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Testbericht

Bosch Navigation für das iPhone im Test

Bosch Navigation
Bosch Navigation
Durch kleine Verbesserungen beim Sommer-Update wird die Bosch-App noch universeller nutzbar.

Die Bosch-Navi-App bekam ein Sommer-Update spendiert: Neben der Möglichkeit, einzelne Segmente der Route manuell zu sperren und damit zu umfahren, kann man nun auch direkt in die Karte klicken und so Ziele anwählen oder die Umgebung nach Sonderzielen absuchen. Außerdem gibt es einen rudimentären Fußgänger-Modus und der Akku des iPhones soll während der Navigation deutlich länger durchhalten als bisher.

Teuer und groß

Doch die grundsätzlichen Daten bleiben: Die Bosch-App ist mit Karten von Deutschland, Österreich und der Schweiz für 50 Euro verhältnismäßig teuer und mit 1,5
Gigabyte Speicherbedarf auch ziemlich groß. Das liegt an der schicken 3-D-Darstellung mit comicartiger Art-Map, die die Fahrt durch Innenstädte etwas unterhaltsamer macht. Staumeldungen kann man ab drei Euro pro Monat dazubuchen, ein Jahr kostet 20 Euro. Dank Onboard-Karten braucht das System keinen Internetzugang, eine Europa-Version gibt es jedoch nicht – die würde vermutlich die Speichergrenzen
sprengen.

Tolle Sprachausgabe

Die Ansagestimme der Bosch-Navigation ist noch dieselbe wie bei Bosch-Blaupunkt, VW und Audi vor knapp 15 Jahren – ebenso präzise und sicher führt einen das System auch heute. Die Routen und die Zielführung sind optimal, da lässt Bosch nichts anbrennen und zehrt von seiner langen Erfahrung. Optisch hat sich dagegen zum Glück einiges
getan: Spurassistent, die schon erwähnte 3-D-Karte und der animierte Geschwindigkeitswarner heben die Software eindrucksvoll in die Neuzeit. Wem das zuviel Modernität ist: Die neue Version offeriert wie in den Pioniertagen der Navigation auch eine reine Pfeildarstellung ohne Karte, die jedoch sehr karg geraten ist.

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