Testbericht

CD-Spieler Creek Evo 2 CDP

Zupackende Lebendigkeit und schön duftige, nie härtliche Höhen weisen den Creek Evo 2 CDP auf Anhieb als Klassen-Überflieger aus.

  1. CD-Spieler Creek Evo 2 CDP
  2. Datenblatt
CD-Spieler Creek Evo 2 CDP

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CD-Spieler Creek Evo 2 CDP
CD-Spieler Creek Evo 2 CDP

© Julian Bauer

Ausgangs-Doppel-ICs (1) erledigen ihre Aufgabe nicht minder gut als die Einzel-Operationsverstärker des Vorgänger-Players.

An dem neuen CD-Spieler findet sich von vornherein wenig zu mäkeln, es sei denn, dass der HiFiist unbedingt auf einem Philips-Laufwerk besteht. Denn dieses tauschte Creek jetzt gegen ein sanfter gelagertes und seiner Meinung nach vibrationsfesteres von Sanyo aus. Auf jeden Fall prima, dass der Spieler statt dem PCM 1738 jetzt Burr-Browns deutlich störärmeren PCM 1796 bekam. Dessen symmetrische Ausgangssignale werden von ICs des Typs 5532 einzeln verstärkt und sanft analog gefiltert. In der Folge fasst ein relativ stromkräftiger Kollege (OPA 2134) die beiden Pole zusammen und schickt dann die fertigen Ausgangssignale subito zur highfidelen Umwelt hinaus. Besitzt der Evo 1 noch Gleichspannungs-trennende Kondensatoren an dieser Stelle, brauchte der neue Player dank genauerem DC-Abgleich keine mehr.

Verspricht Creek dazu eine präzisere Taktung der digitalen Kreise, glänzt die Stromversorgung mit Opulenz (auch wenn zwei von acht Stabi-Kreisen entfielen). Diese stützt sich  wieder auf einen edlen Schnittbandkern-Netztrafo, dessen separate Primär- und Sekundär-Spule bei bestem magnetischen Schluss viel Energie, aber so gut wie keinen hochfrequenten Schmutz übertragen.

"Sehr ähnlich", hieß es zunächst beim Vergleich des neueren mit dem älteren Player. Zupackende Lebendigkeit und schön duftige, nie härtliche Höhen wiesen beide auf Anhieb als Klassen-Überflieger aus. Mit zunehmender Einspielzeit wusste sich der Newcomer aber weiter zu steigern. Schilderte er das Rieseln und Platschen der Wassertropfen zu Anfang von Jack Johnsons "Banana Pancake" schon feuchter, echter und dreidimensionaler, erschien die Stimme klarer und das Gitarrenwogen im schöneren Sonnenlicht.

Frech legte sich der Evo 2 schließlich mit Naims CD 5i von 12/07 an. Preußischer, akkurater in der Abbildung, aber manchmal fast schon nadelig, blieb der 1300-Euro-Engländer knapper Sieger, er verhinderte aber nicht, dass der runder aufspielende Evo für seine Preisklasse sensationelle 58 Punkte bekam.

Creek Evolution 2 CD

HerstellerCreek
Preis785.00 €
Wertung58.0 Punkte
Testverfahren1.0

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Wer ist die Nummer eins? -

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