Testbericht

Lenovo 3000 N200

Das N200 glänzt mit einem hochauflösenden Display und Windows-XP-Unterstützung, schwächelt aber bei der Ausdauer.

  1. Lenovo 3000 N200
  2. Datenblatt
Lenovo 3000 N200

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Lenovo 3000 N200

Das Erste, was am Lenovo 3000 N200 (0769B3G) nach dem Einschalten auffällt, ist die enorm hohe Displayauflösung: Der 15,4-Zoll-Widescreen fasst stattliche 1680x1050 Pixel. Die deshalb recht kleinteilige Darstellung ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, schafft aber auf dem Desktop Platz für viele Programm-Fenster oder die Werkzeugpaletten von Photoshop und Co. Das "VibrantView"-Display ist zwar von der spiegelnden Sorte und damit anfällig für Reflexionen, leuchtet aber mit 148 cd/m2 ausreichend hell. Zur Ehre gereicht Lenovo die knackige Tastatur, die sich auch für längere Tippereien eignet. Nur das Gesamtgewicht des N200 ist mit knapp 2,9 Kilo schon recht hoch, was aber nur mobile Arbeiter anficht. Trotz aktuellem Intel-Santa-Rosa-Chipsatz setzt Lenovo bei der Grafik auf einen schon älteren GeForce-Go-7300-Chip, der aber nur wenig mehr 3-D-Power liefert als die optional im 965-Santa-Rosa-Chipsatz integrierte X3100-Grafikeinheit. Angesichts der nur mittelprächtigen Ausdauer von zweieinhalb Stunden wäre hier allerdings eine nur wenig schwächere, aber stromsparendere Intel-Grafik eine sinnvolle Alternative gewesen.Wie einige andere Probanden bescheidet sich auch das Lenovo mit 1 Gigabyte Arbeitsspeicher, was aber völlig ausreicht, wie die guten Sysmark-Werte beweisen. Ebenfalls auf Augenhöhe mit dem restlichen Testfeld liegt die vergleichsweise große Festplatte mit nutzbaren 105,4 Gigabyte.

Volle XP-Unterstützung

Bei der Softwareausstattung bietet Lenovo ab Werk tolle Programme, die zum Teil den Thinkpad-Tools der ehemaligen IBM-Notebooks entstammen. Besonders pfiffig ist da die "System-Update"-Software von Lenovo: Diese installiert automatisch neue Software und aktualisierte Treiber. Ebenfalls erfreulich: Lenovo bietet für das N200 volle Windows-XP-Unterstützung. Wer also Vista noch nicht will, kann das N200 mit einer XP-Installations-CD downgraden. Insbesondere bei Notebooks mit NVidia-Chip ist das wichtig, da NVidia selbst keine Notebooktreiber herausgibt und es den Herstellern überlässt, diese für beide Systeme oder nur für eines anzubieten. Ein Treiber für dieselbe NVidia-Grafik eines anderen Notebook-Herstellers kann daher nicht verwendet werden. Auch wenn das Lenovo insbesondere bei der Ausdauer etwas schwächelt: Wer zu Hause ein Notebook mit hochauflösendem Display, guter Tastatur und einer modernen Schnittstellenausstattung möchte, sollte es sich genauer anschauen. Zumal es mit knapp 1240 Euro recht preiswert ist.

Lenovo 3000 N200 (0769-B3G)

HerstellerLenovo
Preis1238.00 €
Wertung276.0 Punkte
Testverfahren1.0

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