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Testbericht

Dell XPS 13 im Praxistest

Dell XPS 13
Dell XPS 13
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Das schicke Ultrabook ist gut verarbeitet und flüsterleise im Betrieb, in puncto Anschlüsse aber etwas schwach auf der Brust.

Im Praxistest: Dell XPS 13
Im Praxistest: Dell XPS 13 ©

Das erste Ultrabook von Dell markiert einen Wendepunkt: Mit dem XPS 13 verabschiedet sich der Hersteller zugunsten der neuen Geräteklasse weitgehend von Netbooks. Dell setzt darauf, dass die stylishen Flundern die bunten Netbooks als beliebte Notebook-to-go-Variante über kurz oder lang ersetzen. In Sachen Portabilität und Design stehen die Chancen für diesen Trend sicher gut. Im Preis muss sich dagegen noch etwas bewegen, wenn Ultrabooks mit den Mainstream-Preisen der Netbooks konkurrieren sollen. Immerhin fordert Chiphersteller und Gattungsbegründer Intel, der für weitere Verbesserungen jüngst 300 Millionen US-Dollar in einen Fond für Technologie-Unternehmen investierte, dass die Hersteller mindestens ein Modell unter der Marke von 1000 US-Dollar anbieten.

Schön, aber kontaktscheu

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Mit 1149 Euro liegt Dells Einstiegsmodell mit i5-Prozessor und 128 Gigabyte SSD deutlich darüber – das vorliegende Vorseriengerät mit i7 und 256 GB Speicher kommt sogar auf stolze 1499 Euro. Das erste Dell-Ultrabook, das der höherwertigen XPS-Reihe angegliedert ist, gefällt optisch ausgesprochen gut. Auf der kohlefaserverstärkten, dezent gemusterten dunklen Unterseite sorgen zwei breite Gummileisten für Standfestigkeit, selbst bei leichtem Druck bleibt das Gerät an Ort und Stelle. Die umlaufende Abschlussleiste des Bodys sowie der Displaydeckel sind aus Aluminium. Optisch unterstützen die wenigen seitlichen Anschlüsse zwar das harmonische Bild. Mit einem Headsetanschluss, einem Mini-Display-Port und je einer USB-2.0- und USB-3.0-Schnittstelle ist das XPS 13 allerdings recht kontaktscheu. Immerhin beherrscht die USB-2.0-Buchse PowerShare, lädt angeschlossene Geräte also auch dann, wenn das Notebook heruntergefahren wurde. An Drahtlostechnologien beherrscht das Dell Bluetooth 3.0 und WLAN in den Protokollen 802.11 a/g/n.

Elegante Erscheinung

Einem weiteren Trend folgend, steckt das 13,3 Zoll Display in einem zierlichen 12-Zoll-Gehäuse. Die äußere Eleganz setzt sich beim durchweg dunkel gehaltenen Innenleben fort, zu dem die schmale, umlaufende Aluminiumkante einen edlen Kontrast bildet: Das WLED-Breitbild-Display mit 1366 x 768 Pixeln ist bis über den schwarzen Rand mit kratzfestem Gorillaglas überzogen, eine schmale Gummilippe schützt das geschlossene Notebook vor eindringenden Partikeln.

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Die feine Optik ist allerdings nicht gefeit gegen feindliche Übergriffe durch Hautfett auf das glänzende Display und die samtmatte Handballenauflage mit großem Touchpad, integrierten Maustasten und Multigestensteuerung. Das Display spiegelt zudem stark – dabei ist es mit 304 cd/qm und Umgebungslichtsensor gut für den Einsatz bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gerüstet.

Die schwarzen Tasten, auf denen sich bequem mit zehn Fingern tippen lässt, können bei Bedarf in zwei Helligkeitsstufen beleuchtet werden, ein Timer vermeidet in Pausen unnötigen Energieverbrauch. Mit 4 GB Arbeitsspeicher und der geräuschlosen 256-GB-Solid-State-Disk (196 GB nutzbar) lieferte das XPS 13 im Praxistest eine gute Performance ab.

 
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