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Nokia 5800 XpressMusic
Inhaltsverzeichnis
4/7
- Teil 1 Nokia 5800 XpressMusic
- Teil 2 Größe, Verarbeitung, Display
- Teil 3 Riesige Ausstattung
- Teil 4 Die Touch-Bedienung
das 5800 xpressmusic und sein stift
Die Menüstruktur, die Multitasking-Fähigkeit, die Möglichkeiten, die Oberfläche den eigenen Vorstellungen anzupassen – all das entspricht weitgehend dem von S60-Geräten bekannten Standard. Die Menütaste, die jederzeit ins Hauptmenü führt oder bei langem Druck eine Liste mit den aktiven Programmen aufruft, ist einer der wenigen mechanischen Drücker und sitzt zwischen den Telefontasten unter dem Display.
Rechts am Gehäuse findet sich noch ein kleiner Schieber, der Anzeige und Tasten sperrt. Die restliche Bedienung erfolgt über den Touchscreen. Die einzelnen Icons, generalüberholt und optisch an die Icons von Nokias Internet-Portal Ovi angepasst, sowie die Einträge in den Menülisten fallen ausreichend groß aus und lassen sich mit bloßen Fingern sicher treffen.
Man braucht Orientierungssinn
durch drehen des handys dreht sich automatisch die displayanzeige
Letztlich hat es Nokia dennoch versäumt, die S60-Oberfläche wirklich optimal auf die Touchscreen-Bedienung anzupassen. Konsistent sind hingegen die zwei Softkeys; der rechte führt jeweils eine Menü ebene zurück, der linke zu den teils sehr umfangreichen Optionen. Allein mit einem Kontakt lassen sich 16 verschiedene Aktionen ausführen – vom Anruf bis zum Versenden des Kontakts als Visitenkarte.
Wo Apple Mut zur Lücke zeigt und so eine übersicht liche Bedienoberfläche schafft, bietet Nokia flexiblere Möglichkeiten, verlangt dem Nutzer beim ersten Kontakt aber deutlich mehr Orientierungssinn ab.
Startbildschirm nach eigenen Wünschen
startbildschirm: die wichtigsten funktionen, internetsuche und anstehende termine
Nach sonstigen Kontaktinformationen wie etwa der Firma kann man allerdings nicht suchen. Der Startbildschirm lässt sich wie bei S60 üblich den eigenen Wünschen anpassen. Wahlweise blendet das 5800 XpressMusic vier Anwendungen oder – das ist neu – vier Kontakte samt Foto ein.
Zu jedem Kontakt gibt’s eine Liste mit den letzten Anrufen und Nachrichten sowie beispielsweise die Möglichkeit, eine Nach-richt an den jeweiligen Kontakt zu schicken. Bei eingeblendeten Lieblingsfunktionen zeigt das Display noch anstehende Termine sowie einen direkten Zugriff auf die Internetsuche, beides fehlt bei eingeblendeten Kontakten.
Texteingaben verlangen sanften Druck
die qwerty-tastatur nimmt den ganzen bildschirm ein
Während Apples iPhone auf bloße Berührung reagiert, verlangt der Touchscreen des 5800 sanften Druck. Das wirkt nicht ganz so elegant, hat aber den Vorteil, dass sich das Handy auch per Stift bedienen lässt. Der steckt auf der Rückseite, fällt für eine bequeme Handhabung allerdings etwas zu klein aus.
Als echtes Gimmick legt Nokia noch ein Gitarrenplektrum bei, das als Alternative zum Stift zum Einsatz kommen kann. Gerade bei der Eingabe von Text kann das sinnvoll sein. Das 5800 bietet hierfür mehrere Möglichkeiten: von der Eingabe über eine virtuelle Handytastatur bis hin zur Schrifterkennung.
Es bleibt etwas mühselig
erscheint das menü in rasterdarstellung, genügt ein klick, um eine funktion aufzurufen
Insgesamt lässt sich der Touchscreen-Erstling von Nokia trotzt der genannten Schwächen und angesichts der riesigen Ausstattung gut und vor allem nicht schlechter als andere S60-Modelle bedienen; das Menü wirkt aufgeräumter als bei S60 üblich. Von der Einfachheit, die iPhone-Nutzer so begeistert, ist Nokia aber weit entfernt.
Inhaltsverzeichnis
- Teil 1 Nokia 5800 XpressMusic
- Teil 2 Größe, Verarbeitung, Display
- Teil 3 Riesige Ausstattung
- Teil 4 Die Touch-Bedienung
- Teil 5 Der Rocker
- Teil 6 Videoplayer und Kamera
- Teil 7 Messwerte und Fazit

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