Fahrbericht

Jaguar XJ im Test

Kennen Sie noch die englische Fernsehserie "Mit Schirm, Charme und Melone"? Dieses Manifest britischer Lebensweise, wie der Autor dieser Zeilen ein Produkt der 60 Jahre, begeisterte mich schon in meiner Jugend.

Jaguar XJ

© Noble Sounds

Jaguar XJ

Pro

  • Preis ca. 78.800 Euro
  • 3,0-Liter-V6-Biturbo-Diesel-Motor
  • 202 kW / 275 PS Leistung
  • 2.993 ccm Hubraum
  • 600 Nm bei 2.000 U/min max. Drehmoment
  • 0-100 km/h in 6,4 Sek.
  • 250 km/h (abgeregelt) Höchstgeschwindigkeit
  • Verbrauch 7,0 Liter (kombiniert)
  • 184 g/km (kombiniert) CO2-Ausstoß

Contra

Gut

Im Laufe der Zeit wurde die Serie immer wieder aufgehübscht, durch Farbfilm und neue, jüngere Assistentinnen für Agent John Steed alias Patrick McKnee, der den Prototyp eines Gentleman alter Schule verkörperte. Ich freute mich seinerzeit riesig über jede neue Folge. Doch rückblickend muss ich gestehen, dass die Idee sich irgendwann abgenutzt hatte und bei jeder neuen Staffel wieder ein wenig mehr vom eigentlichen Charme verloren ging.

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Irgendwann wurde einfach die Spanne zwischen traditionellen Wurzeln und Konzessionen an den Zeitgeist zu groß. Dieses Problem plagte auch Jaguar über die Jahre. Die XJ-Serie sollte trotz eines guten halben Dutzends Facelifts immer wieder den eleganten britischen Dandy auf vier Rädern geben. Doch auf Dauer konnte es Jaguar den Kritikern mit dem Spagat zwischen Überlieferung und Fortschritt immer weniger recht machen.

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Für die Erosion des einstigen Erfolgsmodells fanden die Kollegen der österreichischen Autorevue in Heft 4/2010 ein treffendes Gleichnis: "Auf der alten HMS Heritage hatte Jaguar kaum mehr Wasser unterm Kiel, man wäre erhobenen Hauptes auf Grund gelaufen, hätte Coventry nicht einen radikalen Kurswechsel beschlossen." Deshalb muss man den Hut ziehen vor dem Mut der Jaguar-Verantwortlichen, die Katze nach sieben zaghaften Modellwechseln komplett neu zu beleben.

Vom urbritischen, konservativ geprägten Statussymbol mutierte der neue XJ zur überlegenen Reiselimousine.

Die Wiedergeburt des XJ fand unterdem neuen Eigentümer Tata aus Indien statt. Und seitdem gehört der große Jaguar auch einer neuen Kaste an: Vom urbritischen, konservativ geprägten Statussymbol mit den Sekundärtugenden eines hedonistischen Sportwagens mutierte der neue XJ zur familienfreundlichen Reiselimousine mit hohem Alltagsnutzen. Zweifelsohne eine konsequente Entscheidung, welche die Marke mit der springenden Katze optimal für das nächste Jahrzehnt positioniert.

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Jaguar XJ: Fahrgefühl

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Leider hilft mir das kein bisschen dabei, den XJ auf dem Parkplatz aufzufinden. Ja, wo steht er denn? Man hatte mir gesagt, dass ich den neuen Jaguar vor dem WEKA-Verlagsgebäude im bayerischen Poing antreffen würde. Mit dieser groben Angabe mache ich mich auf die Suche nach dem Testwagen, dessen Schlüssel mir ein Berufsfahrer aus Bad Homburg gerade am Empfang übergeben hatte.

Jaguar XJ Innenraum

© Noble Sounds

Der gesamte Innenraum des Jaguar XJ ist in edlen Leder gehalten.

Doch mit verdeckter Front hebt sich der Jaguar nur für Kenner ab - sozusagen der Preis des Fortschritts. Dafür entschädigt die neue Form mit praktischen Annehmlichkeiten wie Aerodynamik, Raumangebot und Stauvolumen. Was macht man, wenn man in München morgens einen eher für lange Reisen als zum Cruisen in Schwabing geeigneten Jaguar mit einem 3 Liter großen 275-PS-V6-Diesel-Biturbo-Aggregat übergeben bekommt und bis abends Zeit hat, Auto und Anlage zu erfahren?

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Man fährt in Gedanken die Umgebung in einem Umkreis von 100 bis 200 Kilometern ab, während der Fotograf seine Ausrüstung im geräumigen Kofferraum verstaut, der dank des hohen Hecks nichts mehr mit dem ursprünglichen XJ gemeinsam hat. Früher oder später stößt man bei der Planung auf Salzburg. Dann greift man zum Handy und ruft Rennfahrer Robert Lechner an, um ihn zu fragen, ob er gegen 13 Uhr zufällig Zeit für ein gemeinsames Mittagessen hat.

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Warum Lechner? Nun, weil er der einzige Ortskundige ist, den ich in Salzburg kenne. Zudem interessiert mich brennend, was der Rennfahrer und High-End-Audio-Fan mit gewissem Faible für britische Produkte über den XJ mit B&W-Sound-System sagt. Robert hat tatsächlich Zeit, und wir verabreden uns in seiner Firma am Rande der Stadt.

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Jaguar XJ: Ausstattung

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Jetzt gilt es nur noch, den DVD-Player mit einer CD zu füttern, das iPhone am Media-Hub anzuschließen und das Navigationssystem auf den verabredeten Treffpunkt einzustellen. Letzteres erweist sich als trickreiche Barriere, die uns vor dem Start ein wenig Zeit kostet. Wenn die Zielführung allerdings einmal läuft, gibt es am Satnav nichts zu meckern.

Jaguar XJ Media Hub

© Noble Sounds

Der Media-Hub des Jaguar XJ besitzt neben einem USB-Anschluß auch eine Schnittstelle für einen iPod.

Die Verwunderung über den fehlenden Automatik-Wahlhebel löst sich schnell in Wohlgefallen auf. Mit dem Einschalten der Zündung fährt eine Art iDrive-Drehknopf zur Wahl der Fahrprogramme aus - nicht unbedingt die praktischste, aber sicher die derzeit coolste Lösung. Klar, dass der Jaguar seinen sportlichen Anspruch auch durch die inzwischen obligatorischen Schaltpaddel am Lenkrad untermauert.

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Dank der perfekten Anpassung der sechsstufigen Wandlerautomatik an das 600-Nm-Drehmoment-Füllhorn des niedrig drehenden Bullen komme ich während der gesamten 300 Testkilometer aber nicht einmal in Versuchung, sie zu verwenden. Man kann sich über Design, Stil und Geschmack vortrefflich streiten, vor allem, wenn ein Hersteller in die DNA seiner über Jahrzehnte verhätschelten Ikone eingreift.

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Wenn Porsche bezüglich der Formensprache nur halb so tief das Erbgut des Elfers tunt, so führt das schon zu einerneuen Baureihe. Doch dieses aerodynamisch geglättete Geschöpf lebt als XJ weiter. Das verlangt dem Liebhaber der Baureihe schon einiges ab.

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Andererseits: Die Begeisterung für den Stil des alten XJ hat bei den meisten Verehrern nie zum Besitz eines dieser Pretiosen geführt. Es fehlte oft weniger am Geld als an den zwingenden technischen Argumenten. Das Herz hatte man zwar in Coventry verloren, den Verstand zog es jedoch bei den meisten potenziellen Käufern schnurstracks nach Stuttgart, München oder Ingolstadt. Doch bereits nach wenigen Kilometern spürt der Kenner: Das hier ist kein digital und weitgehend ohne Stahl reanimiertes Statussymbol von gestern, sondern ein richtig tolles Stück Maschinenbau von  heute.

Jaguar XJ Cockpit

© Noble Sounds

Das edle Cockpit des Jaguar XJ ist in eleganten braunen und weißen Leder gehalten.

Dies gilt einmal für die straffe, aber durchaus komfortable Federung sowie die für die Fahrzeugkategorie leichtgängige, direkte Lenkung mit einer perfekten Rückmeldung. Sodann stellt der Antrieb das Filetstück dieser Leichtbau-Limousine für Auto-Gourmets dar. Der Diesel ist trotz der nicht unbedingt für höchste Laufkultur prädestinierten V6-Bauweise allererste Sahne. Geschmeidig, lautlos, völlig vibrationsfrei und von einer Killerwelle an Drehmoment aus dem Drehzahlkeller getragen, pirscht sich der Jaguar an sein rund 150 Kilometer entferntes Ziel heran.

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Das in der Supersport-Version serienmäßig enthaltene Sound-System (einzeln kostet es 2.000 Euro Aufpreis) begeistert durch natürliche Klangfarben, perfekte Sprachverständlichkeit und satte, trockene, keinesfalls übertriebene Bässe. Das Beste am 15-Kanal-System von B&W: Die imaginäre Klangbühne lässt sich im Auto kaum toppen. Elvis Costello und das Metropole Orkest ("My Flame Burns Blue", Deutsche Grammophon) scheinen in beachtlicher Größe auf der Motorhaube loszujazzen.

Jaguar XJ Motor

© Noble Sounds

Der Motor des Jaguar XJ leistet 275 PS.

Mein Fuß bleibt trotzdem ruhig auf dem Gaspedal, der große Jag tut mir ganz offensichtlich gut. Irgendwie muss ich an Märchen denken. Nicht etwa, weil die Pressestelle von Jaguar zu viel versprochen hätte, als sie selbstbewusst prophezeite, dass ich den Turbo-Diesel als sportliche Motorisierung für die 1,7-Tonnen-Limousine anerkennen würde.

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Sondern weil schon kurz nach unserem Start eine unerwartete Wendung eintrat, wie ich sie sonst nur aus dem Märchen vom Froschkönig und dem hässlichen Entlein kenne. Das Tolle daran: Ich brauchte nicht ewig auf die Verwandlung in einen attraktiven Schwan zu warten.

Der Antrieb ist das Filetstück dieser Leichtbau-Limousine für Auto-Gourmets.

Es hat schon auf den ersten Kilometern einfach Zoom gemacht. Fantastisch. Wir kommen trotz Stau vor der Grenze ausgeruht und pünktlich in Salzburg an, wo Robert Lechner den Wagen übernimmt. Für mich eine willkommene Gelegenheit, Komfort und Klang im Fond zu testen: ein Traum. Robert kennt die besten Locations der Stadt samt ihren Besitzern.

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Jaguar XJ: HiFi-Ausstattung

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Als ehemaliger Formel-3-Rennfahrer hat er das Auto perfekt im Griff, und er gehört nicht gerade zur Fraktion der Hünen. So bedarf es nicht der Langversion des XJ, um üppige Beinfreiheit hinter dem Fahrer zu genießen. Der Virtuose am Lenkrad freut sich über die virtuellen Instrumente, die ihn an seine PlayStation erinnern, und fährt sanft durch die unter blauem Himmel in der Sonne erstrahlende Mozart-Stadt.

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Allerdings dreht er die 1200-Watt-Anlage auf wie DJ Ötzi beim Apres-Ski auf dem Gletscher: "Nach so vielen Jahren als Rennfahrer muss ich schon etwas lauter hören, um alle Feinheiten mitzubekommen", untertreibt der über sicheres musikalisches Urteilsvermögen verfügende Österreicher. Der Pegel passt perfekt für meinen Geschmack.

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Robert fallen die sehr differenzierte Mittenwiedergabe und die angenehm zurückhaltenden Höhen auf. Genau diese beiden Dinge sucht man meist vergeblich im Auto. Oft lassen sich die Entwickler auf leichte Übertreibungen in den Höhen ein, und die Mitten leiden unter Kompromissen, die der Konzertsaal auf Rädern gewöhnlich mit sich bringt.

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Keine Frage, hier profitiert das B&W-System erheblich vom extrem niedrigen und angenehm gestalteten Geräuschpegel der Luxus-Limousine, über deren leichte Aluminium-Spaceframe-Karosserie es nur Gutes zu berichten gibt. Die steife Struktur bildet auch die Basis für straffe, tiefreichende Bässe, die hohe Pegel selbst beim basslastigen "Empire State Of Mind" von Jay-Z und Alicia Keys ohne jegliche Neigung  zum Dröhnen wegstecken.

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Vor allem gelingt das Zusammenspiel der 20 einzelnen, im Innenraum verteilten Lautsprecher um Welten besser als das Teamwork der britischen Nationalelf im WM-Spiel gegen Deutschland. Die Hörbühne steht unverrückbar, breit  gefächert und sehr plastisch vor der ersten Sitzreihe - ein Effekt, der sich auch noch von Fond-Insassen nachvollziehen lässt, während in den Autos der Konkurrenz mitunter jeder Passagier ein anderes Klangpanorama vorfindet.

Jaguar XJ Boxen-Verteilung

© Noble Sounds

Das System Das Multimedia-System des XJ zählt zum Besten auf dem Markt: Neben perfekter Konnektivität für iPod und andere neue Medien gibt es einen 30-GByte-Festplattenspeicher für Audio- und Video-Daten, Bluetooth Audio Streaming, DVB-Tuner und einen HD-Touchscreen mit Dual-View. Beifahrer können damit sogar während der Fahrt DVD-Filme oder TV-Programme sehen. Das Sahnehäubchen ist das Premium- Surround-System mit rekordverdächtigen 1200 Watt für 15 Kanäle mit insgesamt 20 Lautsprechern, das zum Austattungsumfang der 106.100-Euro-Supersport-Version gehört.

Noch nie war der viel strapazierte Begriff vom rollenden Konzertsaal so treffend wie hier. Selten klang ein Car-Audio-System in sich so geschlossen. B&W gelang hier gemeinsam mit Jaguar die Integration einer universell einsetzbaren High-End-Anlage - sie bereitet mit jeder Musik von Klassik über Pop bis Jazz gleichermaßen Vergnügen. Und das funktioniert mit jeder Quelle, von UKW-Radio über DAB-Radio bis zu CD oder MP3. Der XJ gibt sich als großer Entertainer - mit seiner 30-Gigabyte-Festplatte zum Speichern von Musik im Fahrzeug und Media-Hub zum Anschluss von USB-Speichern oder iPods und MP3-Playern.

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Wer ob seines umfangreichen digitalen Processings Befürchtungen wegen Klangmanipulationen hegt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus: Der Jaguar klingt für audiophile Ohren sehr authentisch und - Audyssey-MultEQ-Raumanpassung hin, 7.1-Surround her - weit weniger effekthascherisch als viele andere Systeme. Der Jaguar XJ ist geprägt von Lässigkeit und Eleganz.

Interessanterweise gefällt er sogar den Passanten am Kunstmuseum auf dem Mönchsberg. Nicht nur eine Gruppe von Touristen gehobenen Alters, auch ein freundlicher älterer Herr bleibt stehen und beginnt ein Benzingespräch. Er sei schon über 40 Jahre ausgewiesener Jaguar-Fan und fänd auch diesen wieder richtig gelungen. Wenn nicht einmal die traditionelle Käufergruppe von der neuen, sachlich geprägten Formensprache abgeschreckt wird, darf die riskante Operation XJ 2010 ungeachtet meiner eigenen anfangs gehegten Bauchschmerzen wohl als rundum geglückt gelten.

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Der Fahrkomfort des Jaguar ist auf allen Plätzen gleich exzellent, die mit weichem Leder bezogenen Sitze lassen absolut nichts zu wünschen übrig. Anders die Übersichtlichkeit der Karosserie. Gegen dieses Problem helfen Rückfahrkamera und Abstandssensoren, doch Spaß macht das Rangieren weder Robert ("Wenn du im Rennen den Rückwärtsgang brauchst, hast du vorher was falsch gemacht") noch mir. Doch der Fotograf hat genaue Vorstellungen vom idealen Blickwinkel.

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Sei's drum: Wir verbringen schöne Stunden mit dem Teamchef von Mini-Challenge-Pilotin Cora Schumacher in seiner Stadt, und ich flüchte mich auf der Rückfahrt in Geschwindigkeitsbereiche, wo sich Mensch und Katze richtig wohlfühlen. Jenseits der 200 kann man mit diesem Jaguar entspannt gleiten wie in kaum einem anderen Auto. Die Musik wirkt hier satt und gehaltvoll, aber kein bisschen aggressiv oder vordergründig.

Jaguar XJ Tachometer

© Noble Sounds

Der Jaguar erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.

Die Musiker stehen wie in einer stilvollen Jazz-Lounge in annähernd voller Größe vor mir, und der Motor macht seinen Job scheinbar im Halbschlaf. 210 km/h bei gerade mal 3000 Touren. Was Jaguar hier auf die Räder gestellt hat, ist für sportliche Fahrer, die trotzdem nicht auf Komfort verzichten wollen, einzigartig und steht den vergleichbaren Modellen von Audi, BMW und Mercedes in nichts nach.

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In einem speziellen Fall, der hoffentlich nie eintritt, wäre der Jaguar XJ wegen seiner angenehm besänftigenden Wirkung für mich sogar alternativlos: Sollte ich je ein Problem mit Flensburg-Punkten plus das nötige Kleingeld haben, wäre dieser Wagen neben dem VW Touareg oder einer Bahncard erster Klasse die erste Wahl. Eine vierrädrige Wellnesspackung ohne ermüdende Nebenwirkungen - kurzum: Entschleunigung für Erwachsene.

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Fazit

Der Vorgänger war, so weit ich denken kann, eine Stil-Ikone, nach der man sich über Generationen auf der Straße umdrehte. Diese schlanke, gestreckte Form machte ihn zu einem Symbol angelsächsischer Lebensart - so wie Burberry-Mäntel oder der Fünf-Uhr-Tee. Das ist jetzt Geschichte. Der aktuelle XJ steht für das neue, progressive England in Zeiten von Eurotunnel, London Eye und Millennnium Dome.

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Dieser Jaguar braucht weder Kult noch zur Schau gestellte Britishness, um anzukommen. Er stellt einfach eine richtig gute Limousine mit perfekter Balance zwischen Fahrkomfort, Sportlichkeit und Alltagsnutzen dar. Allein der neue Kofferraum ist eine andere Galaxie. Und wer unterwegs auf natürliche Musikwiedergabe Wert legt, findet auf der Welt wenige Alternativen.

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Wertung

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Jaguar ist mit dem XJ endgültig im 21. Jahrhundert angekommen. Auch wenn es auf den ersten Blick nicht so aussehen mag: Das Fahr-Feeling ist weiterhin geeignet, Anglophile glücklich zu machen und dabei noch all jene an Bord zu holen, denen die betagte "HMS Heritage" nicht genug Seetauglichkeit für den rauen Alltag versprach. Die Fortsetzung von Jaguar mit anderen Mitteln kommt fraglos beim Kunden an: Die Marke geht gestärkt aus der Autokrise hervor, wie die deutlich steigenden Zulassungszahlen belegen.

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Wie viel Anteil daran der Partner mit den markanten Kevlar-Mitteltönern trägt, die mit ihren gelben Membranen dem lautlosen Jag den akustischen Fingerabdruck verleihen, kann man sich besser vorstellen, wenn man sich während einer Probefahrt überraschen lässt. So viel steht fest: Die Zusammenarbeit mit B&W hilft maßgeblich, der mutigen, futuristischen Jaguar-Konstruktion britisches Lebensgefühl einzuhauchen.

Jaguar XJ Wertung

© Noble Sounds

Der Fahrkomfort des Jaguar XJ ist überragend.

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