Testbericht Huawei Ascend D quad im ersten Test
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Apropos Display: Die Anzeige überzeugt auf ganzer Linie. Aufgrund der hohen Auflösung von 1280 x 720 Pixel werden Inhalte sehr scharf dargestellt. Hinzu kommen eine für ein LCD sehr intensive Farbdarstellung und eine hohe Blickwinkelstabilität. Die Farben verfälschen auch nicht, wenn man von der Seite auf das Display schaut.
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Tatsächlich reagiert das Android-System (Ice Cream Sandwich) sehr schnell auf Fingerberührungen, das Hauptmenü oder der Homescreen lassen sich butterweich und verzögerungsfrei durchscrollen. Aber einen Unterschied zu vergleichbaren Smartphones wie dem Galaxy Nexus haben wir nicht feststellen können. Ob der Huawei-Chip wirklich so stark ist wie der Hersteller verspricht, wird sich erst zeigen, wenn man ihn an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit bringt, etwa durch grafisch aufwendige Spiele oder Benchmarks. Im Volltest werden wir den Vierkerner auf die Probe stellen.
Auch die Akku-Versprechen, die Huawei macht, lassen sich erst im Labor überprüfen. Der Hersteller übernimmt die Android-Oberfläche zwar unverändert von Google und verzichtet auf eine eigene Benutzeroberfläche, erweitert das System aber mit einem neuen Energiemanagement, das perfekt auf den K3V2-SoC abgestimmt ist und damit Einsparungen von bis zu 30 Prozent im Vergleich mit anderen Smartphones ermöglichen soll. Für den ersten Test müssen die Herstellerangaben zur Akkukapazität als Richtwerte herhalten – und beim Ascend D quad sind die mit 1800 mAh nicht schlecht. Huawei wird sogar noch eine XL-Variante des Modells mit einem 2500 mAh starken Akku anbieten. Das Ascend D quad XL ist dementsprechend mit 10,9 Millimeter deutlich dicker als das Schwestermodell.
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Fazit: das Potential ist da
Das Ascend D quad macht bereits im ersten Test richtig Eindruck. Huawei spart eigentlich nur beim Speicher: 8 Gigabyte sind einfach zu wenig für ein Spitzenmodell, zumal bei unserem Testgerät nur 5 Gigabyte frei verfügbar waren. Zum Glück kann man mit microSD-Karten nachrüsten.
Wenn unsere ersten Eindrücke von soliden Laborwerten untermauert werden, dann ist Huawei ein Top-Modell gelungen, das es gut mit der etablierten Konkurrenz um Samsung und HTC aufnehmen kann – zumal es sicherlich weniger kosten wird. Der chinesische Smartphone-Newcomer will Europa anscheinend also nicht nur mit viel Geld, sondern auch mit guten Produkten erobern.
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Tests nach Herstellern