Testbericht

AV-Receiver Yamaha RX V 1900

Schon CD-Musik zeigte, dass Yamaha sich beim RX V 1900 (1100 Euro) sehr wohl bemüht hat. Lebhafter pulsierende Bässe, eindringlichere Stimmen, intensivere Percussionsschläge inklusive prächtigerem Nachleuchten.

  1. AV-Receiver Yamaha RX V 1900
  2. Datenblatt
AV-Receiver Yamaha RX V 1900

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AV-Receiver Yamaha RX V 1900
AV-Receiver Yamaha RX V 1900

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Zusätzliche Kleinelkos (1) und die Behandlung der Spannungsregeltransistor-Beinchen mit Antivibrationssalbe (2) deuten beim RX V 1900 auf Feinabstimmung. Inklusive der HDMI- und Video-Sektion blieb es aber grundsätzlich bei den gleichen Platinen wie beim RX V 1800.

Bei dem neuen RX V 1900 sind auffälligere Unterschiede zum Vorgänger RX V 1800 (9/07) schnell aufgezählt. "Pure Direct" schließt jetzt auch die Wiedergabe von HDMI-Quellen ein.

Dann soll der Newcomer nun auch bei DTS HD Master nicht nur mit 96, sondern auch mit 192 Kilohertz takten können, wonach sich der Frequenzgang wie bei Dolby True HD bis knapp 100 Kilohertz erstreckt. Zuletzt gibt es den praktischen USB-Eingang für Flashplayer und dergleichen vorne auf der Front.

Geraten die recht edlen Digital/Analog-Wandler (Burr-Brown DSD 1791) dem RX V 1900 sicherlich wieder zum Vorteil, setzte Yamaha auch in puncto Video auf Bewährtes: auf den tüchtigen Skalierer ABT 1010, der auch die Zeilen von HDMI-Quellen umrechnet, auf einen De-Interlacer von i-Chips sowie  auf ADV 7401 nebst AVD 7342 als A/D- und D/A-Wandler.

Nach wie vor besitzt der RX V 1900 ein ähnliches Tunerteil, das diesmal aber leider etwas zu matt und breiig tönte.

AV-Receiver Yamaha RX V 1900

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Praktisch: Die Surround-Back-Amps schaltet der RX V 1900 für diverse Einsätze einem von drei Klemmenpaaren (1) zu.

Ernüchterung auch bei den Alt-Surroundformaten: etwas dürrer, müder, hier trat ebenfalls Verschlimmbesserung ein.

Doch schon CD-Musik zeigte, dass Yamaha sich sehr wohl bemüht hat. Lebhafter pulsierende Bässe, eindringlichere Stimmen, intensivere Percussionsschläge inklusive prächtigerem Nachleuchten: Bei den Vollbit-Vorlagen haben die fleißigen Ingenieure also gegenüber dem bereits überragenden 1800er abermals eine Klangsteigerung hingekriegt.

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Was sich bei HD-Titeln bestätigte: Jane Monheits Gesang erschien nun noch präsenter, witziger, katzenhafter. Und während es obenraus nur so strahlte, knurrte der Bass polierter, zufriedener vor sich hin. Mit einem Wort: gigantisch!

Yamaha RX V 1900

HerstellerYamaha
Preis1100.00 €
Wertung49.0 Punkte
Testverfahren1.0

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Wer ist die Nummer eins? -

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