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LTE-Smartphone Ausstattung, Technik, Fazit

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Inhalt
  1. Erstes LTE-Phone HTC Velocity 4G im Test
  2. Ausstattung, Technik, Fazit
  1. Testbericht
  2. Ausstattung, Technik, Fazit
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Wer möchte und ausreichend Datenvolumen gebucht hat, kann das HTC Velocity 4G auch als mobilen Hotspot und somit als LTE-Modem einsetzen und am so erzeugen WLAN etwa sein Notebook und/oder Tablet anmelden.

Das HTC Velocity 4G bietet sehr gute Ausstattung: Es wartet mit 16 Gigabyte eingebautem Flash-Speicher auf, erweiterbar per MicroSD-Karte mit bis zu weiteren 64 GB. Für flottes Arbeiten sorgt auch 1 Gigabyte RAM, das in der schnellen DDR2-Technik ausgeführt ist.

Als Display kommt das bei HTC bislang noch unübliche 4,5-Zoll-Format (11,4 cm Diagonale) mit einer Auflösung von 430 x 960 Pixeln (Quarter-HD), max. 262000 Farben und LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Seine Bilddarstellung ist brilliant, wenngleich sie nicht ganz mit Samsungs AMOLED-Displays mithalten kann.

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Mit dem großen Display und Abmessungen von 129 x 67 x 11,3 Millimetern ist das Gerät nicht eben klein, dafür aber recht schlank. Eine genaue Gewichtsangabe blieb HTC bislang noch schuldig – auffällig schwer ist das Velocity jedoch nicht.

Der Grund für die etwas ausladende Bauform dürfte auch im noch hohen Strombedarf des LTE-Funks liegen. Aus diesem Grund verbaut HTC einen Akku mit stolzen 1750 Milliampèrestunden. Belastbare Laufzeit-Tests ließen beim Vor-Ort-Test natürlich nicht durchführen. Aber nach etwa anderthalb Stunden intensiven „Herumspielens“ war die Ladestandanzeige auf 50 Prozent gesunken. Viel mehr als drei Stunden Online-Zeit darf man also bei LTE-Nutzung wohl zunächst nicht erwarten.

Top-Ausstattung

Der kapazitive Touchscreen reagiert gewohnt präzise, und das installierte Android OS 4.0.2 „Ice Cream Sandwich“ lässt auch in punkto 4G-Unterstützung keine Wünsche offen. Die vier „Hardkeys“ sind unterhalb des großen Displays als Sensortasten ausgeführt.

Die edle Ausstattung setzt sich fort mit einer 8-Megapixel-Kamera, die Autofokus unterstützt und (wie etwa auch die neuesten Modelle von Apple und Sony) einen Bildsensor mit „Backside Illumination“ (BSI) verwenden. Als Fotolicht dienen zwei LEDs. Die Frontkamera für Videochats und Eigenaufnahmen bietet 1,3 Megapixel.

Mit an Bord sind natürlich auch A-GPS samt Digitalkompass, Bluetooth 3.0 und WLAN 11b/g/n sowie ein UKW-Radioempfänger. An der Micro-USB-Buchse lässt sich auch ein Mini-HDMI-Adapter für die Bild-Weitergabe an TV-Geräte anschließen.

Jede Menge Technik im Bauch

Dem Anspruch als Highend-Modell angemessen ist auch die Sensorik: Das HTC Velocity 4G wartet mit je einem Umgebungslicht-, Annäherungs-, Bewegungs- und Gyro-Sensor auf.

Die Liste unterstützter Netz-Standards liest sich so lang wie noch selten zuvor: LTE unterstützt das Gerät auf den Frequenzen 800 und 2600 MHz (was allerdings einen Einsatz außerhalb der EU zumindest im 4G-Betrieb vereiteln dürfte). Für UMTS/HSPA+ funkt das Velocity 4G auf 900 und 2100 MHz mit bis zu 14,0 MBit/s im Downlink und bis zu 5,76 MBit/s im Uplink. Und im 2G-Modus arbeitet das HTC als Quadband-Handy auf den Frequenzen 850, 900, 1800 und 1900 MHz mit Geschwindigkeiten bis zur EDGE-Datenrate von 220 Kilobit/s im Downlink und 110 Kilobit/s im Uplink.

Beim Praxistest kam der Tester allerdings irgendwann an den Punkt sich zu fragen: Und was kann das Gerät noch? Um dann festzustellen: Nicht mehr als andere sehr gut ausgestattete Android-Smartphones. Das HTC Velocity 4G ist so ein sehr gut ausgestattetes Smartphone, überdies mit einer beeindruckend schnellen Funkanbindung. Damit müssen sich Early Adopter und Testredakteure dann aber auch einfach mal zufrieden geben.

HTC Velocity 4G

HTC Velocity 4G

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