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Over-Ear-Kopfhörer

Final Sonorous III im Test

Der Sonorous III von Final Audio macht einen massiven Eindruck. Klanglich hingegen beschreitet der Over-Ear-Kopfhörer ganz andere Wege, wie der Test zeigt.

Final Sonorous III

© Final

Final Sonorous III

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EUR 379,00

Pro

  • sehr fein aufgelöstes und analytisches Klangbild
  • hoher Wirkungsgrad
  • auch für Smartphones geeignet

Contra

  • Tiefbass könnte mehr Fundament haben
  • ab Werk nur ein kurzes Kabel dabei

Fazit

audio Testurteil: 84 Punkte, Preis/Leistung: sehr gut

Ordentliche 410 Gramm bringt der Final Sonorous III auf die Waage. Allein daran merkt man schon: Hier wird nicht an Material gespart. Doch setzt man den geschlossenen Over-Ear-Kopfhörer erst einmal auf, spürt man das Gewicht gar nicht mehr so sehr.

Die Muschelpolster schmiegen sich wohlig weich um die Ohren und der breite, komplett gepolsterte Bügel fängt die Hauptlast des Gewichts ab. Er verteilt sie dadurch clever auf einer größeren Fläche und erhöht den Tragekomfort. Im Test wurde der Sonorous III daher nie unangenehm.

Das mitgelieferte Kabel ist mit 1,5 Metern ziemlich kurz geraten und erinnert eher an mobile Kopfhörer, doch glücklicherweise kann man das Kabel mit zwei einfachen Handgriffen austauschen. Die Stecker in den Hörmuscheln des Sonorous III sind mit einem Bajonettverschluss mechanisch verriegelt und lassen sich mit einem leichten Dreh entfernen. Final Audio bietet ein 3 Meter langes Kabel für zusätzliche 60 Euro an. Symmetrische Kabel sollen später folgen​.

Der Sonorous III klang neutral und analytisch, verfärbte kaum und sorgte so für authentischem Klang. Das zeigte sich am eindrucksvollsten beim Song „Burn“ von Norah Jones. Wunderbar, wie klar das Schnarren der Basssaiten durchkam. Man konnte die Finger des Bassisten förmlich werkeln sehen.​

Fazit

Dank hohem Wirkungsgrad kann man den Sonorous III auch am Smartphone einsetzen. Akustische Musik mit viel Gesang mochte er am liebsten, auch wenn er so manchen Pop- und Rocksong nicht verschmähte. Seine sehr fein aufgelöste Dynamik sorgte für eine traumhafte Klarheit im Klangbild, das auch den einen oder anderen Klassik-Fan begeistern dürfte. Im Tiefbass könnte er allerdings ein wenig mehr Fundament abliefern, Hardrock und Metal sind sein Fall nicht.​

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