Testbericht

Google Nexus 7 (2013) im Test

Der Test zeigt, dass Asus das Google-Tablet Nexus 7 in der neuen 2013-Version noch besser gemacht hat. Äußerlich ist es bescheiden geblieben - im Preis auch.

  1. Google Nexus 7 (2013) im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
Google Nexus 7

© Hersteller

Asus Nexus 7 2

Pro

  • sehr günstiger Preis
  • gute Performance
  • tolles Display

Contra

  • kein erweiterbarer Speicher
69,2%

Bei seinem 7-Zoll-Tablet Nexus 7 bleibt Google der Firma Asus treu. Das Nexus 7, das 2012 vorgestellt wurde, kommt jetzt in einer neuen Version auf den Markt, und zwar wiederum unter dem Namen Nexus 7. Und stammt ebenfalls von Asus.

Ausstattung: Mehr Power und eine Kamera

Schmaler und leichter ist es geworden, das Nexus 7 (2013). Beim Update wurde der Prozessor Nvidia Tegra 3 durch den Qualcomm S4 Pro mit höherer Taktfrequenz ersetzt, der Arbeitsspeicher auf 2 Gigabyte verdoppelt.

Google Nexus 5 im Test

Aber das sind vergleichsweise geringfügige Änderungen, denn obwohl in der Erstausführung bereits mit GPS und NFC gesegnet, mutete das Nexus 7 des Jahrgangs 2012 minimalistisch an, weil Google zum Beispiel auf eine Kamera an der Rückseite verzichtete. Die ist nun drin und schießt mit 5 Megapixeln auch bei schwachem Licht brauchbare Bilder mit leichtem Blaustich; eine LED hingegen fehlt weiterhin. Abstriche müssen Chat-Fans machen: Die dafür vorgesehene Cam zeigt einen leichten Gelbstich und bietet eine geringere Auflösung als die des Vorgängers.

Der Vorgänger: Google Nexus 7 im Test

Für Google Hangouts reicht sie allemal; sie begnügt sich ebenfalls mit wenig Licht. Die Akustik liegt dank eines zweiten Lautsprechers jetzt auf höherem Niveau, was vor allem beim besseren Raumerlebnis auffällt, wenn man Filme im Querformat ansieht.

Display: Top!

Schon 2012 stellte das Nexus 7 die meisten im connect-Labor getesteten Tablet-Displays in den Schatten. Jetzt hat man die Auflösung von 800 x 1280 auf 1200 x 1920 Pixel gesteigert; die Helligkeit liegt mit 532 cd/m2 (bisher: 304 m2) außergewöhnlich hoch für ein 7-Zoll-Tablet. Der Kontrast ist in allen Helligkeitsbereichen top!

Software: Solide Grundausstattung

Purismus, aber kein Minimalismus herrscht bei den Apps aus Googles eigener Schmiede: Mit Android 4.3 gibt's den kompakten Reader "Currents" und die Notiz-App Keep mit Erinnerungsfunktion. Zusammen mit dem Chrome-Browser, zwei Mail-Clients (einem neutralen und dem für Google Mail), Playern für Musik und Videos und vielen weiteren Apps liefert Google eine solide Grundausstattung.

So geht's: Android-Tablet perfekt konfigurieren

Dokumente offline zu bearbeiten ist nicht möglich; andere Hersteller ergänzen hierfür häufig eine Office-Suite. Für derartige Tätigkeiten gibt's bei Google Chromebooks mit Tastatur - Synchronisation mit der Google-Welt inbegriffen.

Speicher: Nur per Internet erweiterbar

Für Medien und Dokumente bieten die Kalifornier über den internen Speicher hinaus ihre Cloud namens Google Drive an - ein Speicherkartenfach gibt's folglich nicht. Das erinnert an das geschlossene System der ersten Windows-Phones, bei denen Microsoft die Skydrive-Nutzung in gleicher Weise forcierte. In letzter Konsequenz gehört hierzu allerdings auch der ortsunabhängige Zugang zu den Cloud-Daten, den nach wie vor nur das größte der drei neuen Nexus-7-Modelle bietet, neuerdings via LTE.

Google Nexus 7

© Hersteller

Das Google Nexus 7 ist ein echter Preishit.

Die Preise hat Google um 20 bis 50 Euro erhöht, was aufgrund der stärkeren Hardware in Ordnung geht. Das getestete WLAN-Modell mit 16 GB bildet den Einstieg und kostet 229 Euro, die mittlere Variante mit 32 GB liegt bei 269 Euro. Das größte Modell mit 32 GB, WLAN und LTE gibt's für 349 Euro. Das sind nach wie vor absolute Top-Preise. Wer  Zweifel an der Solidität des neuen Nexus 7 hegt, dem seien noch ein paar Worte zur Ausdauer geflüstert: 16 Stunden hielt das Nexus 7 im Laborcheck durch - inklusive Videostreaming. Noch Fragen?

Top 10 - Die zehn besten Tablets im Test

Fazit: Gutes Tablet, sehr guter Preis

Die Konkurrenz dürfte sich über den Kampfpreis ärgern. Denn für die 229 Euro gibt's derzeit kaum etwas besseres und für die gebotene Displayqualität und Performance muss man üblicherweise mehr ausgeben.

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