Testbericht

Google Nexus 5 im Test

Das Google Nexus 5 hat sich im Test eine dicke Kaufempfehlung verdient: Technik, Software und Preis bilden ein derzeit unschlagbares Gespann. Das dürfte HTC, Samsung und Sony sauer aufstoßen.

  1. Google Nexus 5 im Test
  2. Ausstattung
  3. Bedienung
  4. Fazit
  5. Datenblatt
  6. Wertung
Google Nexus 5

© Hersteller

Google Nexus 5

Pro

  • brillanter, heller Full-HD-Touchscreen
  • angenehm matte Gehäuseoberfläche
  • starke Ausdauer
  • aktuelles Android 4.4
  • High-End-Ausstattung

Contra

  • kein erweiterbarer Speicher
  • Akku fest verbaut
  • geringer Lieferumfang
76,6%

LGs Google Nexus 5 ist technisch und softwareseitig auf dem neuesten Stand, kommt ohne gravierende Schwächen daher und bietet ein in der Android-Welt bisher unerreichtes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Sein Display ist groß, hell und brillant, sein Gehäuse leicht, griffig und ansprechend, seine Ausstattung liegt mit LTE, NFC und Vierkern-Prozessor auf absolutem High-Level. Das Energiemanagement ist clever ausgetüftelt, der Empfang so, wie er sein soll. Und: Die Software ist mit Android 4.4 alias Kitkat up to date - und zwar Stand heute exklusiv.

Gleichzeitig drängt das Nexus 5 seine pompös beworbene Oberklasse-Konkurrenz in die Ecke: Ob HTC One, Samsung Galaxy S4 oder Sony Xperia Z1 - wer sich heute eines der renommierten Topmodelle angeln will, muss rund 600 Euro auf den Tisch legen. Das Nexus 5 spielt ebenfalls in der Königsklasse, kostet aber nur 349 Euro (mit 16 Gigabyte) respektive 399 Euro (mit 32 Gigabyte).

Im Zweifel lieber 32 GB

Wer nach offensichtlichen oder versteckten Mängeln sucht, braucht Durchhaltevermögen und einen Hang zum Kleinkarrierten. Das Gemeinschaftswerk von LG und Google ist zwar nicht perfekt, bietet aber kaum Angriffsfläche.

Ein fest verbauter Akku ist mittlerweile der Regelfall, das etwas unhandliche Format der Displaygröße geschuldet. Dass mit der insgesamt sehr guten Kamera im Dunkeln nicht gut munkeln ist, ist ebenfalls keine Ausnahme. Einzig der nicht erweiterbare Speicher stellt ein echtes Manko dar.

LG G2 im Test

Deshalb unser Tipp: Wer mit der 16-Gigabyte-Version liebäugelt, sollte nochmal kurz in sich gehen und abwägen, ob die knapp 12 Gigabyte, die bei diesem Modell frei verfügbar sind, ausreichen. Im Zweifel empfehlen wir, sich lieber für das hier getestete Modell mit 32 Gigabyte zu entscheiden, von denen gute 27 Gigabyte nutzbar sind.

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Wer ist die Nummer eins? -

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