Testbericht

Falk F8 Complete

Das neue Highlight unter den Falk-Navis heißt F8 Complete (350 Euro). Es soll mit Eleganz und Vollausstattung den einen oder anderen überzeugen, mehr als den Mindestbetrag für ein mobiles Navi auszugeben. Und tatsächlich hat Falk in sein schickes F8 nahezu alles gepackt, was aktuell an Ausstattung denkbar ist.

  1. Falk F8 Complete
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Falk F8 Complete

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Falk F8 Complete
Testbericht Falk F8 Complete

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Selbsterklärend: Das Navi-Menü des F8 Complete

So liest das F8 nicht nur (etwas holprig) Reiseführer-Infos vor, es nimmt auch Zieladresse und Details zur Routenwahl per Sprache entgegen. Das funktioniert in der Praxis meistens überraschend gut. Wer sich nicht scheut, dabei ertappt zu werden, wie er mit seinem Navi diskutiert, der kommt dank Spracheingabe mit sehr wenig Touchscreen-Drückerei aus.

Auch ein Bluetooth-Freisprecher und allerlei Zeitvertreib bis hin zum beliebten Zahlenspiel Sudoku sind in dem Complete-Navi schon drin. Fast schon selbstverständlicherweise gibt's auch einen MP3-Player und einen Bildbetrachter; eine SOS-Notruffunktion in Kombination mit einem per Bluetooth gekoppelten Handy ist ebenfalls mit an Bord.

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Extravagant: Multimedia im Extra-Menü, sogar mit Sudoku

Über den Sinn von FM-Transmittern, wie auch der Falk einen an Bord hat, kann man streiten. Wer jedoch in einen senderarmen Gebiet lebt, der kann dem Einspeisen eines MP3-Players als UKW-Sender vielleicht etwas abgewinnen.

Während des Navigierens hört man dem Falk prinzipiell gern zu, weil seine Sprachausgabe gut verständlich ist. Die sparsam gesetzten Ansagen kommen sehr früh, aber zuverlässig und sind klar formuliert.

Vorbildliches Menü

Angenehm flott von der Hand geht die Bedienung der vielen Funktionen; das Menü des Falk und seine Struktur erinnern an TomTom-Geräte. Auch das Tempo, mit dem man sich durch die Menüs hangeln kann, liegt schon fast auf TomTom-Niveau. Hinzu kommt noch die gute Strukturierung des Menüs, trotz des großen Funktionsumfangs. So ist zum Beispiel auch die überarbeitete Sonderzielsuche top.

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Übersichtlich: Adresseingabe von Hand und per Sprache möglich

Auf dem 4,3-Zoll-Display finden die Kartendarstellung, die Zusatzinfos sowie die einblendbaren Schaltflächen ausreichend Platz. Allerdings ist die Karte etwas freudlos gestaltet, und die einblendbaren Menüs ruckeln reichlich. Das sind aber eher ästhetische Nörgeleien, funktional gibt's nichts auszusetzen.

Zielführung ohne nennenswerte Fehler

Die Zielführung an sich klappte im Test ohne nennenswerte Fehler, sie bietet einen Spurassistenten und führte uns überwiegend auf den besten Strecken ans Ziel.Kritikwürdig sind allerdings die in Kurven hin und wieder etwas zu langsam hinterherdrehende Karte und die zu nahe Zoomstufe bei langsamer Fahrt in der Stadt. So kommt es schon mal vor, dass man sich die optische Ankündigung der nächsten Abbiegestelle ein bisschen früher gewünscht hätte.

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Der Travel-Guide kennt Details zu Sonderzielen

Doch während das bauähnliche Falk M4 für 150 Euro ein richtiger Knüller ist, lässt sich dies vom F8 Complete nicht ganz ohne Einschränkung behaupten. So hat beispielsweise das neue Becker-Topgerät Traffic Assist Z200 , das ebenfalls zum Preis von 350 Euro zu haben ist, in Sachen Zielführung eindeutig mehr zu bieten.

Beim Arbeitstempo wiederum zeigt das Falk dem Becker dann ganz klar die Rücklichter; sein Ausstattungspaket ist sowieso über jeden Zweifel erhaben. Und seine Sprachausgabe ist auch besser als die der TomToms.

Pralle Ausstattung, überzeugendes Bedienkonzept

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Sonderziele mit anschaulichen Fotos hinterlegt

Am Ende gibt's trotz kleinerer Nörgeleien eine Empfehlung für das Falk F8 Complete, das pralle Ausstattung mit einem überzeugenden Bedienkonzept und einer guten Navigationsleistung verbindet. Zwar existieren Navis, die in einzelnen Disziplinen mehr leisten, aber keines, das die vom Falk F8 Complete gebotene Kombi zum selben Preis und ähnlich hübsch verpackt mitbringt.

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