Testbericht

Garmin nüvi 200

Das Garmin nüvi 200 ist mit 199 Euro das preiswerteste Navi der nüvi-Serie. Allein das auf Deutschland, Österreich und die Schweiz reduzierte Kartenmaterial bringt 100 Euro Preisvorteil gegenüber dem nüvi 250.

  1. Garmin nüvi 200
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Garmin nüvi 200

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Garmin nüvi 200

Die Nüvi-Serie von Garmin präsentiert sich designmäßig besonders schlicht: Diese Navis sollen ihrer Aufgabe zuverlässig nachkommen und kein optisches Blendwerk sein. So haben die Entwickler auch auf eine einfache Bedienung geachtet: Das Hauptmenü besteht lediglich aus zwei großen Buttons, die zur Zieleingabe und zur Kartenanzeige führen. Der seltener benötigte Lautstärkerregler sowie der Einstell- und Zurück-Button teilen sich den unteren Bildschirmrand. Alles in allem klappt die Bedienung einfach, auch wenn die Buchstabenausblendung bei der Zieleingabe fehlt.

Streckenanweisungen

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Streckenanweisungen in Textform kann man in einer geteilten Ansicht Schritt für Schritt betrachten.

Beim Navigieren zeigen sich schon eher Schwachstellen: Sonderziele werden in der Karte während der Fahrt nicht angezeigt, die Kartendarstellung ist wenig filigran. Die Sprachausgabe könnte zwar etwas freundlicher und mitteilsamer sein, dafür kommen die Ansagen meist auf den Punkt. Sonderziele (POIs) können per Volltextsuche gefunden werden. Auch bei einer Fehleingabe findet das Nüvi 200 das korrekte Ziel. Bei den Informationen in der Kartenansicht hält sich das Nüvi zurück: Außer Zusatzinfos zur Strecke wie Ankunftszeit und Distanz zur nächsten Abbiegung gibt's nichts; Tages- oder Tourenkilometerzähler kann man manuell aufrufen. Praktisch ist die geteilte Ansicht mit Karten- und Textdarstellung der folgenden Abbiegepunkte, die man auf Wunsch einblenden kann. Auf der Teststrecke punktete das Garmin mit sehr guter Routenwahl - ob in der Stadt oder über Land - und guter Geschwindigkeit bei der Routenneuberechnung.

Fazit: Der günstigste Spross der Garmin-Nüvi-Serie zeigt eine erwachsene Leistung in Sachen Routenwahl. Die Bedienung gefällt und lässt sich auch von Einsteigern leicht beherrschen. Schwächen wie die fehlende POI-Anzeige und die etwas forschen Sprachanweisungen nimmt man dafür in Kauf.

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