Testbericht

Audioline Rondo 280

Einem schicken Outfit stehen deutliche Schwächen in der Ausstattung gegenüber.

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Audioline Rondo 280

© Archiv

Audioline Rondo 280

Einen extrem zwiespältigen Eindruck hinterlässt das Rondo 280. Zwar sieht zunächst alles recht gut aus, denn kaum ein anderes Telefon liegt so geschmeidig am Ohr - ein nicht zu unterschätzendes Kaufkriterium. Auch die Kapazität der beiden 650-mAh-Akkus passt zum Stromverbrauch des Geräts, denn immerhin fast elf Stunden Dauergespräch sind mit einer Ladung möglich - so bleiben auch nach einem kommunikativen Tag noch genügend Reserven, wenn man vergessen hat, das Gerät über Nacht zu laden.

Eco-Mode trotz Billigsegment

Ebenfalls löblich, dass Audioline bereits in dieser Preisklasse den Strahlungsminimierer Eco-Mode verbaut hat - fragt sich nur, warum der Kunde selbigen erst im Menü aktivieren muss. Noch mehr fragt man sich aber, warum das Rondo 280 im wahrsten Sinne des Wortes zeitlos ist. So lassen sich weder Datum noch Uhrzeit einstellen, was dazu führt, dass man der Anruferliste nicht entnehmen kann, wann ein Anruf eingegangen ist. Ebenfalls gespart wurde am Telefonbuch: Sogar das fünf Euro günstigere Siemens-Modell merkt sich auf 40 Speicherplätzen doppelt so viele Nummern wie das 40 Euro teure Audioline. Der Anrufbeantworter zeichnet schlappe sieben Minuten Nachrichten auf, klingt aber immerhin gut und lässt sich einfach bedienen. Eine Freisprecheinrichtung zum freihändigen Plaudern hat das Rondo nicht an Bord.

Display und Sprachqualität mau

Im Gegensatz zu den Tasten ist zwar das Display des Audioline-Modells beleuchtet, die Ablesequalität leidet aber an der veralteten Strichmatrix-Technik und an der Tatsache, dass die Ziffern und Buchstaben nur in einem kleinen Ablesewinkel scharf dargestellt werden. Die Sprachqualität beim Telefonieren ist ebenfalls nicht einwandfrei, da ein vernehmbares Ruherauschen das Hörvergnügen beeinträchtigt.

Audioline Rondo 280

HerstellerAudioline
Preis40.00 €
Wertung279.0 Punkte
Testverfahren1.0

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