Notebook

Dell Latitude 13 (7370) im Test

Dells ultramobiles Notebook Latitude 13 (7370) ist extrem schlank und leicht – und ganz auf Business programmiert. Es kommt ohne Lüfter aus, ist aber nicht besonders performant, wie unser Test zeigt.

Dell Latitude 13

© Dell

Dell Latitude 13

Pro

  • äußerst schlankes und leichtes Business-Ultrabook
  • hochwertige Verarbeitung
  • sehr helles, spiegelfreies Display
  • hervorragende Connectivity-Ausstattung
  • verschiedene Docking-Optionen
  • umfangreiche Sicherheits-Features

Contra

  • mäßige System- und Grafikleistung
  • bescheidene Akku-Laufzeit
  • hoher Preis

Fazit

connect-Testurteil: befriedigend (374 von 500 Punkten)
74,8%

Wenn es noch eines Beweises bedurft hätte, dass Business-Notebooks heutzutage auch schlank, leicht und ansehnlich sein dürfen, dann hat Dell ihn mit dem Latitude 13 aus der 7000-Serie erfolgreich erbracht. Ob es sich tatsächlich um das derzeit kleinste 13-Zoll-Ultrabook der Business-Klasse auf dem Markt handelt, wie der Hersteller betont, sei dahingestellt. In jedem Fall ist das Gerät mit einem Gewicht von unter 1300 Gramm und einer Tiefe von 14 Millimetern nicht nur ungewöhnlich leicht und flach, es liegt auch hervorragend in der Hand und gefällt mit seinem ebenso schlichten wie attraktiven Design. Der zarten Erscheinung zum Trotz erweist sich das Latitude 13 in der Praxis als ausgesprochen robust. Der Display-Deckel aus Aluminium ist absolut verwindungssteif, allerdings schiebt er sich beim Aufklappen unter die Basiseinheit und hebt diese dadurch etwas an. Das ist nicht dramatisch, wirkt sich aber durchaus negativ auf die Standstabilität aus.

Apropos Display: Wie das Acer Aspire S13 verfügt das Ultrabook von Dell über eine matte Bildschirmoberfläche, was unterwegs sehr vorteilhaft ist, weil man auch draußen bei jedem Wetter alle Details auf dem Screen erkennen kann. Das 13,3-Zoll-Display überzeugt zudem mit einer außergewöhnlichen Helligkeit von 420 Candela pro Quadratmeter. Das Display unseres Testkandidaten  löst in Full-HD auf, das entspricht 1920x1080 Pixeln. Wem das nicht reicht, der kann das Latitude 13 gegen Aufpreis auch mit Touchscreen und Quad-HD (3200x1800 Pixel) konfigurieren. 

Dell Latitude 13 Rückseite

© Dell

Dell Latitude 13 Rückseite

Produktiv unterwegs? Aber sicher!

Funktional ist das Ultrabook konsequent auf geschäftliche Anwender ausgerichtet. Das zeigt sich zum Beispiel an seiner reichhaltigen Ausstattung: Gleich zwei Thunderbolt- 3-Mehrzweckports ermöglichen unter anderem Datentransfers mit bis zu 40 Gbit/s. Zusätzlich dienen sie zum Anschluss verschiedener Peripheriegeräte sowie zum Laden des Geräts. Eine USB-3.0-Schnittstelle ist ebenfalls an Bord. Wer häufig mit sensiblen Firmendaten operiert, freut sich zudem über entsprechende Sicherheits-Features. Davon hat Dell dem Latitude 13 eine ganze Reihe spendiert: Ein Smartcard-Leser und ein Fingerabdruck-Scanner gehören ebenso zur Standardausstattung wie der Steckplatz für ein Sicherheitsschloss und die Authentifizierungs-Software Dell ControlVault. 

DellDock Latitude 13

© Dell

In Kombination mit dem Dell Dock wird das kompakte Latitude 13 zum vollwertigen Arbeitsplatzrechner. Daneben stehen zwei weitere Docking-Optionen zur Verfügung.

Hinzu kommen gleich drei verschiedene Docking-Möglichkeiten, mit deren Hilfe sich   das mobile Leichtgewicht in einen vollwertigen Arbeitsplatz-PC verwandeln lässt: via Thunderbolt, drahtlos per WiGig mit dem Dell Wireless Dock sowie über das Dell Dock. Das einzige, was der moderne Business-Nomade unterwegs vermissen könnte, ist ein LTE-Modem für schnelle Datenverbindungen. Ein solches lässt sich jedoch für rund 100 Euro Aufpreis dazu bestellen.

Da im Latitude 13 ein Core-m-Prozessor werkelt, der bauartbedingt keinen kühlenden Lüfter benötigt, ist das Gerät komplett lautlos unterwegs und kann somit in allen erdenklichen Umgebungen genutzt werden, ohne zu stören. Der Haken an der Sache ist allerdings die sehr bescheidene Systemleistung, die man sich dadurch erkauft und die dem Gerät im connect-Test ordentlich die Gesamtnote ver hagelt. Aufwendige Datenanalysen oder die Bearbeitung von Videos sind mit diesem Mobilrechner kein besonderer Spaß - dafür wurde er aber auch gar nicht konzipiert. Ärgerlicher beim Einsatz unterwegs ist jedoch die bestenfalls mittelmäßige Akkulaufzeit: Ohne Steckdose ist bereits nach viereinhalb Stunden intensiver Nutzung Schluss. Wer damit leben kann und nicht unbedingt die absolute Top-Performance braucht, dem kann die Arbeit mit dem ultra mobilen Latitude 13 viel Freude bereiten - auch und vor allem unterwegs. Allerdings nur, wenn man dabei nicht dauernd an den Anschaffungspreis denken muss, denn der ist mit knapp 1800 Euro ziemlich gesalzen. 

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