DECT-Telefon

Gigaset E560 HX im Test

Nun bietet auch Gigaset ein Großtasten-Telefon, das speziell für die Anmeldung an DECT-fähigen Routern wie Geräten von AVM, Telekom oder TP-Link ausgelegt ist. Wir haben das Gigaset E560 HX getestet.

Gigaset E560 HX

© Gigaset

Gigaset E560 HX

EUR 74,70

Pro

  • bedienungsfreundlich durch große beleuchtete Tasten
  • große Schrift bei hellem Display
  • Hörgeräte-kompatibel
  • spezielle Tastenbelegung mit Notruf-Funktion möglich
  • Eco-Modus zur Strahlungsreduktion
  • gute Akku-Leistung
  • gute Klangwerte

Contra

  • keine Konferenzanrufe möglich

Fazit

connect-Testurteil: gut (412 von 500 Punkten)
82,4%

Seine Gerätereihe HX baut Gigaset immer weiter aus. Nach entsprechenden Modellen in den S-, SL- und C-Serien der Münchener folgt mit dem E560 HX nun ein Vertreter der E-Klasse – die bei Gigaset für robuste oder dank großer Tasten besonders ergonomische Schnurlostelefone​ steht.

Ergonomie im Fokus 

Beim Modell E560 HX liegt der Fokus denn auch klar auf der Bedienungsfreundlichkeit. Das Mobilteil hat extragroße, bei Bedarf beleuchtete Tasten und zeigt Rufnummern und Menüeinträge in seinem 1,8-Zoll-Farbdisplay (4,6 cm Diagonale) mit extra großer Schrift an. Für ankommende Anrufe können Besitzer des E560 HX bei Bedarf einen besonders lauten Klingelton einstellen und zusätzlich auf Wunsch die Signalisierung durch LED-Lichtblitze aktivieren. Dafür nutzt das E560 HX seine helle LED, die sich übers Menü mit wenigen Klicks auch als Taschenlampe nutzen lässt.​

Das Gerät ist hörgerätekompatibel gemäß HAC-Spezifikation, und kann außerdem per Tastendruck bei laufendem Gespräch die Hörerlautstärke verdoppeln. Als weitere Besonderheit, die sich insbesondere an ältere Telefonnutzer richtet, hat das E560 HX vier Zielwahltasten A bis D, die sich mit häufig benötigten Rufnummern belegen lassen. Die Taste A kann auch als Notruftaste programmiert werden. Dann löst ein Tastendruck reihum Anrufe bei bis zu vier Rufnummern aus, bis einer der Angerufenen abhebt – zum Beispiel Familienangehörige, Freunde, Nachbarn oder der Hausarzt.​

Nur wenig Sonderfunktionen 

Dazu gesellt sich der von Gigaset gewohnte Telefonkomfort wie etwa die Anruferanzeige im Klartext, wenn die zugehörige Rufnummer in einem der 150 Speicherplätze abgelegt wurde. Per Auswahl in den Telefonoptionen kann der Nutzer alternativ das in der DECT-Basis oder das im Router gespeicherte Telefonbuch verwenden.​ 

Gigaset E560 HX

© Gigaset

Einfache Bedienung im Fokus: Mit vier Kurzwahltasten lassen sich vier wichtige Rufnummern leicht anwählen.​

Die Ausrichtung auf vorwiegend ältere Nutzer und das angestrebte Preisniveau führten aber dazu, dass Gigaset bei aufwendigeren Funktionen den Rotstift angesetzt hat. So fehlt etwa eine Menü-Unterstützung für netzbasierte Dienste wie Dreierkonferenzen. Enthalten sind jedoch die auch als „Babyphone“ bezeichnete Raumüberwachung, der „Direktruf“ der nach vorheriger Aktivierung bei beliebigem​ Tastendruck eine fest einprogrammierte Rufnummer anklingelt, sowie ein Wecker.​

Als Mitglied von Gigasets HX-Familie steuert das E560 HX außerdem den in AVMs Fritzboxen oder TP-Link-Routern integrierten Anrufbeantworter sowie die von der Telekom favorisierte Netz-Sprachbox. Außerdem unterstützt das Gerät an IP-Anschlüssen und mit passenden Gegenstellen die klangverbessernde HD-Telefonie. Wie bei Gigaset üblich, besitzt auch das E560 HX die Strahlungsreduktions-Modi Eco und Eco Plus. Im Standby-Betrieb werden die Funksignale abgeschaltet, beim Telefonieren passt sich die Sendeleistung automatisch an die Entfernung zwischen Basis und Mobilteil an.​

Gute Werte im Labor 

Mit fast neun Tagen Standby-Zeit (fünfeinhalb im Voll-Eco-Modus) und fast 14 Stunden Dauertelefonat kann die Ausdauer des E560 HX voll überzeugen. Auch die Klangmessungen im connect-Labor liefern sehr gute Werte, wobei das Telefon – wenig überraschend – im Wideband- (beziehungsweise HD-) Modus noch einmal deutlich bessere Resultate erzielt als im konventionellen Schmalband-(Narrowband-) Modus. Alles in allem ist das E560 HX für die anvisierte Zielgruppe also eine gute Wahl – insbesondere, wenn der Nutzer auf einen All-IP-Anschluss umgestellt wurde.​

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