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Testbericht HTC Sensation XE im Test

Unser Test zeigt: Das HTC kann trotz speziellem Headset klanglich nicht komplett überzeugen. Das tolle Display und die pralle Ausstattung sorgen dennoch für einen guten Eindruck.

HTC Sensation XE

Hersteller
HTC
UVP
500 €
Wertung
368.0 Punkte
Testverfahren
1.5

Mit dem Sensation XE lässt HTC bereits den zweiten Soundprofi auf die Musikfans los. Wie schon das Sensation XL will auch das 589 Euro teure Schwestermodell mit einer starken Klangvorstellung begeistern.

Eyecatcher mit feinem Display

Der moderne Look des Sensation XE kann vom ersten Moment an überzeugen. © connect
Der moderne Look des Sensation XE kann vom ersten Moment an überzeugen.
Bei der Optik trifft HTC auf jeden Fall schon mal ins Schwarze, denn der moderne Look des Sensation XE kann vom ersten Moment an überzeugen. So macht das schwarze Unibody-Gehäuse mit seinen roten und chromfarbenen Applikationen einiges her. Dazu passt auch die ordentliche Verarbeitung des mit 152 Gramm doch recht gewichtigen Smartphones. Trotz des Hüftgolds liegt das HTC gut ausbalanciert in der Hand des Nutzers. Lediglich leichte Knarzgeräusche stören das ansonsten gute Bild beim Handling des Android-2.3.4-Modells.

Zu dem attraktiven Auftritt passt der kapazitive Touchscreen im 4,3-Zoll-Format. Die TFT-Anzeige löst mit 540 x 960 Pixeln nicht nur sehr fein auf, sondern bietet auch eine brillante Darstellung der Inhalte. Die attraktive und vielfältig individualisierbare Benutzeroberfläche HTC Sense 3.0 wird dabei ebenso in ein besonders schönes Licht gerückt wie auch Fotos, Videos oder Spiele.

Dem Sensation XE liegen gut sitzende In-Ear-Kopfhörer von Beats bei, die allerdings klanglich nicht überzeugen. © Hersteller
Dem Sensation XE liegen gut sitzende In-Ear-Kopfhörer von Beats bei, die allerdings klanglich nicht überzeugen.
Gefallen kann zudem das Arbeitstempo. Kein Hakeln, keine Wartezeiten – mit dem Sensation XE flutscht die Bedienung, dass es eine wahre Freude ist. Kein Wunder, schließlich zeichnet der potente Qualcomm-Prozessor MSM8260 mit 1,5 GHz und zwei Kernen für die flotte Performance verantwortlich. Der interne Speicher ist mit etwas über 1 GB für ein Smartphone dieser Preisklasse jedoch arg knapp bemessen. Gut, dass HTC eine 16 GB große Micro-SD-Karte gleich in den Lieferumfang des Multimediaspezialisten packt.

Headset mit Soundschwächen

Mit im Karton liegt auch ein In-Ear-Headset von dem zur Zeit sehr angesagten Hersteller Beats by Dr. Dre. Die HTC-Variante der iBeats-Lauscher, die sonst etwa 100 Euro kosten, kommt mit einem eigenen Transporttäschchen, einer Kabelfernbedienung und drei verschieden großen Ohradaptern. Letztere sorgen für einen tollen Tragekomfort, Umgebungsgeräusche werden zudem wirksam ausgeblendet. Der Musikplayer selbst bietet wenig Aufregendes, lediglich die Klangoption „Beats Audio“ – zu finden im Optionenmenü – hebt die Bässe und Höhen an. Beim Soundcheck boten die Kopfhörer einen extrem bassstarken Sound. So tönten Stimmen recht aufgedunsen und brummig, zudem neigen die Lauscher bei höheren Lautstärken zu unschönen Verzerrungen. Die Klangabstimmung ist so sicher nicht jedermanns Sache.

HTC Sensation XE: Soundgranate im Praxistest

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HTC Sensation XE © connect
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Im Vergleich zum Vorgänger Sensation wurde der Doppelkern-Prozessor von 1,2 auf 1,5 Gigahertz hochgetaktet und gehört damit zu den schnellsten Smartphone-CPUs überhaupt.

Viele Features, knappe Ausdauer

Diese Scharte kann die 8-Megapixel-Kamera des HTC größtenteils ausmerzen. Sie erfreut mit guter Bildqualität und sorgt mit Autofokus, doppeltem Fotolicht und kurzer Auslöseverzögerung für Komfort. Videos zeichnet die Kamera sogar in Full-HD auf. Auch die restliche Ausstattung liegt mit schnellem n-WLAN inklusive DLNA, HSPA und A-GPS auf hohem Niveau. Dazu gesellen sich praktische Goodies wie das Videoportal „Watch“ oder auch Polaris Office, mit dem man Office-Dateien nicht nur anschauen, sondern auch bearbeiten kann.

Im Labor konnte das Sensation XE leider nicht groß auftrumpfen. So liegt die typische Ausdauer bei lediglich 4:26 Stunden – zu wenig für ein Smartphone dieses Kalibers. Auch die maximale Gesprächszeit bewegt sich mit unter zehn Stunden nur auf durchschnittlichem Niveau. Die Sende- und Empfangseigenschaften fallen dagegen ordentlich aus, auch die akustischen Eigenschaften gehen trotz erhöhtem Rauschen beim Telefonieren in Ordnung.

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