Testbericht HTC Rhyme im Test
- Testbericht
- Datenblatt
HTC Rhyme
- Hersteller
- HTC
- UVP
- 400 €
- Wertung
- 378.0 Punkte
- Testverfahren
- 1.5
Auch wenn der Smartphone-Trend mittlerweile immer mehr in Richtung Big Screen jenseits der 4-Zoll-Marke geht, erfreuen sich die kleineren Modelle mit handlicheren Dimensionen nach wie vor großer Beliebtheit. Das neue Rhyme von HTC hat iPhone-ähnliche Außenmaße, einen 3,7-Zoll-Bildschirm und ein kompaktes Unibody-Gehäuse mit hoher Anfassqualität.
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Display und Sense überzeugen
Auf dem kapazitiven LC-Display wirken Farben intensiv, Inhalte plastisch. Bei einer Auflösung von 480 x 800 Bildpunkten und einer Bildschirmfläche von 48 x 81 Millimetern liegt die Pixeldichte bei knackigen 252 dpi, sodass Schriften, Icons, Bilder und Webseiten schön scharf erscheinen. Außerdem ist auf der Anzeige ausreichend Platz, um viele Inhalte oder eine gut bedienbare virtuelle Schreibtastatur unterzubringen. Unterhalb des Bildschirms sind vier Sensortasten platziert, die bei schwachem Umgebungslicht zur besseren Erkennung leuchten. Die Sensoren lösen bei Berührung allerdings recht schnell aus; wer zu flink zwischen Touchscreen und Sensorfeld unterwegs ist, ist in der Eingewöhnungsphase nicht vor Fehleingaben gefeit.
Das installierte Google-Betriebssystem Android 2.3.5 hat HTC mit seiner eigenen Oberfläche Sense 3.5 veredelt – und diese sogar ein Stück weit für das Rhyme optimiert. Beispielsweise liegt auf dem Homescreen standardmäßig ein neues Widget, das die wichtigsten Kanäle seitlich anordnet und so einen schnelleren Zugriff auf dessen Inhalte ermöglicht. Auf dem Lockscreen lassen sich bis zu vier frei wählbare Shortcuts platzieren und direkt starten, ohne die Bildschirmsperre aufzuheben. Über diverse Szenenmodi kann der Nutzer Optik und Zugriffe der Startbildschirmansichten seinen tagesaktuellen
Bedürfnissen anpassen, etwa Freizeit-und Büro-Modi mit jeweils prominent platzierten Musicplayer-oder Kalender-Widgets. Das Hauptmenü listet alle installierten Anwendungen alphabetisch, bereits ab Werk sind mehr als 60 Einträge zu finden. Um eine bessere Übersicht zu erreichen, macht die Software beim vertikalen Scrollen Sprünge in 16er Schritten, alternativ ist eine Listenansicht möglich. Apps lassen sich wahlweise auch nach Datum und Häufigkeit sortieren.
HTC in Spendierlaune
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Für die engere Wahl
Wer mit dem aktuellen Big-Screen-Wahn nichts am Hut hat und lieber ein kompakteres Modell möchte, kann das HTC Rhyme in die engere Auswahl nehmen. Es ist solide verarbeitet, bietet reichlich Soft- und Hardware-Ausstattung und kann dank 1-Gigahertz-Chipsatz auch mit seiner meist sehr flotten Rechenleistung überzeugen. Nur die Preisempfehlung von knapp 480 Euro ist sehr hoch angesetzt – doch UVPs und Straßenpreise sind ja bekanntlich zwei Paar Stiefel.
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