Testbericht

Blackberry Passport im ersten Test

Optisch präsentiert Blackberry mit dem Passport eine ganz eigenständige Lösung. Die erweist sich im Test als sinnvoll und praxistauglich.

Blackberry Passport

© Blackberry

Blackberry Passport

Die Debatte ob eine echte Hardware-Tastatur nun besser sei oder ein großer Touchscreen ließ sich schon bisher nicht gewinnen. Denn zum Tippen unter schwierigen Umständen bieten reale Tasten zusätzliche Präzision. Doch jenseits langer Texte hat ein großer Screen Vorteile, die schon nach kurzer Nutzungsphase den Schritt zurück schwer machen. Blackberry stellt nun mit dem Passport, den es für knapp 600 Euro ohne Vertrag bei Vodafone geben wird, ein neues Argument zur Diskussion.

Bewährtes Format

Auf den ersten Blick wirkt der der neue Blackberry für ein Smartphone seltsam quadratisch. Doch das Format lehnt sich an einen Reisepass an, und wie dieser ist der Passport im täglichen Einsatz durchaus eine tragbare Angelegenheit. Zumal er das Beste aus zwei Welten verbindet. Der quadratische, sehr gute 4,5-Zoll-Bildschirm mit 1440 mal 1400 Pixeln Auflösung bietet nun das volle Smartphone-Feeling, auch komplizierte Web-Seiten kommen hier voll zur Geltung.

Blackberry Passport

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Tolle Tastatur

Unter der Anzeige befindet sich eine ergonomische QWERTZ-Tastatur, die von allen Zahlen und Sonderzeichen beraubt ist. Diese können nach Bedarf über ihr auf dem Bildschirm eingeblendet werden. Zusammen mit der bei Blackberry OS wirklich exzellenten, lernfähigen Worterkennung ist das Schreiben eine Wohltat. Selbst Tippfehler lassen sich nun einfach verbessern, zum Positionieren des Cursors dient die Tastatur als Trackpad, nach kurzem zweimaligem Tippen auf diese. Das funktioniert sehr präzise und ohne die Tasten zu drücken.

Blackberry Passport

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Zusammen mit dem praktischen Blackberry-Hub ist der Passport ein optimales Arbeitsgerät. Doch der Spaß kommt nicht zu kurz, wozu auch eine sehr leistungsfähige Hardware auf Basis des Qualcomm Snapdragon 801 mit 3 Gigabyte RAM und 32 Gigabyte Festspeicher beitragen. Die optionale Erweiterung per MicroSD rundet das Paket ab. Einen guten Musik-Player hatte Blackberry schon lange, der Passport hat nun auch zusätzlich eine erstaunlich gute 13-Megapixel-Kamera mit Bildstabilisator. Apps holt sich der Passport aus Blackberry World und dem Amazon Appstore.

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Fazit: Großer Screen und doch ein echter Blackberry

Mit ungewöhnlichem Format kombiniert Blackberry die Tastatur und den einem Smartphone würdigen Bildschirm. Ein riesiger Akku und leistungsfähige Hardware runden ein Paket ab, das mehr Spass und Produktivität verspricht als je ein Blackberry zuvor.

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