Notebook

Dell Latitude 12 (E7270) im Test

Mit dem Latitude 12 hat Dell ein klassisches Notebook vorwiegend für den geschäftlichen Gebrauch vorgelegt. Es leistet sich im Test keine erkennbaren Schwächen und punktet mit beeindruckender Leistung und einer herausragenden Ausdauer. Wer keinen Touchscreen braucht, macht mit dem Gerät nichts verkehrt.

  1. Dell Latitude 12 (E7270) im Test
  2. Dell Latitude 12 (E7270): Performance und Ausdauer
Dell Latitude 12

© Dell

Mehr Sein als Schein: Trotz seiner kompakten Abmessungen ist das Latitude 12 sehr großzügig ausgestattet.

EUR 1.779,00

Pro

  • hochwertiges Business-Notebook
  • außergewöhnliche Akkulaufzeit
  • vielfältige Sicherheitsfunktionen
  • sehr gute Systemleistung
  • sehr leiser Lüfter
  • umfangreiche Ausstattung
  • mattes, spiegelfreies Display
  • verschiedene Docking-Optionen

Contra

  • kein Touchscreen, keine Stiftbenutzung
  • kein Mobilfunkmodem
  • vergleichsweise hoher Preis

Fazit

Connect-Urteil: gut (421 von 500 Punkten)
84,2%

Windows 10 ist das erste PC-Betriebssystem von Microsoft, das konsequent auf Touchbedienung ausgerichtet ist. Davon hat der US-Konzern auch seine Hardware-Partner überzeugt, sodass die meisten neu auf den Markt kommenden Notebooks - Convertibles ohnehin - inzwischen mit einem berührungsempfindlichen Display ausgeliefert werden.

Dennoch dürfte es noch immer genügend Zeitgenossen geben, die auf die Fingerbedienung verzichten können. Zum einen ist bei der klassischen Bauweise der Tastaturblock im Weg, was ein komfortables Bildschirmtippen quasi unmöglich macht. Zum anderen hinterlässt der Touchbetrieb unschöne Fingerabdrücke auf den (meist glänzenden) Displays. Wer also kein Touch braucht und seinen ultramobilen Rechner auch geschäftlich nutzen möchte, sollte einen Blick auf das Latitude 12 E7270 von Dell werfen. Im connect-Test konnte das Business-Notebook jedenfalls einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen.

Eleganz trifft auf Funktionalität

Das beginnt schon bei der äußeren Form. Das mattschwarze Gehäuse weiß optisch zu gefallen, zudem ist es für ein 12,5-Zoll-Gerät sehr kompakt gehalten. Das schlägt sich auch in geringerem Gewicht nieder: In unserer Testkonfiguration bringt der Mobilrechner gerade einmal 1370 Gramm auf die Waage.

Beeindruckt hat uns zudem der helle, matte Bildschirm. Die Farben leuchten zwar nicht ganz so brillant wie bei etlichen Hochglanz-Displays, dafür kann man selbst im gleißenden Sonnenlicht jedes Detail erkennen. Im Gegensatz zur spiegelnden Konkurrenz ist das Latitude 12 daher bei jedem Wetter outdoortauglich. Die Full-HD-Auflösung (1920 x 1080 Pixel) ist in der gehobenen Preisklasse nichts Besonderes, aber angesichts der Bildschirmgröße vollkommen ausreichend.

Wie es sich für ein Arbeitsgerät gehört, lässt es sich auf der Tastatur höchst angenehm tippen. Das Touchpad ist sehr präzise bedienbar, geklickt wird auf separaten Tasten. Das Keyboard kann man selbstverständlich beleuchten, und auch ein in die Tastatur integrierter Nummernblock ist vorhanden.

Umfangreiche Ausstattung

Ebenfalls von außen erkennbar ist ein Teil der umfangreichen Ausstattung. Denn auch wenn die Unterschiede zwischen Business- und Consumer-Notebooks zunehmend verschwinden, gibt es nach wie vor spezielle Anforderungen an vorwiegend dienstlich genutzte Mobilrechner. Das betrifft vor allem Sicherheitsfunktionen und Docking-Möglichkeiten, die aus dem unterwegs so handlichen Gerät im Büro in Windeseile einen vollwertigen Desktop-PC machen.

Beides bringt das Latitude 12 reichlich mit. Das zeigt sich spätestens, wenn man einen Blick auf die Unterseite wirft. Denn der Mobilrechner lässt sich direkt in einen als Zubehör erhältlichen Portreplikator einstecken - ein Ausstattungsdetail, das bei Ultrabooks heutzutage Mangelware ist, selbst bei expliziten Business-Modellen. Daneben existiert auch eine drahtlose Docking-Option: Per WiGig-Standard lässt sich das Latitude 12 mit dem Dell Wireless Dock verbinden.

Auch bei der Sicherheit hat Dell nicht gekleckert: Das Notebook besitzt neben einem auch in dieser Geräteklasse nicht selbstverständlichen Fingerprint-Scanner zusätzlich einen Smartcard-Reader, einen TPM-2.0-Chip (Trusted Platform Module) sowie einen Steckplatz für ein Kensington-Schloss. Hinzu kommen diverse Verschlüsselungsmöglichkeiten.

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