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Testbericht

Blackberry Q5 im Test

Blackberry Q5
Labortest
72,8 %
Zuletzt aktualisiert: 30.10.2014
Blackberry Q5
Smartphones
Pro
  • sehr gute Tastatur
  • hochwertiges, sonnentaugliches Display
  • kommunikationsfreudiger Hub
  • sehr gute Ausdauer
  • Unterstützung von LTE
  • Micro-SD-Card-Slot
  • Unterstützung von NFC
Contra
  • etwas wenig Speicher
  • kleines App-Angebot
  • vergleichsweise einfache Anfassqualität
Fazit

Trotz günstigem Preis ist die Ausstattung des Blackberry Q5 erfreulich umfangreich.

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Der Blackberry Q5 zeigt sich im Test als das derzeit wohl beste Smartphone für preisbewusste Vielschreiber. Im Vergleich zu den teureren Blackberrys muss man nur begrenzt Abstriche in Kauf nehmen.

Der Blackberry Q5 ist das dritte Smartphone mit dem neuen Betriebssystem Blackberry OS 10. Mit 400 Euro Preisempfehlung ist der Q5 klar günstiger ist als Z10 und Q10.

In Großbritannien oder in den Niederlanden waren Blackberrys früher immer auch für jüngere Menschen interessant, die auf den Preis schauen. Ist der Blackberry Q5 also das richtige Produkt zur richtigen Zeit? Und kommt er noch rechtzeitig?

Handhabung und Bedienung: Nahe am Q10

Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Blackberry Q5 kaum vom Q10, auch die Maße sind fast gleich. Vielschreiber freuen sich also über eine erstklassige Tastatur; das Betriebssystem und die Apps bieten Komfort.

Das Display des Blackberry Q5s mag nicht riesig sein, taugt aber zum Ansehen normaler Webseiten. Die Qualität des Bildschirms ist gut, seine Helligkeit überzeugt auch draußen, der Touchscreen erkennt jede Geste und Berührung ohne Mucken.

Zur guten Bedienung des Blackberry Q5 trägt auch der leistungsstarke Qualcomm-Prozessor Snapdragon 400 bei, der fürs Tippen und Wischen mehr als genug Reserven hat. Gamer könnten die gegenüber den Vorreitern Z10 und Q10 schwächere Grafikeinheit bemängeln, doch für echte Spiel-Freaks sind große Touchscreens ohne Tastatur sowieso die bessere Wahl.

Zentrale: Im sogenannten Hub läuft beim Blackberry Q5 die gesamte Kommunikation ­zusammen.
Zentrale: Im sogenannten Hub läuft beim Blackberry Q5 die gesamte Kommunikation ­zusammen. ©

Sicher, das Gehäuse kann nicht den überdurchschnittlich hohen Standard des Q10 bieten, doch der einfache Kunststoff ist absolut praxistauglich. Schade: Der hintere Gehäusedeckel des Blackberry Q5s sitzt fest, sodass ein Akkutausch wie beim Q10 nicht möglich ist.

Blackberry Q10 im Test

Ausstattung: Auf Kommunikation ausgelegt

Insgesamt muss der User mit dem Q5 kaum Abstriche bei der Ausstattung in Kauf nehmen. Etwas kleiner ist der Programm- und Datenspeicher mit 4,5 Gigabyte gegenüber rund 11 GB bei Z10 und Q10. Doch auch der Speicher des Q5 kann mit einer Micro-SD-Karte erweitert werden. Die Kamera des Neulings löst mit 5 Megapixeln auf (beim Q10 und Z10 sind es 8 Megapixel) und ist qualitativ durchschnittlich. Die Bildqualität ist wie bei den anderen Blackberrys okay.

Blackberry Z10 im Test

In Sachen Software bringt das Q5 alle Stärken von Blackberry OS 10 mit, etwa den ganz auf Kommunikation ausgelegten Hub. Sehr hilfreich ist, dass OS 10 weitreichend zu konfigurieren ist – etwa wie der Hub über eingehende Nachrichten informiert: Ein Blinken für E-Mails, ergänzt um ein Tonsignal für SMS für jeden der zehn möglichen Kommunikationskanäle lässt sich das einzeln festlegen. Und nachts schaltet man sämtliche Signale einfach mit einer Geste aus. Nur bei der App-Auswahl, die kleiner ist als bei iOS und Android, gibt sich das Betriebssystem OS 10 als noch junge Entwicklung zu erkennen.

Das Blackberry Q5 gibt es in vier unterschiedlichen Farben.
Das Blackberry Q5 gibt es in vier unterschiedlichen Farben. ©

Labormessungen

Überwiegend überzeugend präsentieren sich die Messwerte des Blackberry Q5. Auf hohem Niveau liegt die Akustik, die auch in Sachen Noise Cancellation, also der Unterdrückung von Umgebungslärm, stark ist.

Noch besser sieht es in Sachen Ausdauer aus: Für sieben Stunden normaler Nutzung am Stück ist der eingebaute Akku gut.  Nur in puncto Sende- und Empfangsleistung fällt der Blackberry Q5 hinter die teureren Modelle aus gleichem Haus zurück.

Fazit: Gehobene Mittelklasse

Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von rund 400 Euro ist der Blackberry Q5 ein gutes Stück günstiger als der Q10 (600 Euro). Dafür verzichtet er zwar auf die sehr hochwertige Schale des Q10, Ausstattung und Funktionsumfang fallen erfreulicherweise aber kaum geringer aus.

 
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Inhalt
  1. Blackberry Q5 im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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