Fitness-Uhr

Fitbit Blaze: Funktionen und Motivation

  1. Fitbit Blaze im Praxistest
  2. Fitbit Blaze: Funktionen und Motivation
Fitbit Blaze

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Fitbit Blaze

Funktionen

Die Fitbit Blaze sieht zwar aus wie eine Smartwatch, doch die Smartwatch-Funktionen halten sich in Grenzen. Vom Smartphone werden lediglich Benachrichtigungen über Anrufe, SMS und Kalendererinnerungen weitergereicht. Andere App-Benachrichtigungen gibt es nicht - nicht einmal aus der Fitbit-App. So bleibt die Fitnesswatch die meiste Zeit ruhig am Handgelenk. Man kann die Fitbit Blaze also durchaus als normale Uhr tragen, die eben im Hintergrund auch die zurückgelegten Schritte und den Puls aufzeichnet.

Aktivitäten werden automatisch erfasst. So kann es schon mal vorkommen, dass einem die Fitbit-App zum zurückgelegten Spaziergang gratuliert, wenn man ein längeres Stück zu Fuß gegangen ist. Man kann eine Trainingseinheit aber auch manuell starten - hier hat man z.B. auch Gewichtheben oder Laufband zur Auswahl. In der App kann man weitere Aktivitäten auswählen, die dann als Shortcut auf der Uhr zur Verfügung stehen, etwa Wandern, Tennis oder Yoga. Beim Schwimmtraining sollte man die Fitbit Blaze aber ablegen: Sie ist leider nicht wasserdicht.

Wenn man die Uhr nachts trägt, wird auch der Schlaf aufgezeichnet. Morgens kann man sich dann durch einen stummen Alarm (Vibration) am Handgelenk wecken lassen. Durch die Größe der Uhr ist es aber sicher nicht jedermanns Sache, die Fitbit Blaze zum Schlaftracking zu nutzen. Außerdem kommt es vor, dass sich auch nachts durch Armbewegungen das Display einschaltet. Immerhin waren die angezeigten Einschlaf- und Aufwachzeiten recht akkurat. In der App sieht man außerdem die Phasen mit leichtem Schlaf und Wachphasen während der Nacht.

Fitbit Blaze

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Der Puls wird über einen Lichtsensor am Handgelenk gemessen.

Der Puls wird kontinuierlich über einen Sensor am Handgelenk gemessen. Im Alltag schien die Messung recht genau zu sein mit gelegentlichen Abweichungen von plus/minus 5 Schlägen in der Minute. Während des Trainings können die Abweichungen aber durchaus größer ausfallen. Mitunter schien die Messung zu Beginn des Trainings etwas hinterher zu hängen und die Pulswerte, die die Fitbit Blaze anzeigte, stiegen erst mit etwas Verzögerung an.

Bei der Messung der Schritte fällt auf, dass die Fitbit Blaze meist mehr Schritte anzeigt, als die zeitgleich getragene Garmin vivosmart HR (Test). Anscheinend unterscheidet Fitbit etwas weniger zwischen einfachen Armbewegungen und tatsächlichen Schritten. Immerhin: In der Fitbit-App kann man einstellen, ob die Uhr am dominanten oder nicht dominanten Handgelenk getragen wird. Entsprechend wird die Empfindlichkeit etwas angepasst.

Motivation

Motivierende Nachrichten erhält man direkt auf der Fitbit Blaze nicht. Die Fitbit-App meldet sich zwar gelegentlich, etwa wenn das Schrittziel fast erreicht ist, diese Nachrichten werden aber nur auf dem Smartphone angezeigt. Regelmäßige Erinnerungen, sich mehr zu bewegen, gibt es nicht - obwohl man in der App ein stündliches Bewegungsziel festlegen kann. Dieses muss man dann von alleine einhalten.

Mit Freunden und Bekannten, die ebenfalls einen Fitness-Tracker von Fitbit nutzen, kann man sich über die App vernetzen, Wettkämpfe austragen und sich gegenseitig anfeuern. Das macht Spaß und kann einen enormen Motivationsschub bringen: Wenn die Freunde im Wettkampf an einem vorbeiziehen, sendet die App eine Benachrichtigung aufs Smartphone. Vielleicht rafft man sich dadurch doch noch zu einem Spaziergang auf. Direkt auf der Blaze werden aber auch diese Nachrichten nicht angezeigt.

Fitbit Blaze

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Unter den Uhrzeigern werden verschiedene Informationen eingeblendet, die man durch Tippen wechseln kann. Um das Ziffernblatt herum füllt sich im Laufe des Tages ein Kreis, der das Schrittziel anzeigt.

Fazit

Die Fitbit Blaze ist deutlich schicker als manch anderer Tracker von Fitbit mit vergleichbaren Funktionen (z.B. Surge oder Charge HR). Der Tracker ist zwar relativ flach, durch den breiten Rand um das Display, den zusätzlichen Rahmen und das breite Armband wirkt die Fitness-Uhr an einem schmalen Handgelenk dennoch recht klobig.

Die Bedienung der Uhr ist intuitiv, auch die App gefällt uns richtig gut. Praktisch ist, dass die Fitbit Blaze Aktivitäten automatisch erfasst, so muss man nicht jedesmal daran denken, eine Aufzeichnung zu starten. Die Pulsmessung am Handgelenk ist in Ordnung, Ungenauigkeiten liegen in der Messtechnik begründet und kommen bei anderen Trackern genauso vor. Bei der Schrittanzahl ist Fitbit vielleicht etwas großzügiger als andere Hersteller, darauf muss man sich einstellen.

Motivierende Nachrichten, die einen im Alltag anfeuern sollen, bietet die App, auf der Fitbit Blaze kommen diese Aufforderungen aber nicht an. Schade ist auch, dass die mit 230 Euro doch recht teure Fitness-Uhr nicht wasserdicht ist.

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