Testbericht HTC Explorer im Test
- Testbericht
- Datenblatt
HTC Explorer
- Hersteller
- HTC
- UVP
- 150 €
- Wertung
- 359.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.5
Der taiwanesische Hersteller HTC bietet ein sehr breites Portfolio an Smartphones an. Im Einsteigerbereich tummelt sich neuerdings neben dem Wildfire S auch, das nun zum Test angetretene, HTC Explorer.
Kleine Anzeige, mickrige Icons
Das kompakte Modell geht ohne Vertrag für 199 Euro über die Theke des Händlers und ist mit einer schwarzen oder blauen Wechselschale lieferbar. Das matte Kunststoffgehäuse liegt gut in der Hand, mit dem Daumen lässt sich das Explorer komplett einhändig steuern.
© connect
Beim Check der Ausstattung können wir bei den üblichen Funktionen wie HSPA, GPS und schnellem n-WLAN einen Haken setzen. Dem Testgerät lagen aber weder eine Speicherkarte noch ein Headset bei. Letzteres soll, nach Rückfrage bei HTC, normalerweise mitgeliefert werden. Den mit 111 MB sehr knapp bemessenen Speicher muss der Nutzer jedoch selbst per Micro-SD-Karte aufbohren. Keinen gesteigerten Wert darf der Käufer auf die Fotofunktion legen: Die 3,1-Megapixel-Kamera lieferte im Test nur verrauschte und blasse Bilder ab. Besser sieht es mit der Musikabteilung aus: Das UKW-Radio läuft mit RDS auf, der gute Musicplayer macht Freude – vorausgesetzt, man hat den Speicher entsprechend erweitert.
Licht und Schatten im Labor
Bei den praxisrelevanten Ausdauermessungen zeigt sich das Explorer recht stromhungrig: Während die theoretische Standby-Zeit bei starken 25 Tagen liegt, rufen die gemessenen 4:46 Stunden im alltäglichen Mischbetrieb und die maximale Gesprächszeit von knapp neun Stunden keine Begeisterungsstürme hervor. Der Empfang und die Akustik sind dagegen gut.
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