Cloudspeicher

LaCie Wuala im Test

Der Online-Speicherdienst LaCie Wuala eignet sich für die Haltung sensiblerer Daten in der Cloud. Die durchgängige Verschlüsselung erhöht die Sicherheit entscheidend, hat aber auch ihre Nachteile.

LaCie Wuala

© LaCie

LaCie Wuala

Online-Speicher zum Nulltarif gibt's hier nicht (mehr). Los geht's mit 5 GB für monatlich knapp 1 Euro; 100 GB kosten rund 10 Euro im Monat. Das Sicherheitskonzept überzeugt. Jede Datei wird vor dem Transport automatisch mit dem Krypto-Algorithmus AES-256 für andere unleserlich gemacht. Die Verschlüsselung erfolgt direkt im Computer oder Mobilgerät. Dem dabei erzeugten Schlüssel liegt das eigene, laut Anbieter ausschließlich lokal gespeicherte Passwort zugrunde. Die Konsequenz: Wer sein Passwort vergisst, hat Pech gehabt! Selbst Wuala könnte die Dateien nicht wieder zugänglich machen.

Pro

  • Ende-zu-Ende-Verschlüsselung
  • zügiger, komfortabler Abgleich
  • nützliche Datensicherungsextras

Contra

  • nur kostenpflichtig (via Paypal)
  • kein Zugang über Webbrowser
  • kein Datei-Upload per iOS-App

Der Weg in die Cloud via Webbrowser ist versperrt. Stattdessen bettet das Desktop-Programm outgesourcte Inhalte in die Windows-Struktur ein. Es übernimmt zudem die Synchronisation und die komplett automatisierte Ver- und Entschlüsselung. Davon merkt man nicht viel. Alles läuft fast so schnell und komfortabel wie bei herkömmlichen, nicht chiffrierten Dateien. Die PC-Verzeichnisse für den Abgleich und die Aktualisierungsintervalle lassen sich einstellen. Ältere Dateiversionen können über eine Zeitleiste zurückgeholt werden. Zum Teilen ist neben einem Weblink auch die Preisgabe eines dateispezifischen Keys erforderlich, nicht aber die des sicherheitsrelevanten Passworts.

Die englischsprachige Android-App nimmt sich erfreulicherweise nur das Recht auf Dateizugriffe heraus. Fotos können automatisch, andere Dateien manuell hochgeladen werden. Die iOS-App erlaubt keinerlei Uploads, kann aber zumindest Inhalte aus der Wolke holen.

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