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Testbericht

LG Optimus G Pro im Test

LG Optimus G Pro
Labortest
79,2 %
Zuletzt aktualisiert: 30.10.2014
LG Optimus G Pro
Smartphones
Pro
  • hervorragendes IPS-Display
  • Full-HD-Auflösung
  • tolle Performance
  • sehr gute Benutzeroberfläche
  • starke Ausdauer
  • gute Bildqualität der 13-Megapixel-Kamera in heller Umgebung
  • erweiterbarer Speicher
  • konfigurierbare Schnelltaste
Contra
  • kein aktuelles Android
  • zurückhaltende Optik
Fazit

LGs Riesenbaby Optimus G Pro überzeugt im Test auf ganzer Linie ? ein ­überragender Allrounder für den Alltag.

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LGs Riesenbaby Optimus G Pro überzeugt im Test auf ganzer Linie – ein ­überragender Allrounder für den Alltag.

LG schickt mit dem Optimus G Pro ein Smartphone im XL-­Format mit 5,5-Zoll-Display an den Start. Kostenpunkt des koreanischen Riesenbabys: 599 Euro.

Gehäuse: Nicht ganz so hochwertig

Haptisch zieht der größere Bruder des Optimus G im ­direkten Vergleich den Kürzeren. So war das schwarze Testgerät (eine Version in Weiß ist ebenfalls erhältlich) doch sehr anfällig für Fingerabdrücke und wirkt insgesamt einfach nicht ganz so hochwertig wie sein Geschwistermodell.

Dafür gefällt die rückseitige Akkuabdeckung mit ihren Miniaturquadraten, die je nach Lichteinfall unterschiedlich schimmern. Auch sonst ist die Verarbeitung des Optimus G Pro bestens – Spaltmaße gab es keine zu entdecken, Knarzen hörten wir nicht.

Display: Zum Niederknien

Eine Klasse für sich ist der Touchscreen des koreanischen Phablets: Der 5,5 Zoll große IPS-TFT-Bildschirm zeigt ­Inhalte mit 1080 x 1920 Pixeln in Full-HD an. Das ergibt eine Pixeldichte von starken 403 ppi. Kein Wunder also, dass die ­Darstellung gestochen scharf und farb­neutral, ja beinahe ­plastisch daherkommt und in puncto Details mit zum Besten gehört, was es auf dem Smartphone-Markt gibt. Dazu passt auch die ziemlich hohe Helligkeit von 367 cd/m2, wenngleich wir auch noch hellere LG-Bildschirme im Labor hatten – doch das ist wirklich Jammern auf ­hohem Niveau.

Ausstattung: Pralle Ausstattung

Im Inneren des LG Optimus G Pro geht es lecker weiter, denn hier verrichtet als Herzstück ein Qualcomm Snapdragon 600 in der Version APQ8064T seinen Dienst. Getaktet ist der Quad-Core-Prozessor im Optimus G Pro mit flotten 1,7 GHz. In Ver­bindung mit den 2 GB Arbeits­speicher gab es im Test zu keiner Zeit auch nur ansatzweise ­Tempoprobleme. So soll es sein. Das Optimus G Pro ist in jeder Situation einfach performant.

LG Optimus G im Test

Dem steht die Connectivity-Abteilung mit Triband-LTE, UMTS inklusive HSPA+, NFC und Bluetooth 4.0 nicht nach. Über die Infrarot­diode auf der Stirnseite und die vorinstallierte App „Quick Remote“ dient das Optimus G Pro auch als Komfortfernbedienung für ­Video- und Audiogeräte.  An Bord hat das Optimus G Pro auch die Multitasking­funk­­tion Q Slide, mit der ­neben ­einer Hauptanwendung bis zu zwei weitere Funktionen gleichzeitig auf dem Display genutzt werden können. Dabei lässt sich sogar die Transparenz der beiden ­Zusatzfenster beeinflussen.

LG Optimus G Pro

Q Memo ist eine praktische Alltagsfunktion, um sich schnell Notizen zu machen: Der User
kann Infos direkt auf den Screen schreiben. Das funktioniert aus jeder Anwendung heraus.

vergrößern

Bedienung: Weitgehend intuitiv

Die Bedienung des LG-­Phablets gelingt größtenteils intuitiv und über die gute ­Benutzeroberfläche auch ­einfach. Außerdem besitzt das Optimus G Pro eine praktische Zusatztaste, die der Nutzer ­selbst mit einer Funktion belegen kann und die im Kameramodus zudem als praktischer Auslöser dient. Das Optimus G Pro ist von Kopf bis Fuß auf Multimedia eingestellt. Dies beginnt beim guten Musicplayer und den, bei entsprechendem Sitz im Ohr, gut klingenden In-Ear-Kopfhörern. 

LG G2 im ersten Test

Auch der Videoplayer wartet mit Highlights auf, etwa der cleveren Vorschaufunktion. Hierzu streicht der Nutzer per Finger über die Zeitleiste. Über ein zeitgenaues Vorschaufenster lässt sich nun die gewünschte Szene finden und per Fingertipp anwählen. Zudem lässt sich das Optimus G Pro per DLNA und Miracast perfekt ins Netzwerk einbinden und dient so sowohl als Zuspieler als auch als Empfänger für Multimediainhalte.

Kamera: Ein Multimediaprofi

Die 13-Megapixel-Kamera ­gehört ebenfalls zu den Highlights des LG. Neben einer ­guten Bildqualität bietet die Knipse viele Einstellmöglichkeiten. Wer es einfach möchte, der wählt den „Intelligenten Automatikmodus“, in dem das Optimus G Pro selbstständig erkennt, ob es sich um eine Makroaufnahme, ein Landschaftsbild oder ein sonstiges Motiv handelt. Echt clever!

Labormessungen: Starke Ausdauer

Hatte das Optimus G Pro bis hierhin auf ganzer Linie überzeugt, so gab sich das XL-Phone auch im Labor keine Blöße. Das LG zauberte aus seinem über 3100 mAh starken Akku im praxis­nahen Einsatz eine typische Ausdauer von rund acht Stunden in die Messgeräte. Auch die Gesprächszeiten mit beinahe zehn Stunden im UMTS-Betrieb und bis zu 22:49 Stunden im GSM-Einsatz sind nicht von schlechten Eltern und lassen das Herz von Dauertelefonierern schneller schlagen.

Hinzu gesellt sich eine klare und gut verständliche Akustik. Tadellos sind auch die Sende- und Empfangseigenschaften des Optimus G Pro: Sowohl im GSM- als auch im UMTS-­Betrieb hinterlässt das LG hier ­einen guten Eindruck.

Fazit: Starkes Ergebnis

Am Ende erreicht das LG ­Optimus G Pro satte 426 Punkte und die Verbalnote „sehr gut“. Gratulation zu diesem starken Ergebnis!

 
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Inhalt
  1. LG Optimus G Pro im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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