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Testbericht LG Optimus Hub im Test

von
LG Optimus Hub im Test
Labortest
55,8 %
Zuletzt aktualisiert: 24.07.2014
LG E510 Optimus Hub
Smartphones
Pro
  • Bedienung vorbildlich einfach
  • Ausstattung auf einem ordentlichen Niveau
Contra
  • schwacher UMTS-Empfang
Fazit

Bietet im unteren Preissegment mit dem Optimus Hub ein spannendes Budget-Phone an.

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Das Optimus Hub ist ein einfach zu bedienender Allrounder zum fairen Preis. Wie unser Test zeigt, lässt der UMTS-Empfang allerdings zu wünschen übrig.

LG baut seine Android-Modellreihe mit dem Namen Optimus kontinuierlich aus und bietet im unteren Preissegment mit dem Optimus Hub ein spannendes Budget-Phone an.

Helle Anzeige, coole Features

Der schlichte Auftritt des Optimus Hub für 199 Euro ist Understatement pur, denn das LG hat einiges zu bieten. Etwa den 3,5 Zoll großen Touchscreen. Der stellt Inhalte scharf und mit bis zu 625 cd/m2 auch superhell dar. Die Auflösung liegt bei ordentlichen 320 x 480 Pixeln, so lassen sich auch große Webseiten mit relativ wenig Scrollarbeit bewältigen.

Wie üblich verpasst auch LG dem Andoid-2.3-Smartphone eine eigene Benutzeroberfläche. So kann der Nutzer etwa die Icons des Hauptmenüs nach eigenem Gusto anordnen und die Darstellung als Kategorie, Liste oder Seite anwählen. Auch der Homescreen lässt sich auf vielfältigen Wegen den eigenen Bedürfnissen anpassen. Insgesamt gelingt die Bedienung des LG vorbildlich einfach. 

Das Optimus Hub bietet zahlreiche Möglichkeiten,  Medieninhalte weiterzureichen, etwa als DLNA-Stream per Smartshare.
Das Optimus Hub bietet zahlreiche Möglichkeiten, Medieninhalte weiterzureichen, etwa als DLNA-Stream per Smartshare. ©

Der Blick auf die Ausstattungsliste bringt wenig Aufregendes zu Tage, dennoch sind alle wichtigen Features wie HSDPA, A-GPS und auch n-WLAN an Bord. Auf der Vermisstenliste steht lediglich der schnelle Datenupload per HSUPA. Vernetzung wird beim Optimus Hub großgeschrieben: Dank Smart Share werden etwa Fotos und Filme auf DLNA-fähige Fernseher gestreamt und mit WiFi Cast lassen sich Media­dateien per WiFi-Direct-Verbindung auf kompatible Smartphones übertragen.

Flottes Tempo, lange Ausdauer

Doch nicht nur die Ausstattung bewegt sich auf einem ordentlichen Niveau, auch die technische Basis stimmt. Als Herzstück kommt ein Qualcomm-Prozessor mit 800 MHz zum Einsatz. Der interne Speicher ist wie in dieser Klasse üblich deutlich abgespeckt, und so stehen dem Nutzer lediglich 154 MB an interner Kapazität zur Verfügung. LG legt dem Optimus Hub als Ausgleich eine 2 GB große Speicherkarte für den Micro-SD-Slot unter der Akkuabdeckung bei.

Für den Praxiseinsatz ist das LG insgesamt gut gerüstet, wie die Ergebnisse aus dem Labor belegen. So geht dem Optimus Hub nicht so schnell die Puste aus: Die Gesprächszeit bewegt sich mit über elf Stunden im E-Netz in starken Regionen. Dies gilt ebenfalls für die typische Ausdauer, die sich mit 5:07 Stunden mehr als sehen lassen kann. Nicht ganz so rosig ist es dagegen um die verrauschte Akustik und vor allem den schwachen UMTS-Empfang bestellt. Schade, denn im GSM-Netz funkt der LG-Allrounder ganz ordentlich.

 
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Inhalt
  1. LG Optimus Hub im Test
  2. Datenblatt
  3. Wertung
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