Testbericht

Cambridge 351A im Test

Der Cambridge 351A hat für ein Einstiegsmodell einiges zu bieten. Ob auch der Klang des Vollverstärkers mithalten kann, zeigt der Test.

Cambridge 351A

© Hersteller / Archiv

Cambridge 351A

Pro

  • ausgewogener Klang
  • USB-DAC

Contra

  • kein Phono-Modul

Zumindest vom Aufbau her gibt sich der Cambridge mit seinen integrierten Schaltungen eher asketisch. Fast leer wirkt die Platine, deren Schaltungstopologie vom größeren Bruder 651A herru?hrt. Die Schwerpunkte werden aber deutlich: Es gibt ein Black-Type-Poti von Alps zur Lautstärkeregelung und einen serienmäßigen 16-Bit/48-kHz-USB-Wandler. Dem Anschluss eines Mediacenters (HTPC) steht damit von Anfang an nichts im Wege, was in der Einstiegsklasse schon ein schlagkräftiges Kaufargument sein kann.

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Cambridge 351A
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Cambridge 351A, 500 Euro

Doch hier ein bisschen mehr ist da ein bisschen weniger: In der Endstufe kommt lediglich ein IC (LM3886) pro Kanal zum Einsatz. Fu?r den klanglichen Feinschliff sorgte Entwicklungsleiter Matthew Brumble persönlich. Um der ansteigenden IC-Hitzeentwicklung zu entgegnen, wurden zwei Ku?hlkörper platziert und zusätzliche Öffnungen ins Bodenblech gestanzt - eine elegante Lösung.

Drei Vollverstärker im Test

Wie im Betrieb deutlich wurde, funktioniert das Ku?hlkonzept hervorragend. Zwei Relais deuten noch auf Sonderaufgaben hin: Bei Kabelkontakt an den Boxenklemmen bleiben die Lautsprecher ruhig, und bei Inbetriebnahme des MP3-Eingangs wird automatisch auf feste 24 dB Verstärkung durchgeschaltet - so kann der Pegel an Smartphone und Co. eingestellt werden. Cambridge bietet auch ein Dock an, welches Steuerbefehle u?ber die mitgelieferte Fernbedienung annimmt. Das fehlende Phono-Modul könnte man bekritteln. Aber das braucht ja nicht wirklich jeder ...

Cambridge 351A: Hörtest

Egal, was die Tester auflegen, der Cambridge klingt weder blechern noch brummelig, weder verschleiert er etwas, noch versucht er u?bernatu?rlich zu strahlen. Kein Zisch, kein Bumm, der 351A gibt sich kultiviert und legt sich musikalisch nicht fest. Er bindet das Geschehen und präsentiert ein sinnvolles Ganzes; sich in Einzeldisziplinen zu verlieren, ist ihm fremd. Dabei klingt er durch alle Register rein und farbstark. An den Frequenzgang- Enden hält er sich hingegen vornehm zurück. Was nicht heißen soll, dass er nicht auch mal richtig hinlangen kann.

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