Testbericht

HP iPAQ 614c Business Navigator

Makelloses Schwarz macht nicht nur beim Schuhwerk des Geschäftsmanns von Welt einen glänzenden Eindruck, auch beim PDA-Phone ist es eine gern genommene Designvariante. Das beweist das HP iPAQ 614C Business Navigator für rund 600 Euro.

HP iPAQ 614c Business Navigator

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HP iPAQ 614c Business Navigator
HP iPAQ 614c mit Google-Maps

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Neben einem GPS-Modul, zu dem noch eine Navi-Software fehlt, hat der iPAQ den internetbasierten Dienst Google-Maps vorinstalliert.

Der HP iPAQ 614c wird voraussichtlich hauptsächlich im Business- Segment seine Käufer finden, und das ist auch gut so. Bei seinem Preis ist er für viele Privatanwender sicherlich zu teuer. Auch seine Standby-Zeit von gerade mal drei Tagen prädestiniert ihn für Power- User, die ihr PDA-Phone sowieso jeden Abend an die Steckdose hängen. An der Standby-Zeit könnte unter Umständen ein Software- Update noch etwas verbessern, die für Businessmenschen wesentlich wich tigeren PDA-Betriebs- und Gesprächszeiten liegen auf ordentlichem Niveau. Ansonsten gibt die Messtechnik des PDA-Phones vom Computer- Spezialisten kaum Anlass zur Kritik.

Der Klangqualität würde tonal in Sende- und Empfangsrichtung noch etwas Wärme guttun. Da Lautstärke und Klarheit aber hohes Niveau erreichen, ist die Sprachverständlichkeit auch im dicksten Trubel eines überfüllten Bahn hofs ausgezeichnet. Bei den Funkeigenschaften zeigt der iPAQ 614c vor allem im UMTS-Bereich seine Stärken. So soll es sein, denn hier wird wegen der kritischen Versorgungslage am meisten von PDAPhones verlangt.

Universell und schnell

Einstellungsfreiheit beim HP iPAQ 614c

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Welche Programme mit welchen Shortcuts aufgerufen werden können, lässt sich frei einstellen.

Für die anspruchsvolle Business- Klientel wichtig ist daneben, dass das Funkteil sowohl GSM als auch UMTS in allen Frequenzbändern und mit den jeweils schnellsten Download-Standards EDGE und HSDPA mit bis zu 7,2 Mbit/s unterstützt. Da zudem neben Bluetooth auch WLAN verfügbar ist, steht dem flotten Datenzugriff nichts entgegen. Platz finden die Bits und Bytes auf knapp 200 MB Flash-ROM, die auf dem 256-MBGerät verfügbar sind. Wer hier an Grenzen stößt, findet unter dem Akku einen Sockel für MicroSDCards zur Aufrüstung. Der dürfte spätestens dann zum Einsatz kommen, wenn der HP auch zur Navigation genutzt werden soll.

Das nötige GPS-Modul hat er bereits eingebaut, sogar in einer internetunterstützten AGPSVariante. Die Software muss aber dazugekauft werden, ein Komplett- Bundle ist der iPAQ 614c nicht. Wer als sich als Business-User an der integrierten 3-Megapixel-Autofokus- Kamera stört, kann auch zum iPAQ 614 ohne c greifen. Der fehlende Buchstabe steht für den Verzicht auf die Kamera.

Auch wenn der iPAQ nicht das kleinstmögliche PDA-Phone ist, haben die HP-Ingenieure die Gehäusefront doch gut genutzt. So ist der größte Teil der Vorderseite vom Display belegt; die sonst übliche 5-Wege-Navigation ist auf die Tastatur gewandert. Dort gibt fester Druck die üblichen Tastatur-Befehle, während sanfte Berührung die Navigation ermöglicht. Die Kombination aus großem Touchscreen mit Handytastatur prädestiniert den iPAQ 614c für Anwender, die sich gut organisieren müssen und bei der Kommunikation eher aufs Telefon als auf lange geschriebene Texte setzen.

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