architektur mit 1,9 Gigahertz getaktet ist, dem 4 Gigabyte großen Hauptspeicher und dem mit 1920 x 1080 Pixeln hochauflösenden, entspiegelten und weitgehend blickwinkelstabilen IPS-Display verspricht das satte Grafikpaket ein harmonisches Videoerlebnis. Die von Asus gemeinsam mit Bang & Olufsen entwickelte Klangtechnologie ist eine angemessene Ergänzung dazu.

Asus Zenbook UX32

© Asus

Im Inneren des Ultrabooks verbirgt sich ein Intel Core i7 Prozessor.

Handabung: Hochglanz außen und innen

Um die Tastatur herum glänzt das hochwertige Aluminium; die Tasten können in vier Stufen beleuchtet werden und lassen sich gut bedienen. Die Pfeiltasten sind klein, aber fühlbar voneinander abgegrenzt, die Taste für das Kontextmenü, für das bei einigen Notebooks zusätzlich die FN-Taste gedrückt werden muss, ist beim Asus nicht doppelt belegt. Mit einer der Funktions-Sondertasten lässt sich das Touchpad deaktivieren, um ungewollte Verschiebungen des Cursors zu vermeiden.

Das Touchpad selbst sitzt im unteren Bereich sehr locker in der Aluminiumfassung, sodass es bei leichten Berührungen wie fürs Klicken und Ziehen leicht klappert. Als unpraktisch erweist sich auch, dass das Einschubfach für die SD-Karte nicht tief genug ist, um eine Karte vollständig darin zu versenken - vor dem Transport muss man sie daher herausnehmen.

Neben dem Karteneinschub auf der linken Seite liegt eine von insgesamt drei USB-3.0-Schnittstellen. Einer der beiden anderen, an seiner blauen Farbe erkennbaren Super-Speed-Anschlüsse verfügt über die bekannte Ladefunktion, die vom Betriebszustand unabhängig ist.

Intel Wireless Display, Bluetooth 4.0, WLAN im schnellen n-Standard und HDMI-Out setzen den Technologiereigen fort. Kontakt zu Geräten, die noch den älteren VGA-Standard verwenden, findet das Zenbook über einen Adapter, der in einem zur schicken Notebook-Tasche passenden Etui beiliegt. Darin findet auch der Ethernet-Adapter Platz.

Asus Zenbook UX32

© Asus

Bei der Verarbeitung weist das Asus Zenbook UX32 einige Schwächen auf.

Auf den beiden Partitionen, in welche die 500-Gigabyte-Festplatte unterteilt ist, bleiben noch 336 Gigabyte frei für eigene Daten. Obwohl mechanische Festplatten mehr Energie verbrauchen, liegt die Akkulaufzeit des neuen Zenbook bei beachtlichen fünfeinhalb Stunden.

Fazit: Flexibel nutzbar

Wer sich das hohe technische Niveau im Multimediabereich des Asus Zenbook ansieht, wird feststellen, dass sich das UX32 weder auf eine private noch auf eine geschäftliche Nutzung eindeutig festlegen lässt.

Praxis: Das steckt hinter dem Label Ultrabook

Zum Portfolio gehören auch zwei kleinere Modellvarianten mit Core-i3- oder i5-Prozessor. "Fashionistas", die Wert auf die gehobene Videoausrüstung legen, müssen jedoch für 1099 Euro zum vorgestellten Topmodell greifen.

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