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Testbericht HTC One V im Test: Klein, aber fein

von  
HTC One V im Test: Klein, aber fein
Labortest
61,2 %
Zuletzt aktualisiert: 02.10.2014
HTC One V
Smartphones
Pro
  • edle Verarbeitung
  • guter Preis
  • ordentliche Ausstattung
Contra
  • kleiner interner Speicher
  • fest verbauter Akku
Fazit

So überzeugt beim HTC One V das Gesamtpaket aus guter Ausstattung und durchgehend hoher Qualität ? die hier zum ausgesprochen günstigen Preis zu haben ist.

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Schick sind sie, die neuen One-Modelle von HTC. Selbst das kleinste, das One V für 300 Euro, kommt richtig edel daher.

Mit einer Empfehlung von 300 und aktuellen Preisen von 250 Euro ohne Vertrag (Mai 2012) ist das One V mit Abstand der günstigste unter den New­comern neben HTC One S und One X. Dennoch kommt auch der kleinste Kandidat des Dreiergespanns sehr hochwertig daher. Das HTC One V steckt in einem Unibody-Gehäuse aus Aluminium, ist edel verarbeitet und liegt hervorragend in der Hand.

Die Steckplätze für die SIM- und die MicroSD-Speicherkarte.
Die Steckplätze für die SIM- und die MicroSD-Speicherkarte. ©

Um ihm eine markante Note zu geben, hat HTC eine bewährte Idee ausgegraben: Wie beim Legend ist auch hier der untere Teil des Gehäuses etwas nach vorne geknickt. Auf der Rückseite dieser zwei Zentimeter lässt sich eine kleine Abdeckung abnehmen, die die Steckplätze für SIM- und Speicherkarte freigibt. Der Akku ist dagegen fest verbaut.

HTC One V: Knalliges Display, ungewohntes Android

Mit seinem 3,7-Zoll-Touchscreen ist das One V auch das kompakteste Modell der Serie. 480 x 800 Pixel sorgen für eine brillante Darstellung der Inhalte. Die Anzeige ist obendrein sehr hell, zeigt kräftige und doch natürliche Farben.

Zu sehen ist darauf zunächst einmal Android 4.0 (Ice Cream Sandwich), das im Vergleich zum Vorgänger Gingerbread einen großen Sprung gemacht hat und vom erfahrenen Android-Nutzer etwas Umgewöhnung verlangt. Die Android-Taste zum Aufruf von Optionen ist verschwunden, mit dem Ersatz lassen sich nun alle aktiven Anwendungen starten.

Für die Optionen gibt’s eine Schaltfläche oben am Display, dort ist neuerdings auch die Befehls­leiste vielen Anwendungen platziert – ganz so, wie wir das von PC-Programmen kennen.

HTC hat dem One V natürlich auch seine eigene Oberfläche HTC Sense (Version 4) übergestülpt, die für den Startbildschirm besondere Widgets und Schnellzugriffe bietet. Insgesamt ist das One V gut zu bedienen, auch ohne Doppelkernprozessor werden die Animationen der Oberfläche flüssig dargestellt. Beim Aufruf von Programmen verlangt es allerdings teilweise etwas längere Wartezeiten, die aber selten über einer Sekunde liegen und die Bedienung nicht wirklich ausbremsen.

HTC One V

Unibody-Gehäuse

Wie alle Modelle der One-Reihe steckt auch das One V in einem Unibody-Gehäuse, bei dem sich die Rückseite nicht öffnen lässt.

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HTC One V: Wenig Speicher, viel Multimedia

Was jedoch schnell an Grenzen stößt, ist der kleine Speicher – unser Testgerät hatte gerade mal knapp 1 GB frei, für eine intensive Nutzung ist der Speicherzukauf essenziell. Zumal HTC bei der One-Serie auf gute Multimedia-Ausstattung setzt.

Friend Stream fasst de Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken zusammen.
Friend Stream fasst de Neuigkeiten aus sozialen Netzwerken zusammen. ©

So bringt das V eine angesichts des günstigen Preises wirklich brauchbare Kamera mit. Nominell bietet die zunächst nichts Besonderes: 5 Megapixel Auflösung, eine LED für schlechte Lichtverhältnisse und einen Autofokus. Die Raffinesse zeigt sich im Detail. Ein Beispiel: Zum Steuern des Autofokus berührt man im Sucher die Stelle des Bildes, auf die sich die Optik ausrichten soll – danach lassen sich mehrere Aufnahmen schnell hintereinander schießen, ohne dass der Autofokus bei jeder eingreifen muss.

Zudem lässt sich die Kamera direkt durch Entsperren des Displays aktivieren – was lästiges Getippe erspart. Die LED strahlt erstaunlich hell, obendrein hat HTC spannende Farbeffekte so integriert, dass sie sich mit zwei Klicks einfach ausprobieren und aufs Bild anwenden lassen. Damit erweist sich die Kamera als praxistauglich und liefert auch gute Aufnahmen. Videos zeichnet sie in HD-Auflösung (720p) auf – und kann bei laufender Videoaufnahme sogar weiter fotografieren.

Auch sonst lässt die Hardware-Ausstattung kaum Wünsche offen, in Sachen Software hat HTC das One V mit einem Office-Programm (Polaris) und einer Musik­erkennung (Soundhound) aufgemöbelt.

HTC One V: Guter Eindruck, im Labor bestätigt

Auch im Labor kommt das günstige Smartphone auf gute Ergebnisse. Die Sende- und Empfangsqualität ist zwar nur durchschnittlich, dafür ist der Klang beim Telefonieren sehr gut. Und die Ausdauer fällt trotz der kompakten Bauform gut aus: Die Gesprächszeit liegt selbst im UMTS-Netz bei über vier Stunden (4:17 Stunden), die typische Betriebszeit bei Dauernutzung der wichtigsten Funktionen bei knapp 4:57 Stunden.

HTC One V: Fazit

So überzeugt beim HTC One V das Gesamtpaket aus guter Ausstattung und durchgehend hoher Qualität – die hier zum ausgesprochen günstigen Preis zu haben ist.

 
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Inhalt
  1. HTC One V im Test: Klein, aber fein
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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